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Pädagogik

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Pädagogik, Erziehungswissenschaft und Bildungswissenschaft sind Bezeichnungen für die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung auseinandersetzt. Die Unterscheidung der Bezeichnungen ist vornehmlich historisch zu sehen. Nach heutigem Verständnis kommt der Erziehungswissenschaft die Doppelrolle zu, als Reflexionswissenschaft Bildungs- und Erziehungszusammenhänge zu erforschen, aber auch als Handlungswissenschaft Vorschläge zu machen, wie Bildungs- und Erziehungspraxis gestaltet und verbessert werden kann. Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft wird auch an Schulen als eigenständiges Fach unterrichtet, so in einigen Bundesländern an Gymnasien und Gesamtschulen als Fach des sozialwissenschaftlichen Bereichs der Gymnasialen Oberstufe und in anderer Form und Schwerpunktsetzung in der Erzieherausbildung. Die Bildungswissenschaft beschäftigt sich mit einer ganzheitlichen Ansicht des lebenslangen Bildungs-, bzw. Lernprozesses. Hierbei bedient sie sich den Teildiziplinen Erziehungswissenschaften, Pädagogik, Psychologie und Soziologie.

Wortgeschichte

Das Wort Pädagogik entspricht dem griechischen παιδαγωγία (paidagogía ‚Erziehung, Unterweisung‘), das wiederum auf παῖς (paisKnabe, Kind‘) und ἄγειν (ágein ‚führen, leiten‘) zurückgeht.[1] Obwohl die Sophisten (Protagoras, Gorgias, Hippias von Elis) mit ihrem Überlegungen zur Paideia den Beginn der abendländischen Pädagogik markieren,[2] bezeichnete der Ausdruck paidagogos im antiken Griechenland weniger einen ausgebildeten Erzieher als vielmehr einen Knaben beaufsichtigenden Sklaven. Im klassischen Griechenland hatte der Pädagoge als Knabenführer die Aufgabe, ausgewählte Knaben den Philosophen zur Erziehung zuzuführen.[3] Seine heute geläufige Bedeutung erlangte der Ausdruck Pädagogik erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als die Disziplin sich aus der Philosophie und Theologie herausdifferenzierte und zu einer eigenständigen Wissenschaft emanzipierte.

Ziele der Pädagogik/Erziehungswissenschaft

Es besteht innerhalb der Disziplin kein Konsens über die Ziele der Pädagogik/Erziehungswissenschaft. Weit verbreitet ist z. B. die Auffassung, Aufgabe der Erziehungswissenschaft sei die wissenschaftliche Beobachtung und Analyse der pädagogischen Wirklichkeit.

Im Anschluss an den Philosophen Immanuel Kant ist eine weitere verbreitete Ansicht, dass Pädagogik (als Handlungswissenschaft) der pädagogischen Praxis Wissen zur Verfügung stellen solle, damit sie Mündigkeit und Selbstbestimmung fördern könne.

Die Legitimität dieser und jedweder pädagogischer Praxis wird in der sogenannten Antipädagogik bestritten. In Zeiten, in denen empirische Untersuchungen wie PISA wissenschaftliche und öffentliche Diskussionen sowie politische Entscheidungen dominieren, scheinen derartige Diskurse allerdings keinen Bezug zur heutigen Gesellschaft zu haben.

Nach Dieter Lenzen ist Pädagogik die Lehre, Theorie und die Wissenschaft von der Erziehung und Bildung nicht nur der Kinder, sondern - seit dem Vordringen der Pädagogik in viele Bereiche der Gesellschaft - auch der Erwachsenen (siehe Andragogik) in unterschiedlichen pädagogischen Feldern wie Familie, Schule, Freizeit und Beruf.

