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Diskussion:COVID-19

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Archivübersicht Archiv

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Wie wird ein Archiv angelegt?

Krankheitsverlauf

Der Satz aus der Einleitung „Bei rund einem Fünftel verläuft die Erkrankung so schwer, dass Sauerstoffgabe oder intensivmedizinische Maßnahmen notwendig werden, um die Erkrankung zu überleben.“ ist in dieser Allgemeinheit weder belegt noch wissenschaftlich haltbar. Siehe dazu auch die Ausführungen im Artikel unter „Heilungsaussicht.“ Ich habe mir erlaubt, ihn als irreführend zu löschen. Grüße, R2Dine (Diskussion) 09:05, 13. Mär. 2020 (CET)

Sollte man die Symptome, wie sie RKI aufführt, aufnehmen?46.88.164.27 00:09, 14. Mär. 2020 (CET)
Bei Säuglingen und Kindern ist die Krankheit eher unauffällig, die Sterblichkeitsrate nach Alter besagt bisher sehr gute Aussichten von 0 bis 10 Jahren (0 oder nahe Null), das mit den Schwangeren verstehe ich noch nicht; und es scheint eine Krankheit der alten männlichen Säcke zu sein, sowas wie die fehlende Panik der kapitalistischen Gerontokratie vor den Flugreisen und dem Klimawandel, den die Gerontokraten mit verursacht haben, deswegen auch die scharfen Massnahmen zur Isolierung der "bösen" Kinder. Um es etwas zusammenfassend auszudrücken: das Immunsystem der alten Männer (antibodies) schießt alles ab was irgendwie nach Coronavirus aussieht, und ballert blind drauflos und ballert und ballert ohne Treffer. Die Schlussfolgerung, Schulen zu schliessen kann nicht gut sein, sind die jungen Leute doch die Zukunft der Pflege und könnten vielleicht einige ihrer frisch aufgebauten Antikörper abgeben? Wird die Erkrankung dann milder im Verlauf? --LudwigSebastianMicheler (Diskussion) 00:38, 14. Mär. 2020 (CET) Danke für die Ergänzung der Tabelle, ein kurzer erklärender Text mit den Stichworten Säuglinge und Kinder zur Tabelle? Wie ist das nun mit dem Zytokinsturm? Der Beleg oben zu spekulativ oder doch ein verifizierbarer Zusammenhang? --LudwigSebastianMicheler (Diskussion) 21:21, 16. Mär. 2020 (CET)
Laut Süddeutscher Zeitung vom 19. März 2020 ist einer italienischen Studie zufolge Corona derjenige Faktor, der einer durch Umweltverschmutzung vorgeschädigten Lunge eines älteren männlichen Menschen den letzten Rest gibt. Dort, wo die Umweltverschmutzung besonders hoch ist, in Oberitalien (Mailand), Madrid und China, dort ist die Mortalität (bei Coronainzidenz) besonders hoch. Besteht vor diesem Hintergrund ein Zusammenhang zwischen dem Ausbruch der Coronakrise in bestimmten Regionen und der Einstellung der die Luftverschmutzung besonders begünstigenden Industrien (Auto- und Flugverkehr)? Sollen die Werte ruckartig verbessert werden, um Regresspflicht zu vermeiden?--79.231.61.188 17:32, 22. Mär. 2020 (CET)

Erledigt Erledigt

Heilung oder Defektheilung

Mich interessieren die Fälle, die eine Pneumonie nach sich zogen. Es wird berichtet, dass eine Erkrankung infolge des Virus in der Lunge zu Veränderungen führt, welche Schäden erzeugen, die auch bei Beseitigung des Virus bleiben. Erkenntnisse? 2A01:598:A802:DD10:E139:4BB3:3545:2C32 09:22, 16. Mär. 2020 (CET)

Neurologische Ausfälle / Spätfolgen / Neue Sympthome entdeckt

Das müsste auch noch eingefügt werden, das Coronavirusinfizierte ihren Geruchs und Geschmackssinn verlieren. Neue Symptome: Corona-Patienten leiden unter Geruchsverlust. Rundfunk der Leyermark, abgerufen am 18. März 2020.Virologe: Haben neue Corona-Symptome entdeckt. Watson.de, abgerufen am 18. März 2020. Jetzt krieg ich langsam aber doch Panick. Was ist, wenn die Infägtion Spätvolgen wie Krebs auslösen tut wie z.B. das Humane Papillomvirus oder Verhaltenstörungen wie bei Toxoplasmose oder gar Tollwut? --2003:C3:771C:CCA:2D22:34A4:D64F:6B3E 17:17, 18. Mär. 2020 (CET)


