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Ewald Foth

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Ewald Foth (* 1. August 1908 in Stutthof; † 10. Oktober 1947 in Danzig) war SS-Oberscharführer und Leiter des Judenlagers im KZ Stutthof bei Danzig. Er wurde im 2. Stutthof-Prozess zum Tode verurteilt[1] und am 10. Oktober 1947 gehängt.

Ab 1936 gehörte Foth der SS an, der NSDAP trat er 1937 bei. Am 1. November 1941 trat er in die Waffen-SS ein. Von September 1939 bis April 1945 gehörte er zur Mannschaft des Lagers Stutthof. Ursprünglich diente er als Wächter, wurde aber schnell befördert und im Jahr 1944 zum Direktor des Judenlagers ernannt. Foth war einer der grausamsten SS-Männer in Stutthof und quälte insbesondere die jüdischen Häftlinge. Oft nahm er an den Hinrichtungen und anderen repressiven Maßnahmen teil.

Ewald Foth (2. von rechts) während des 2. Stutthof-Prozesses

Einzelnachweise

  1. http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Holocaust/WarCrime57.html Second Stutthof Trial in der Jewish Virtual Library


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Ewald Foth aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.