Geschichte

Der Schulmeister von Eßlingen (Codex Manesse, 14. Jh.)
Hauptartikel: Geschichte der Pädagogik

Die Pädagogik legitimierte sich lange Zeit über die Ausbildung des Nachwuchses an Lehrern und bezog ihre Kenntnisse vor allem aus Nachbardisziplinen, wie der Philosophie oder Theologie, der Psychologie oder Soziologie. Ernst Christian Trapp war 1779 der erste Gelehrte, der in Deutschland als Professor der Pädagogik berufen wurde. Die Unterscheidung der Bezeichnungen Pädagogik und Erziehungswissenschaft ist historisch bedingt. Pädagogik gilt als die traditionelle Bezeichnung, in Anklang an die in weiten Teilen überholte Geisteswissenschaftliche Pädagogik, die das Fach ausgehend von seiner Entstehung im 18. Jahrhundert bis zur Wende zw. dem 19. und 20. Jahrhundert gehabt hat. In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts setzte eine intensive Debatte über den wissenschaftstheoretischen Standort und die wissenschaftspolitische Verortung der Pädagogik ein. In der Diskussion standen insbesondere die seinerzeit vorherrschende Geisteswissenschaftliche Pädagogik und die mit ihr verbundenen Forschungsmethoden (Hermeneutik, Phänomenologie, Dialektik). Um die Hinwendung zu empirischen Forschungsmethoden kenntlich zu machen, hatte sich in den 1960er Jahren alternativ der Begriff Erziehungswissenschaft durchgesetzt, seltener wird auch der Begriff Bildungswissenschaft bevorzugt. Die Pädagogische Anthropologie berücksichtigt hierbei, dass der Mensch als ein mit Freiheit grundsätzlich begabtes Wesen zu betrachten ist, das sich nicht durch geschickte Lehr- und Erziehungstechniken „herstellen“ lässt, sondern von Seiten der Lehrenden/Erziehenden lediglich angeregt und angeleitet werden kann, sich selbst zu bilden.

Seit 1908 (Zulassung von Mädchen zum Abitur) wird Pädagogik / Erziehungswissenschaft auch an weiterführenden Schulen, zunächst am Lyceum, dann als Fach des Bereichs „Frauenschaffen“ (Erziehung im Nationalsozialismus) und heute als allgemeinbildendes Schulfach „Erziehungswissenschaft“ in der Oberstufe / Sek II des Gymnasiums in einigen Bundesländern (NRW, Hamburg, Brandenburg) unterrichtet. In einigen Bundesländern wird Pädagogik auch an Beruflichen Gymnasien, welche den Schwerpunkt Sozialpädagogik anbieten, als Profilfach (Pädagogik/Psychologie) erteilt. Schulischer Pädagogikunterricht hat also eine hundertjährige Tradition.

Disziplinen und Fachrichtungen

In der Entstehungsgeschichte der Pädagogik, in Deutschland insbesondere auch im Rahmen der Einführung und Etablierung von pädagogischen Hauptfachstudiengängen (z. B. Diplom und Magister) an Universitäten in den 1960er und 1970er Jahren, hat sich die wissenschaftliche Pädagogik stark ausdifferenziert. Die damit verbundene Entstehung von Sub- bzw. Teildisziplinen, Anwendungsfächern und Fachrichtungen spiegelt sich insbesondere in der Struktur der erziehungswissenschaftlichen Fachverbände und den pädagogischen Fakultäten, Fachbereichen und Instituten an den Universitäten wider, ist jedoch keinesfalls unumstritten und befindet sich in einem stetigen Wandel. Darüber hinaus ist diese Liste lediglich eine Aufzählung der wichtigsten Disziplinen und Fachrichtungen und keinesfalls abschließend. Die Erziehungswissenschaft gliedert sich inzwischen in mindestens 25 Subdisziplinen und Fachrichtungen und stellt heute in Deutschland das zweitgrößte Universitätsfach dar.[4]

Allgemeine Pädagogik

Die Sichtweise der Allgemeinen Pädagogik in der heutigen Erziehungswissenschaft ist umstritten und wird in der Fachwelt kontrovers diskutiert. Sie scheint sich von einer übergeordneten Leitdisziplin hin zu einer (mit den weiteren pädagogischen Disziplinen) gleichgestellten Teildisziplin entwickelt zu haben. Im englischsprachigen Raum ist die Bezeichnung „Philosophy of Education“ für diese Teildisziplin üblich. Sie verweist damit auf die primär philosophische Durchdringung der pädagogischen Grundbegriffe: Bildung und Erziehung.

