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Erich Segal

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Erich Wolf Segal (geb. 16. Juni 1937 in Brooklyn, New York City; gest. 17. Januar 2010 in London) war ein US-amerikanischer Literaturwissenschaftler, Bestseller- und Drehbuchautor.

Leben

Erich Segal wurde als Sohn eines Rabbi geboren. 1955 nahm er ein Studium der klassischen Philologie an der Harvard-Universität auf, das er 1965 mit einer Promotion über antike klassische Komödien abschloss. Danach lehrte er als Gastdozent und Assistenz-Professor unter anderem an der Yale-Universität sowie an den Universitäten von München, Princeton, Tel Aviv und Dartmouth. In dieser Zeit veröffentlichte er literaturwissenschaftliche Werke. 1970 schaffte er den Durchbruch als Romanautor mit Love Story. Ab 1968 schrieb er Drehbücher zu mehreren erfolgreichen Filmen, unter anderem zu Yellow Submarine und auch zur Love-Story-Verfilmung. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München und 1976 in Montreal kommentierte er, der frühere Marathonläufer, die Langstreckenwettkämpfe der Leichtathleten.

Sein Troja-Musical Sing Muse! wurde in 39 Vorstellungen auf einer Off-Broadway-Bühne aufgeführt.

Er starb im Alter von 72 Jahren an einem Herzinfarkt, nachdem er schon lange an Parkinson gelitten hatte.[1]

Veröffentlichungen

Belletristik
  • Love Story, OT: Love Story (1970), Übers. Isabella Nadolny, Hoffmann & Campe 1971
  • Olivers Story, OT: Oliver’s Story (1977), Übers. Allmuth E. Erbert, Hoffmann & Campe 1978
  • Mann, Frau und Kind, OT: Man Woman and Child (1970), Übers. Isabella Nadolny, Piper Verlag 1980
  • … und sie wollten die Welt verändern, OT: Class (1985), Übers. Christian Grote, Blanvalet 1986
  • Die Ärzte, OT: Doctors (1988), Übers. Gisela Stege, Scherz Verlag 1990
    • auch als Die das Leben lieben veröffentlicht
  • Die Gottesmänner, OT: Acts of Faith (1992), Übers. Gisela Stege, Scherz Verlag 1992
  • Der Preis des Ruhms, OT: Prizes (1995), Übers. Gisela Stege, Scherz Verlag 1995
    • auch als Preis des Lebens veröffentlicht
  • Only Love, OT: Only Love (1997), Übers. Michaela Link, Scherz Verlag 1999
Wissenschaftliche Werke
  • Roman laughter, 1968
  • Greek tragedy, 1983
  • Oxford readings in Aristophanes, 1996
  • The death of comedy, 2001
  • Oxford readings in Menander, Plautus, and Terence, 2002

Filmographie

Literarische Vorlage
  • 1969: Love Story
  • 1978: Olivers Story
  • 1982: Herzen im Aufruhr (Man, woman and child)
  • 1998: Nur die Liebe hält ewig (Only Love)
Drehbuch
  • 1967: Yellow Submarine
  • 1970: The Games
  • 1970: Kampf den Talaren (R.P.M.)
  • 1971: Jennifer On My Mind
  • 1980: Jahreszeiten einer Ehe (A change of seasons)
Darsteller

Literatur

Einzelnachweise

  1. «Love Story»-Autor Erich Segal gestorben, NZZ Online. Veröffentlicht: 19. Januar 2010, Abgerufen: 19. Januar 2010

Weblinks

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Erich Segal aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.