Auch bei einer "normalen" Erkältung kann es durchaus zum Verlust/zur Veränderung des Geruchs- und Geschmackssinns kommen. An sich ist das zwar unangenehm aber nicht bedenklich und der normale Geruchs- und Geschmackssinn kehrt nach Ausheilung der Erkältung in fast allen Fällen schnell zurück. Die durch den Coronavirus geschädigten Zellen regenerieren sich ebenfalls im Allgemeinen - es dauert nur etwas. Ein Bericht über "Folgeschäden" ist sicher noch eher vorläufig, die am längsten zurückliegenden Infektionen haben jetzt seit grade 3 Monaten Zeit "Folgeschäden" zu manifestieren. (Ich bin KEIN Mediziner, sondern nur ein gut gebildeter Dilettant) Tö --Pentaclebreaker (Diskussion) 13:22, 20. Mär. 2020 (CET)

Krankheitsverlauf in der Einleitung (erl.)

Sie verläuft neben wenigen asymptomatischen Verläufen [immer?] als beidseitige Lungenentzündung. Der Satz spießt sich mit dem nächsten: Bei den meisten Personen (vorwiegend junge Menschen ohne Vorerkrankung) verläuft die Krankheit leicht und mit dem (belegten) Satz unter COVID-19#Klinische und laborchemische Krankheitszeichen: Im weiteren Verlauf KANN sich eine schwere Atemnot aufgrund einer Infektion der unteren Atemwege BIS zur Lungenentzündung entwickeln

RKI sagt btw: Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Deshalb gehört mMn der Satz Sie verläuft neben wenigen asymptomatischen Verläufen als beidseitige Lungenentzündung. aus der Einleitung gestrichen. lg --Colazivi (Diskussion) 18:01, 13. Mär. 2020 (CET)

Außerdem paar Kleinigkeiten noch: Bildgebend zeigten sich in der Computertomographie der Lunge beidseitige, milchglasartige Verschattungen als Zeichen einer Bronchopneumonie. Bei allen mit der Krankheit? Das bezweifle ich in der Allgemeinheit stark und die angegebene Quelle spricht auch nur davon, dass sie alle "wegen Krankheitsverdacht" stationär aufgenommene Patienten (41!) untersucht hätten. Ich nehme an, die haben nicht unbedingt gleich jeden, der dreimal am Tag husten muss, ins Krankenhaus gesteckt ;-) Ich würde deshalb noch ein "in einer Studie" oder auch "bei einigen", von mir aus "bei vielen","oft" oder sowas Unbestimmtes dazufügen, dann stimmts wahrscheinlich. ;-) Auch der Satz davor gehört meiner Meinung nach korrigiert: Die Mehrheit der Patienten zeigte die für schwere Virusinfekte typische Kombination aus einer Verminderung der gesamten weißen Blutzellen, einer Verminderung der Lymphozyten und einer Erhöhung laborchemischer Entzündungsparameter. Wohl eher: Die Mehrheit der (selbe Studie wie oben) *untersuchten* Patienten.... Außerdem welche Mehrheit hat ne Leukopenie (Verringerung der *gesamten* weißen BZ? [1] spricht von 75%, die eine normale oder erhöhte(!) Zahl an weißen BK hatten (all patients). Verringert warens bei 25%. Allerdings waren die Lymphozyten tatsächlich bei der Mehrheit verringert. --Colazivi (Diskussion) 18:36, 13. Mär. 2020 (CET)

Weitgehend Erledigt Erledigt

Häufigkeit von Symptomen

Der Spiegel hat eine Tabelle eines Vergleichs der Symptome in Abgrenzung zu einer gewöhnlichen Erkältung und in Abgrenzung zur Influenza veröffentlicht: Spiegel, 13. März 2020. Wie wird so eine (vereinfachende?) Tabelle der Häufigkeiten von Symptomen aus medizinischer Sicht bewertet? Falls das medizinisch korrekt und ausreichend präzise ist und es WP-konform dargestellt werden kann, und dem auch sonst nichts entgegensteht, wäre das für den Artikel von Interesse. Sinnvoll wäre es natürlich, es aus einer medizinisch relevanten Quelle zu erhalten, nicht aus der Tagespresse. Daher stelle ich das hier zur Diskussion. --Carolin 18:26, 13. Mär. 2020 (CET)