Die Aufgabe der Allgemeinen Pädagogik ist das Erforschen und zur Verfügung stellen von grundlegenden Erkenntnissen, die jeweils eine spezifische Relevanz für alle anderen Teildisziplinen aufweisen sollten. Die Allgemeine Pädagogik ist in weitere Spezialgebiete untergliedert:

Teildisziplinen der angewandten Pädagogik

Neben der Allgemeinen Pädagogik umfasst die Pädagogik als anwendungsorientierte Lehre vom Erziehen und Unterrichten eine Vielzahl von Subdisziplinen, die z.B. an Universitäten als Lehrstühle explizit ausgewiesen sind und studiert werden können:

Fachübergreifende / interdisziplinäre pädagogische Disziplinen

Die fachübergreifenden bzw. interdisziplinär angelegten pädagogischen Sub- und Teildisziplinen bearbeiten pädagogische Fragestellungen mit Hilfe der Methoden von anderen Fachwissenschaften. Die aufgelisteten fachübergreifenden Disziplinen sind dadurch keiner der jeweils beteiligten Wissenschaftsdisziplinen fest zugeordnet, vielmehr sind die Lehrstühle bzw. Abteilungen unsystematisch und meist historisch bedingt mal den pädagogischen Instituten und Fachbereichen, mal den Einrichtungen der jeweiligen Nachbardisziplin zugeordnet.

Nachbardisziplinen

In der Geschichte der Erziehungswissenschaft hat sich die pädagogische Diskussion immer auch auf Erkenntnisse und Wissen vieler anderer Wissenschaftsdisziplinen bezogen, die in diesem Sinne als Hilfswissenschaften einbezogen werden. Da sich die Pädagogik aus der praktischen Philosophie heraus entwickelte (Siehe auch: Geschichte der Pädagogik), bleibt die Philosophie bis heute eine der wichtigsten Nachbardisziplinen. Weitere Beispiele für bedeutsame Nachbardisziplinen sind:

Wissenschaftstheoretische Einordnung

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Die Normalwissenschaftlichkeit der Pädagogik (im Sinne von Thomas S. Kuhn) ist, weil Theoretizität und Empirizität ja ein bisschen kurz kommen, gelegentlich in Frage gestellt worden.[5] Peter Vogel (Zum Zusammenhang pädagogischer Wissensformen, 1986) hat darauf hingewiesen, dass schon die Selbstdefinition des Fachs (als praktische, berufsbezogene Disziplin) seine Wissenschaftsgeschichte als Hypothek bis heute belaste. Im Artikel fehlt eine Wissenschaftskritik der Pädagogik.
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Bundesarchiv B 145 Bild-F079064-0006, Bonn, Gymnasium.jpg

Es lassen sich drei Grundpositionen bzw. Wissenschaftskonzeptionen unterscheiden, die den drei historisch gesehen bedeutsamsten und einflussreichsten „Hauptströmungen“ der Erziehungswissenschaft entsprechen.[6]

Die heftige Auseinandersetzung der verschiedenen wissenschaftstheoretischen Positionen in den 1960er und 1970er Jahren mündete in die Einsicht, dass sich die Erziehungswissenschaft durch die Vielfalt ihrer Zugänge charakterisiert und auszeichnet. So gibt es unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge verstehender und erklärender Art, aber auch eigenständige Beiträge der angrenzenden Disziplinen wie Soziologie und Psychologie, die sich im Sinne eines Ergänzungsverhältnisses verstehen lassen (vgl. Erziehungssoziologie, Pädagogische Soziologie und Pädagogische Psychologie).

Inhaltlich hat die Pädagogik über lange Zeit die Schule als Bildungsinstitution und Raum für Lernen und Lehren fokussiert. Mit der zunehmenden Ausweitung des Blicks auf alle Altersstufen und Lernräume des Menschen hat sich – zumindest in der Forschung – die Ausrichtung der Erziehungswissenschaft wesentlich verändert. An vielen Hochschulen werden deswegen verstärkt Studiengänge mit dem Schwerpunkt Erwachsenen- und Weiterbildung/Neue Medien angeboten, da sich in diesen Bereichen zunehmend und in besonderer Weise neue Aufgaben für Pädagogen stellen. Allerdings wird der Begriff „Pädagogik“ (griechisch für Knaben-Führung) für die Zielgruppe „Erwachsene“ in Frage gestellt und teilweise z. B. durch den - gleichwohl ebenfalls umstrittenen - Begriff Andragogik (Männer-Führung) ersetzt.

