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Finanzoligarchie

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Finanzoligarchie ist ein marxistischer Begriff, der eine im Imperialismus sich aus dem Finanzkapital herausbildende kleine Schicht einflussreicher Monopolkapitalisten bezeichnet, die mit Hilfe des Aktien- und Beteiligungssystems über den größeren Teil des gesellschaftlichen Reichtums verfügen und ihn zur Beherrschung des Staates, der Wirtschaft und des gesamten öffentlichen Lebens ausnutzen, z. B. Wissenschaft, Presse, Funk. Im staatsmonopolistischen Kapitalismus ist die Finanzoligarchie eng verflochten mit den Spitzen des Staats- und Militärapparates.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Lexikonredaktion des Bibliographisches Institut Leipzig, 1978.


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