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Fernand Halphen

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Fernand Halphen (1896)

Fernand Gustave Halphen (geb. 18. Februar 1872 in Paris; gest. 16. Mai 1917) war ein französischer Komponist.

Halphen entstammte einer wohlhabenden Pariser jüdischen Familie: sein Vater, Georges Halphen, war Diamantenhändler, seine Mutter, Henriette Antonia Stern, entstammte dem Bankhaus Stern. 1880 wurde er von Auguste Renoir porträtiert. Nachdem er bereits als Kind Unterricht bei Gabriel Fauré hatte, studierte er am Conservatoire de Paris Komposition bei Ernest Guiraud und ab 1892 bei Jules Massenet. 1896 gewann er den Zweiten Second Grand Prix de Rome mit der Kantate Mélusine.

Halphen komponierte u.a. eine Sinfonie, die in Paris und Monte Carlo aufgeführt wurde, eine Orchestersuite, eine Pantomime (Hagoseida), ein Ballett (Le Réveil du faune) und kammermusikalische Werke. Er fiel während des Ersten Weltkrieges als Kapitän der dreizehnten Landinfanterieregiments.

Seine Frau Alice Koenigswarter (1873–1963) gründete die Fondation Halphen, die sich der Unterstützung der Kompositionsschüler am Conservatoire de Paris bei der Veröffentlichung und Aufführung ihrer Werke widmete.


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