Im Englischen wird Pädagogik/Erziehungswissenschaft(en) meist als Educational Science (s) oder kurz Education bezeichnet. Bei der Übersetzung von Education ins Deutsche ist zu beachten, dass es meistens Ausbildung und Erziehung bedeutet. Eine Eigenart des Deutschen wird im Begriff Bildung sichtbar, für den es im Englischen keine Entsprechung gibt. Die Diskussion über Bildung und Bildungstheorie ist deswegen außerhalb des deutschsprachigen Raumes teilweise schwer zu vermitteln.

Ein weiteres Problemfeld der Pädagogik ist die kritische Auseinandersetzung mit den ihr zugrunde liegenden Werten und Wertvorstellungen (vergl. Wert, Werttheorie). Im Allgemeinen kann festgestellt werden, dass pädagogische Zielvorstellungen auf obersten Werten und von diesen abgeleiteten Normen beruhen, deren allgemeine bzw. universalistische - also kultur- und gesellschaftsübergreifende - Geltung umstritten ist. Das Teilgebiet der pädagogischen Ethik behandelt diese Fragestellungen. Eine vergleichbare Diskussion um die Universalisierbarkeit von Werten und Normen wird auch innerhalb der Ethik geführt (vgl. z. B. für den Entwurf einer Ethik mit universalistischem Anspruch das Werk von Karl-Otto Apel).

Pädagogisches Handeln nach Giesecke

Hermann Giesecke hat eine systematische Theorie des professionellen, also beruflichen pädagogischen Handelns beschrieben, um den Handelnden ein Instrument anzubieten, durch das sie ihr Verhalten reflektieren können.

Nach Giesecke (2007, S. 21f.) ist pädagogisches Handeln eine Form des sozialen Handelns, also ein Handeln, das sich auf Veränderung von Menschen beziehungsweise von menschlichen Verhältnissen und Bedingungen richtet und an anderen orientiert. Daher könne es auch kein „richtiges“, sondern nur „angemessenes“ pädagogisches Handeln geben. Giesecke argumentiert weiter, dass es immer mehrere Möglichkeiten vernünftigen pädagogischen Handelns gibt.

Das Hauptziel pädagogischen Handelns sei es, Lernen zu ermöglichen, soweit dies im Bewusstsein und im argumentativen Austausch möglich sei. Den Begriff Lernen definiert Giesecke (2007, S. 25) in diesem Zusammenhang umgangssprachlich: Gelerntes sei alles, was man weiß oder kann, was man vorher nicht wusste oder konnte. Das pädagogische Handeln käme dort an seine Grenzen, wo Lernprozesse nicht mehr argumentativ ins Bewusstsein geholt werden könnten oder nicht mehr rationaler Aufklärung zugänglich seien. Also wo das Geäußerte nicht mehr das Gemeinte ist. Daraus folgert Giesecke (2007, S. 27), dass pädagogisch inszeniertes Lernen im Grund immer nur kognitives, über Verstand, Denken und Bewusstsein laufendes Lernen sein kann. Seiner Auffassung nach gilt dies auch, wenn es sich um soziale oder emotionale Lernziele handelt.

Das Lernen in öffentlichen Einrichtungen wie z. B. in Kindertagesstätten, Schulen, Jugendeinrichtungen oder Fortbildungsstätten für Erwachsene, diene dem Ziel „mündig“ zu werden (im Sinne Kants) beziehungsweise es zu bleiben.

Pädagogisches Handeln greife in unabhängig voneinander ablaufenden Lebensgeschichten ein. Folgt man Giesecke (2007, S. 45f.) weiter, formt das Handeln keine Persönlichkeiten oder deren Bildungsgeschichten, sondern ist eine Dienstleistung dafür, damit die Individuen sich durch Lernen (weiter-)entwickeln können. Pädagogisches Handeln erschaffe nicht die Menschen oder gebe ihnen ihre Persönlichkeit, sondern interveniere und begleite die Menschen in ihrem Leben (Giesecke, 2007, S. 32).