Danke LennBr für die Einfügung der Symptomleiste (Spezial:Diff/197738810). Das ist sehr übersichtlich dargestellt. Es wäre auch interessant, zu wissen, ob es so etwas auch für andere Krankheiten gibt, etwa die Influenza. Gruß --Carolin 20:13, 13. Mär. 2020 (CET)
Bittesehr. Zumindest in der englischen Wikipedia ist das mit einer Tabelle dargestellt. Meiner Erachtens aber bei der Influenza kein wirklicher Erkenntnisgewinn.LennBr (Diskussion) 20:26, 13. Mär. 2020 (CET)

Beim Pressebriefing des Robert-Koch-Institut (18. oder 19. März) sprach der Leiter des RKI, das in einer Studie mit 5788 in Deutschland erfassten Infizierten mit COVID19, 55% Husten, 39% Fieber, 28% Schnupfen als Symptome angaben. 309 von 5788 gar keine Symptome anzeigten. Das unterscheidet sich deutlich von den Chinesischen Zahlen. Levin Holtkamp (Diskussion) 16:54, 22. Mär. 2020 (CET)

Trennung von Virus- und Krankheitsartikel

Siehe hier: Diskussion:SARS-CoV-2#Unterschied Krankheit COVID-19 und Virus SARS-CoV-2, gerne auch dort Kommentare/Ideen usw. hinterlassen. Viele Grüße, --A doubt (Diskussion) 01:04, 14. Mär. 2020 (CET)

Gegenüberstellung / Abgrenzung Corona, Erkältung, Grippe

Viele sind natürlich sensibilisiert und wollen schnell wissen was das ist, was sie gerade bei sich selbst empfinden. Eine Liste der Symptome könnte hier schnell und einfach aufklären. Was haltet ihr davon? Hier ein Beispiel aus dem Netz: Google Bilder-Suche: vergleich corona erkältung grippe Könnte auch in den Wiki-Seiten Erkältung und Grippe (Influenza) verwendet werden... --„“ AndeereLani (Diskussion) 07:16, 14. Mär. 2020 (CET)

Übertragung durch Kontakt auf Oberflächen

Das kann doch wohl so nicht stehenbleiben: "Ob eine Übertragung auch durch das Berühren kontaminierter Oberflächen und Gegenstände stattfindet, ist unklar. Im nächsten Satz wird von einer Persistenz der Viren auf Oberflächen von vier bis neun Tagen berichtet. Da ist nichts unklar.--Claude J (Diskussion) 13:45, 14. Mär. 2020 (CET)

Persistenz ist halt nicht dasselbe wie Übertragung...--Werner, Deutschland (Diskussion) 03:51, 18. Mär. 2020 (CET)
Gemeint ist doch wohl die Tenazität (der wikipedia Artikel Persistenz spricht eigentlich nur von chemischen Verbindungen). Und da kann man die Referenzen vom Robert Koch Institut übernehmen (Punkt 21) wonach bei ähnlichen Viren die Infektiösität 4 bis 5 Tage gegeben ist und damit wahrscheinlich auch bei diesem Virus hier, und mit wahrscheinlich ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gemeint,mobwohl mir nicht ganz klar ist warum man entsprechende Tests die wirklich jeden Zweifel beseitigen nicht schon längst ausgeführt hat. Das ist dann auch eine Frage der Formulierung, etwa das so gut wie jeder Experte von Übertragung durch Schmierinfektion ausgeht.--Claude J (Diskussion) 06:32, 19. Mär. 2020 (CET)

Verfügbarkeit von Antikörper-Schnelltest für Immune

Ich konnte die Tage im Vorbeigehen ein Interview aufschnappen, in dem ein Virologe davon sprach, das in Kürze ein Schnelltest zur Verfügung stehen werde, der vorhandene Antikörper nachweisen und so belegen kann, ob jemand Kontakt mit dem Virus hatte, der nicht als Infizierter erkannt und erfasst worden ist. Angeblich wird es den binnen Wochen und frei verfügbar geben können. Weis das wer etwas? Correctorgrande (Diskussion) 05:13, 15. Mär. 2020 (CET)

