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Fischerdorf

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Fischerdorf (Begriffsklärung) aufgeführt.
Fischerdorf Hoben bei Wismar

Ein Fischerdorf ist ein Ort, dessen Wirtschaft traditionell von der Fischerei geprägt ist, und unter dessen Bevölkerung sich infolgedessen ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Fischern befindet.

Durch die Industrialisierung des Fischfangs und den allgemeinen Strukturwandel ist die Fischerei in vielen traditionellen Fischerdörfern allerdings nicht mehr als Haupterwerbsquelle anzusehen. Vor allem in südeuropäischen Urlaubsregionen wurde sie inzwischen vielfach vom Tourismus abgelöst und ist inzwischen oft sogar ganz verschwunden. Aufgrund seiner positiven Konnotation wird der Begriff Fischerdorf dennoch meist beibehalten und dient der Werbung und Imagepflege.

Fischerei wurde auf Gotland auch im Nebenerwerb betrieben. Dort haben sich saisonal und ganzjährig betriebene Fischerdörfer erhalten, die teilweise unter Schutz gestellt sind.

In Deutschland existieren nur noch in wenigen Gegenden wirkliche Fischerdörfer (z. B. Ditzum). Der Name vieler Orte weist aber noch auf den einstigen Broterwerb ihrer Bewohner hin (z. B. Fischerhude oder Fischerdorf bei Deggendorf/Donau).


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