Giesecke vertritt die Auffassung, dass pädagogisches Handeln den Menschen und Situationen partikular sehen muss. Denn kein Mensch sei nur ein lernendes Wesen und keine Situation sei nur eine pädagogische. Aus diesen Überlegungen folge, dass der Berufspädagoge auch noch andere Formen des sozialen Handelns beherrschen muss (politisches, administratives, ökonomisches und medizinisches Handeln).

Weiter beschreibt er als notwendigen Gegenpol zum Handeln die Reflexion des Handelns bzw. die systematische Erweiterung des Vorstellungs-Repertoires. Dabei unterscheidet er zwischen einer engeren Reflexion, die auf die Handlungssituation bezogen ist und einer weiteren, die identisch mit der fortschreitenden Bildungsgeschichte des Berufspädagogen ist.

Jean-Jacques Rousseau, Portrait von Maurice Quentin de La Tour

Erziehungswissenschaftliche Grundbegriffe

Zu den wichtigsten zentralen Begriffen der Erziehungswissenschaft, deren Definition zum Teil je nach wissenschaftstheoretischem Standpunkt variiert, gehören:

Siehe auch

 Commons: Pedagogy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

 Portal:Pädagogik – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Pädagogik

Wikibooks Wikibooks: Regal Pädagogik – Lern- und Lehrmaterialien
Wiktionary: Pädagogik – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Literatur

Einführungen

  • Dietrich Benner, Friedhelm Brüggen: Geschichte der Pädagogik. Originalausgabe. Stuttgart, Reclam 2011, ISBN 978-3-15-010811-6.
  • Dietrich Benner: Allgemeine Pädagogik. Eine systematisch-problemgeschichtliche Einführung in die Grundstruktur pädagogischen Denkens und Handelns. 5., korrigierte Auflage. Juventa, Weinheim 2005, ISBN 3-7799-1518-9.
  • Winfried Böhm: Geschichte der Pädagogik. Von Platon bis zur Gegenwart (= Beck'sche Reihe 2353 C.-H.-Beck-Wissen). München, Beck 2004, ISBN 3-406-50853-7.
  • Wilhelm J. Brinkmann (Hrsg.): Differentielle Pädagogik. Eine Einführung. Donauwörth, Auer 2001, ISBN 3-403-03577-8.
  • Hermann J. Forneck, Daniel Wrana: Ein verschlungenes Feld. Eine Einführung in die Erziehungswissenschaft. Bertelsmann, Bielefeld 2003, ISBN 3-7639-3164-3.
  • Hermann Giesecke: Einführung in die Pädagogik. 7. Auflage. Juventa, Weinheim u. a. 2004, ISBN 3-7799-0595-7.
  • Hermann Giesecke: Pädagogik als Beruf. Grundformen pädagogischen Handelns. 9. Auflage. Juventa, Weinheim u. a. 2007, ISBN 978-3-7799-0583-7.