Antikörper-Tests sind im Moment eher Sinnlos, wenn Antikörper gefunden werden, kann es sich sowohl um eine "nicht-auffällige"/"nicht-schwere" Infektion mit dem Virus handeln, als auch um eine durchgemachte und erfolgreich überstanden Infektion. Ohne auch gleichzeitig auf den Virus selber zu testen hat das wenig Aussagekraft. Tö --Pentaclebreaker (Diskussion) 13:26, 20. Mär. 2020 (CET)

Gemeint ist wohl das Interview mit dem Virologen Hendrik Streeck in der FAZ vom 16. März, in dem dieser von Antikörpertests berichtet, die jedoch eine geringe Sensibilität aufwiesen: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/neue-corona-symptome-entdeckt-virologe-hendrik-streeck-zum-virus-16681450.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 (nicht signierter Beitrag von 93.104.165.179 (Diskussion) 08:38, 22. Mär. 2020 (CET))

„Bei 17 untersuchten Patienten mit Krankheitssymptomen…

…war die Viruslast in der Nase höher als im Rachen“ (erster Abschnitt unter 'Übertragungsweg') – von wie vielen insgesamt? --BlankeVla (Diskussion) 18:48, 16. Mär. 2020 (CET) Und 'Viruslast' trifft meines Wissens hier nicht zu, da es sich nicht um Blutserum bzw. -Plasma handelt, sondern um Nasen- bzw. Rachensekret. --BlankeVla (Diskussion) 18:59, 16. Mär. 2020 (CET)

Infobox IDC

COVID-19 ist die Bezeichnung, wenn ich das richtig sehe. Coronavirus-Krankheit-2019 ist wohl nur die Erläuterung, die wir sonst wohl auch nicht ganz abschreiben, wenn sie länger ist.--Pistazienfresser (Diskussion) 15:59, 17. Mär. 2020 (CET)

Risikogruppen

Bisher werden Risikogruppen im Artikel maximal in Nebensätzen erwähnt bzw. nur sehr knapp im Unterabschnitt Anteil bestimmter Bevölkerungsgruppen. Wäre es nicht sinnvoll, das Wissen um bisherige Risikogruppen zusammenzutragen und zu erläutern, was die epidemiologische Studienlage dazu aktuell hergibt und was nicht? --Toxilly (Diskussion) 23:40, 18. Mär. 2020 (CET)

Basisreproduktionszahl

Epidemiologische Daten wie die Basisreproduktionszahl fehlen. Abschätzung 2,4 bis 3,3 steht z.B. auf dem Virussteckbrief des [SARS-CoV-2 Robert-Koch-Instituts. PS: Sehe gerade dass es einen Abschnitt bei SARS-CoV-2 dazu gibt, die Aufteilung zwischen den beiden Artikeln ist mir aber nicht ganz klar, vielleicht sollte man das hier wie andere Informationen auch doppeln. Nach meinem Dafürhalten gehört das eigentlich zum Artikel über die Erkrankung.--Claude J (Diskussion) 06:39, 19. Mär. 2020 (CET)

Langzeitfolgen für Lunge

Es soll aus China erste Hinweise auf permanente Lungenschäden als Folge einer schwer verlaufenden Covid-Erkrankung geben (bei einigen um 20 bis 30 Prozent eingeschränkte Lungenkapazität nach überstandener Erkrankung). Zum Beispiel Science alert (und Karl Lauterbach bei Markus Lanz gestern abend).--Claude J (Diskussion) 07:38, 19. Mär. 2020 (CET)

Jede schwere Lungenentzündung (besonders solche, die externe Beatmung oder Intubation nötig machen) kann solche "Langzeitfolgen" haben. Das ist an sich weder ein neuer noch überraschender Fakt. --Pentaclebreaker (Diskussion) 13:32, 20. Mär. 2020 (CET)
Richtig. Nur wenn die Mortalität dort, wo besonders hohe Luftverschmutzung nachweisbar ist, extrem steigt, dann stellt sich die Frage, welche Faktoren neben Corona noch zum Tod geführt haben. Wenn Corona nur ein Bestandteil des Schädigungscocktails ist und ein anderer die hohe Luftverschmutzung, die Regierungen trotz Überschreitung der Messwerte nicht beseitigt haben - was heißt das dann?--79.231.61.188 17:37, 22. Mär. 2020 (CET)
Lauterbach (immerhin Epidemiologe und SPD-Gesundheitsexperte, nach eigener Aussage in engem Austausch mit Fachkollegen in Harvard etc.): "Es gibt einige Studien, die jetzt zeigen, dass es bei denjenigen, die COVID-19 hatten, also etwas schwerere Verläufe, kleine Lungenentzündungen, aber keine allzu starken Symptome, über vier Wochen hinweg immer noch relevante Veränderungen im Lungengewebe gibt", "Das hat nichts mit einer kleinen Erkältung zu tun, auch nichts mit einer normalen Grippe", "Dass wir das für die jungen Leute verharmlost haben, macht es jetzt eben schwer, den Ernst der Lage für alle klar zu machen" (Quelle: RTL, "Wir haben die Lage unterschätzt", sagt SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach Dauerhafte Lungenschädigungen auch bei leichten Verläufen von COVID-19?"). Habe ich so auch in Erinnerung. Wiederholte er mehrfach, so Rp-online.--Claude J (Diskussion) 14:50, 20. Mär. 2020 (CET)

