Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Diskussion:Malka Leifer

Aus Jewiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

tachles Newsletter 11.2.2020:

Parlamentarier verlangen sofortige Auslieferung Malka Leifers

«Dieser Fall schleppt sich viel zu lange hin».

Australische Parlamentarier der zwei im Parlament vertretenen Parteien haben Israel gemeinsam aufgefordert, angesichts der Verzögerungen in den juristischen Vorgängen gegen Malka Leifer die Person unverzüglich auszuliefern. Die Frau war 2008 von Australien nach Israel geflohen, nachdem angebliche sexuelle Verfehlungen von ihr gegen Schüler ans Tageslicht gekommen waren. Nachdem 2014 ein formeller Auslieferungsbefehl in Israel eingetroffen war, hat sie unter Hinweis auf eine angebliche geistige Krankheit die Deportation nach Australien Mal um Mal verhindert. Leifer, die zwischen 2000 und 2008 als Lehrerin und Rektorin an der Adas Israel School in Melbourne gearbeitet hat, wird von den australischen Behörden wegen 74 Fällen von Kindsmissbrauchs und der Vegewaltigung von Minderjährigen gesucht. Dave Sharma, ein ehemaliger australischer Botschafter in Israel und Abgeordneter der herrschenden Liberalen Partei schlug die Motion am Montagabend zusammen mit Josh Burns von der Arbeiterpartei vor. Das Dokument fordert die «sofortige Auslieferung» Leifers nach Australien. Sharma wies darauf hin, dass fast sechs Jahre vergangen seien seitdem Israel das entsprechende Gesuch erhalten habe. In dieser Zeit seien über 60 Gerichts-Anhörungen in diesem Fall abgehalten worden, ohne dass das Gericht einen Entscheid gefällt hätte.