  • Herbert Gudjons: Pädagogisches Grundwissen. Überblick − Kompendium − Studienbuch (= UTB. Bd. 3092). 11., grundlegend überarbeitete Auflage. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2012, ISBN 978-3-8252-3836-0.
  • Dietrich Hoffmann: Heinrich Roth oder die andere Seite der Pädagogik. Erziehungswissenschaft in der Epoche der Bildungsreform. Deutscher Studien-Verlag, Weinheim 1995, ISBN 3-89271-570-X.
  • Ralf Koerrenz, Michael Winkler: Pädagogik. Eine Einführung in Stichworten. Schöningh/UTB, Paderborn 2013, ISBN 978-3-8252-3866-7
  • Hans-Christoph Koller: Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Eine Einführung (= Kohlhammer-Urban-Taschenbücher. Pädagogik/Erziehungswissenschaft 480). 2. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2006, ISBN 3-17-019604-9.
  • Friedrich W. Kron: Grundwissen Pädagogik (= UTB für Wissenschaft. Große Reihe: Pädagogik 8038). 6., überarbeitete Auflage. Reinhardt, München u. a. 2001, ISBN 3-8252-8038-1.
  • Heinz-Hermann Krüger (Hrsg.): Einführungskurs Erziehungswissenschaft. Band 1: Winfried Marotzki, Arnd-Michael Nohl, Wolfgang Ortlepp: Einführung in die Erziehungswissenschaft. VS, Verl. für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005, ISBN 3-8252-8247-3.
  • Heinz-Hermann Krüger (Hrsg.): Einführungskurs Erziehungswissenschaft. Band 2: Heinz-Hermann Krüger: Einführung in Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft (= UTB. Bd. 8108). 4., durchgesehene Auflage. Budrich, Opladen u. a. 2006, ISBN 3-8252-8108-6.
  • Dieter Lenzen (Hrsg.): Erziehungswissenschaft. Ein Grundkurs (= Rororo. Rowohlts Enzyklopädie 55531). 6. Auflage, mit einer aktualisierten Auswahlbibliographie versehen. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-55531-X.
  • Dieter Lenzen: Orientierung Erziehungswissenschaft. Was sie kann, was sie will (= Rororo. Rowohlts Enzyklopädie 55605). 3. Auflage. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-55605-7.
  • Andrea Liesner, Ingrid Lohmann (Hrsg.): Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung und Erziehung. Eine Einführung (= Kohlhammer-Urban-Taschenbücher 638). Kohlhammer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-17-021211-4.
  • Jürgen Raithel, Bernd Dollinger, Georg Hörmann: Einführung Pädagogik. Begriffe, Strömungen, Klassiker, Fachrichtungen. VS, Verl. für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-14702-1.
  • Albert Reble: Geschichte der Pädagogik. 21. Auflage. Klett-Cotta. Stuttgart 2004, ISBN 3-608-94179-7.
Platon gemalt von Raffael