Atemschutzmasken

Es fehlen zwei wesentliche Argumente für das Tragen von Atemschutzmasken, und da kommt es auch weniger auf deren Qualität an. Einmal reduziert das die Gefahr dass man sich versehentlich an die eigene Nase, den Mund oder die sonstigen Schleimhautbereiche fasst, zum anderen ist es eine Barriere bei Infizierten, die das selbst meist in der Inkubationszeit zunächst gar nicht bemerken. Außerdem ist es eine deutliche Warnung an alle an den Ernst der Lage und das der Träger wünscht das man Abstand hält.--Claude J (Diskussion) 07:37, 20. Mär. 2020 (CET)

Artikel im neusten/kommenden Ärzteblatt

  1. Thomas Gerst: SARS-CoV-2-Infektionen: Klinische Studien auf dem Weg. In: Dtsch Arztebl 2020; 117(12): A-578 / B-500. Abgerufen am 20. März 2020.
  2. Ralf Stahlmann, Hartmut Lode: Therapie von COVID-19 – erste klinische Studien mit verschiedenen Wirkstoffen. In: Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 213-9; DOI: 10.3238/arztebl.2020.0213. Abgerufen am 20. März 2020.

--Pistazienfresser (Diskussion) 09:58, 20. Mär. 2020 (CET)

Evidenz statt Eminenz!

Liebe Mitwikipedianer.

Ich möchte auf folgendes hinweisen. Es gibt hier in der evidenzbasierten Medizin eine Quellenhierarchie. Die Meinungen von Experten, welche diese in den Medien äußern (also ohne wiss. Peer-Review) stellen die niedrigste Evidenzstufe dar. Nämlich gar keine! Danach kommt anekdotische Evidenz und danach kommen klinische Studien, dann Leitlinien von renommierten klinischen Fachgesellschaften. Ich stelle mittlerweile eine Überrepräsentanz des Kollegen Drosten aus seinem Podcast dar, dessen Meinungen hier ungewertet klinischen Studien gegenübergestellt werden. Ergo es entsteht hier ein typischer DACH-Bias. Weil Kollege Drosten sich täglich in den deutschsprachigen Medien äußert kommt er hier mit seiner Meinung hier rein, obwohl es nur Meinungen sind. Wir sollten jedoch als verantwortungsvolle Autoren IMHO nicht die (nicht durch Studien belegten) Medienworte eines einzigen prominenten Experten hier überrepräsentieren. Unsere Aufgabe sollte es sein die aktuelle internationale, wiss. Literatur abzubilden. Das ist natürlich sehr viel mehr Recherchearbeit als einem NDR-Podcast zu lauschen, aber ich denke nur so ist ein Artikel möglich der WP:NPOV genügt. Ich würde deswegen alle am Artikel beteiligten bitten möglichst tief zu recherchieren und auf Medienberichte und eminenzbasieren Aussagen nicht den Vorzug gegenüber evidenzbasierten Studien zu geben. Gruß -- Nasir Wos? 22:03, 20. Mär. 2020 (CET) P.S. : Ich glaube eher den Daten der klinisch tätigen Kollegen, die schon tausende Patienten behandelt haben als den Aussagen von nicht-klinisch tätigen Forschern in den Medien und so wird das bei uns am Haus auch gemacht.

