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Felix Adler

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Felix Adler, ca. 1913

Felix Adler (geb. 13. August 1851 in Alzey; gest. 24. April 1933 in New York) war ein US-amerikanischer Philosoph deutsch-jüdischer Herkunft. Er war Professor für hebräische und orientalische Literatur an der Cornell University in Ithaca, NY.

Er wurde als Sohn des Alzeyer Rabbiners Dr. Samuel Adler geboren, der 1857 mit ihm nach Amerika auswanderte. Felix Adler studierte an der Columbia University, kehrte nach Deutschland zurück und promovierte an der Universität Heidelberg. 1874 ging er wieder in die USA, wo er für zwei Jahre als Professor für hebräische und orientalische Literatur an der Cornell University tätig war.

1876 gründete Adler in New York die für einen säkularen Humanismus eintretende „Society for Ethical Culture“, deren moralischer und geistiger Führer er bis zu seinem Tod blieb. Adler fand Anhänger für seine Ideen zunächst in vielen Staaten der USA, bald aber auch in einigen europäischen Staaten. Ein wichtiger Vertreter dieser Anschauungen im deutschen Sprachraum war der im Anschluss an Ludwig Feuerbach wirkende Wiener Philosophieprofessor Friedrich Jodl als (Mit-)Begründer und Vorstand der „Deutschen Gesellschaft für Ethische Kultur“. Das Bestreben dieser Gesellschaften wird als ethische Bewegung bezeichnet.

Von 1902 bis 1918 war Adler Professor für „Politische und Soziale Ethik“ an der Columbia University. Er war auch Gründer von The Ethical Record (1888) und The International Journal of Ethics (1890), rief 1900 den New York Philosophy Club ins Leben und war ab 1928 bis zu seinem Tod Präsident der American Philosophical Association.

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