Klassiker

Siehe auch: Liste bedeutender pädagogischer Schriften
  • Platon: Der Staat (= Universal-Bibliothek 8205). Übersetzt und herausgegeben von Karl Vretska. Bibliographisch ergänzte Auflage. Reclam, Stuttgart 2000, ISBN 3-15008205-6.
  • Aurelius Augustinus: Der Lehrer. De Magistro liber unus. In deutscher Sprache von Carl Johann Perl. Schöningh, Paderborn 1959.
  • Jean-Jacques Rousseau: Émile oder über die Erziehung (= Uni-Taschenbücher 115). In neuer deutscher Fassung besorgt von Ludwig Schmidts. Vollständige Ausgabe, 13., unveränderte Auflage. Schöningh, Paderborn u. a. 1998, ISBN 3-8252-0115-5.
  • Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen. Mit den Augustenburger Briefen (= Universal-Bibliothek 18062). Herausgegeben von Klaus L. Berghahn. Reclam, Stuttgart 2000, ISBN 3-15-018062-7.
  • Johann Heinrich Pestalozzi: Lienhard und Gertrud. Ein Buch für das Volk (= Schweizerische Hausbücher. Bd. 2). Verein für Verbreitung guter Schriften. Zürich 1927.
  • Johann Friedrich Herbart: Allgemeine Pädagogik aus dem Zweck der Erziehung abgeleitet (= Kamps pädagogische Taschenbücher. Blaue Reihe, Bd. 23). Herausgegeben von Hermann Holstein. 6., durchgesehene und verbesserte Auflage. Kamp, Bochum 1983, ISBN 3-592-71230-6.
  • Hans-Josef Wagner: Wilhelm von Humboldt: Anthropologie und Theorie der Menschenkenntnis (= Werkinterpretationen pädagogischer Klassiker). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2002, ISBN 3-534-15197-6.
  • Friedrich Schleiermacher: Gedanken zu einer Theorie der Erziehung. Aus der Pädagogik-Vorlesung von 1826 (= Grundlagen und Grundfragen der Erziehung. Bd. 19, ISSN 0533-3385). Besorgt und eingeleitet von Horst Friebel. Quelle & Meyer, Heidelberg 1965.
  • Rudolf Steiner: Freie Schule und Dreigliederung. Die pädagogische Grundlage der Waldorfschule. 3 Aufsätze. = Die pädagogische Grundlage und Zielsetzung der Waldorfschule. (Enthält ausserdem: Die pädagogische Zielsetzung der Waldorfschule in Stuttgart.). Verlag der Rudolf-Steiner-Nachlassverwaltung, Dornach 1969 (Aufsätze zur Gründung der ersten Waldorfschule 1919).
  • Maria Montessori: Die Entdeckung des Kindes. Herausgegeben und eingeleitet von Paul Oswald und Günter Schulz-Benesch. 19. Auflage. Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 2007, ISBN 978-3-451-14795-1.
  • Siegfried Bernfeld: Sisyphos oder die Grenzen der Erziehung. Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Leipzig/ Wien/ Zürich 1925 (7. Auflage. (= Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 37). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-518-27637-9).
  • Wolfgang Brezinka: Metatheorie der Erziehung. Eine Einführung in die Grundlagen der Erziehungswissenschaft, der Philosophie der Erziehung und der Praktischen Pädagogik. (4., vollständig neu bearbeitete Auflage des Buches „Von der Pädagogik zur Erziehungswissenschaft“.). Reinhardt, München/ Basel 1978, ISBN 3-497-00846-X.
  • Theodor W. Adorno: Erziehung zur Mündigkeit Vorträge und Gespräche mit Hellmut Becker 1959–1969 (= Suhrkamp-Taschenbuch 11). Herausgegeben von Gerd Kadelbach. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1971, ISBN 3-518-36511-8.
  • Theodor Litt: Führen oder Wachsenlassen. Eine Erörterung des pädagogischen Grundproblems. 12. Auflage. Klett, Stuttgart 1965.
  • Alexander Sutherland Neill: Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung. Das Beispiel Summerhill (= Rororo. rororo-Sachbuch. Mit Kindern leben 60209). 1105.–1107. Tausend. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1998, ISBN 3-499-60209-1.
  • Theodor Ballauff, Klaus Schaller: Pädagogik. Eine Geschichte der Bildung und Erziehung. Alber, Freiburg/München;
    • Band 1: Von der Antike bis zum Humanismus (= Orbis academicus. Problemgeschichten der Wissenschaft in Dokumenten und Darstellungen. Reihe 1: Geisteswissenschaftliche Abteilung. Bd. 11). 1969, ISBN 3-495-47170-7;
    • Band 2: Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert (= Orbis academicus. Problemgeschichten der Wissenschaft in Dokumenten und Darstellungen. Reihe 1: Geisteswissenschaftliche Abteilung. Bd. 12). 1970, ISBN 3-495-47178-2;
    • Band 3: 19./20. Jahrhundert (= Orbis academicus. Problemgeschichten der Wissenschaft in Dokumenten und Darstellungen. Reihe 1: Geisteswissenschaftliche Abteilung. Bd. 13.) 1972, ISBN 3-495-47222-3.

Teilbereiche und spezielle Forschungsfelder

  • Winfried Böhm: Theorie und Praxis. Eine Einführung in das pädagogische Grundproblem. 2., erweiterte Auflage. Königshausen & Neumann, Würzburg 1995, ISBN 3-8260-1130-9.
  • Ekkehard von Braunmühl: Antipädagogik. Studien zur Abschaffung der Erziehung. Beltz, Weinheim u. a. 1975, ISBN 3-407-83010-6 (zahlreiche weitere Auflage).
  • Giuseppe Catalfamo: L'ideologia e l'educazione. Peloritana, Messina 1980 (In deutscher Sprache: Ideologie und Erziehung (= Internationale Pädagogik. Bd. 9). Aus dem Italienischen übersetzt von Liselotte Reich-Coregliano und durchgesehen von Winfried Böhm. Verlag Dr. Johannes Königshausen + Dr. Thomas Neumann, Würzburg 1984, ISBN 3-88479-182-6).
  • Klaus-Peter Horn: Erziehungswissenschaft in Deutschland im 20. Jahrhundert. Zur Entwicklung der sozialen und fachlichen Struktur der Disziplin von der Erstinstitutionalisierung bis zur Expansion. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2003, ISBN 3-7815-1271-1 (Zugleich: Berlin, Humboldt-Universität, Habilitations-Schrift).
  • Freerk Huisken: Erziehung im Kapitalismus. Von den Grundlügen der Pädagogik und dem unbestreitbaren Nutzen der bürgerlichen Lehranstalten. Studienausgabe der Kritik der Erziehung Band 1 und 2. VSA-Verlag, Hamburg 1998, ISBN 3-87975-722-4.
  • Z. Ece Kaya: „Kolonialisieren heisst Erziehen!“ - Kolonialpädagogik und Weißsein in der deutschen Erziehungswissenschaft. (Auseinandersetzung mit Weißsein/ Hautfarben in der Pädagogik). In: Manuel Aßner, Jessica Breidbach, Abdel Armine Mohammed, David Schommer, Katja Voss (Hrsg): AfrikaBilder im Wandel? Quellen, Kontinuitäten, Wirkungen und Brüche (= Afrika und Europa – Koloniale und postkoloniale Begegnungen. Bd. 8). Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2012, ISBN 978-3-631-61568-3.
  • Friederike Lorenz: Wege zur Dekonstruktion von AfrikaBildern im Bildungsalltag deutscher Kindertagesstätten. (Anti-Bias-Ansatz als pädagogisches Konzept, das eigene Vorurteile & deren Vermittlung bewusst macht). In: Manuel Aßner, Jessica Breidbach, Abdel Armine Mohammed, David Schommer, Katja Voss (Hrsg): AfrikaBilder im Wandel? Quellen, Kontinuitäten, Wirkungen und Brüche (= Afrika und Europa – Koloniale und postkoloniale Begegnungen. Bd. 8). Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2012, ISBN 978-3-631-61568-3.
  • Jürgen Oelkers, Thomas Lehmann: Antipädagogik. Herausforderung und Kritik. Agentur Pedersen u. a., Braunschweig 1983, ISBN 3-88657-028-2.
  • Klaus Prange: Zeigen – Lernen – Erziehen (= Pädagogische Reform – PRe. Nr. 13). Herausgegeben von Karsten Kenklies. Verlag IKS Garamond, Jena 2011, ISBN 978-3-941854-45-1.
  • Klaus Prange: Die Zeigestruktur der Erziehung. Grundriss der Operativen Pädagogik. Schöningh, Paderborn u. a. 2005, ISBN 3-506-72930-6.
  • Klaus Prange: Pädagogik. In: Florian Keisinger, Steffen Seischab, Markus Müller, Timo Lang (Hrsg.): Wozu Geisteswissenschaften? Kontroverse Argumente für eine überfällige Debatte. Campus-Verlag, Frankfurt am Main u. a. 2003, ISBN 3-593-37336-X, S. 144−150.
  • Michael Tischer: Pädagogik macht dumm. Zur Kritik einer gesellschaftlich mächtigen Instanz (= Essay. Bd. 1). Oktober-Verlag, Münster 2001, ISBN 3-935792-20-4.
  • Angelika Wenger-Hadwig (Hrsg.): Feministische Pädagogik? Ein Problem, das alle angeht (= Veröffentlichungen des Internationalen Forschungszentrums für Grundfragen der Wissenschaften, Salzburg. NF Bd. 71 = Fragen der Inneren Schulreform. Bd. 1). Tyrolia. Innsbruck/ Wien 1997, ISBN 3-7022-2109-3.

Nachschlagewerke

Fachzeitschriften

Auswahl

Weblinks

Fußnoten

  1. Wilhelm Gemoll: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. G. Freytag Verlag/Hölder-Pichler-Tempsky, München/Wien 1965.
  2. Winfried Böhm: Geschichte der Pädagogik. Von Platon bis zur Gegenwart. 2 Auflage. C. H. Beck, München 2004, ISBN 978-3-406-50853-0.
  3. Möglicherweise bedeutet dies auch, dass so die Knaben auf dem Weg zum Philosophen bildbar gemacht, also auf die kommenden Diskussionen und Reflexionen günstigenfalls eingestimmt wurden.
  4. ZfE - Profil der Zeitschrift
  5. [1]
  6. Koller, Hans-Christoph: Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Stuttgart 2004, S. 177f ISBN 978-3-17-019604-9
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