Damit bin ich sehr d'accord, weshalb ich mich bemühe, den aktuellen Sachstand so gut es geht mit empirischen Studien zu belegen. Leider sind aufgrund der Neuartigkeit von COVID-19 bzw. SARS-CoV-2 naturgemäß noch nicht viele Studien verfügbar, die den sonst üblichen Peer-Review-Prozess durchlaufen haben. Stattdessen gibt es viele Preprints, die m. E. aber trotzdem Erwähnung finden sollten, da ein Preprint immer noch wesentlich stichhaltiger ist als unbelegte oder nur durch persönliche Einschätzungen belegte Informationen. Allerdings wäre es vielleicht eine Überlegung wert, ob man nicht im Artikel (z. B. im ersten Satz des Unterabschnitts „Ursache und Krankheitsentstehung“) den Hinweis aufnimmt, dass die Forschung aktuell sehr dynamisch ist und aufgrund der Neuartigkeit der Erkrankung oftmals auf vorläufig akzeptierte Studien zurückgegriffen wird. --Toxilly (Diskussion) 23:06, 20. Mär. 2020 (CET)
Fand ich einen guten Vorschlag, habe daher zwei solche Sätze eingebaut, allerdings weiter oben, da der Hinweis auch für andere Felder gilt als nur für „Ursache und Krankheitsentstehung“.--Werner, Deutschland (Diskussion) 01:53, 21. Mär. 2020 (CET)

IMHO problematische Aussage...

... in der Einleitung. Da eine hohe Zahl der Ansteckungen auch asymptomatisch verlaufen kann Diese Daten berufen sich auf die Diamond Princess und damit auf ein sehr kleines Kollektiv. Der Bericht der WHO-Mission unterstützt die in der 72000-Patienten-Wuhan-Studie (hier) Aussage dass nur rund 20% wirklich a/oligosymptomatisch bleiben. Ergo hier in der Einleitung von einer hohen Zahl von asymptomatischen Verläufen zu reden ist IMHO falsch da die Aussage aus einem kleinen Kollektiv der Aussage aus einem großen Kollektiv vorgezogen wird. Meinungen? Gruß -- Nasir Wos? 22:32, 20. Mär. 2020 (CET)

Zahlenverhältnis keine, leichte, schwere, lebensgefährliche Symptome falsch bzw. veraltet

"Bei rund 81 % der registrierten Infizierten verläuft die Krankheit nur mit Fieber oder einer leichten Lungenentzündung; bei etwa 14 % der Fälle verläuft sie schwerer, und in etwa 5 % so schwer, dass eine intensivstationäre Betreuung notwendig und der Zustand kritisch bzw. lebensbedrohlich ist." basiert auf einer Studie mit etwa 2% asymptotischen Fällen. Auf der Diamond Princess waren laut [2] 328 von 634 Fälle asymptomatisch. Das ist eine extreme Diskrepanz. Eine kurze Abschätzung anhand der Fallzahlen der Quelle für obige Prozentzahlen (Jama: 44672) und der Korrektur der asymptomatischen absoluten Fallzahlen liefert eine Abschätzung von 34% asymptomatisch (statt 2%), 53% leichter Verlauf (statt 81%), 9% schwer (statt 14%), 3% lebensbedrohlich (statt 5%). (Durch die Korrektur würden dann quasi 67.783 confirmed cases vorhanden sein, was recht gut zu den 72.314 ursprünglichen Fällen passt.) Naja, unabhängig von meiner Abschätzung aus der Neugier heraus, wird ja die Zahl der lebensbedrohlichen und ITU-Fälle getrennt dargestellt, also als mortality rate (The Lancet: z.B. 1,5%). Auch die Beatmungsfälle werden als etwa 10% wenn ich mich recht erinnere. Kennt wer Quellen mit den neueren Erkenntnissen, um sie im Artikel unterzubringen? -- Amtiss, SNAFU ? 01:13, 21. Mär. 2020 (CET)

Die Veröffentlichung in "The Lancet" gibt auch den Hinweis, dass die Zahlen für China dramatischer sind und damit die Datenbasis der Jama-Veröffentlichung auch am anderen Ende (lebengefährliche Symptome) verzerrt sein könnte. Eine Antwort unter Jama zeigt eine Sterblichkeit für Wuhan von 7% (bzw. 6,6%). Amtiss, SNAFU ? 01:27, 21. Mär. 2020 (CET)
Ein Medrvix-Preprint von Bi et al. vom 19.03.2020, der auch RKI-seitig zitiert wird, geht von folgender Aufteilung für Fälle aus, die durch Entdeckung von Symptomen identifiziert wurden: 26 % mild, 65 % moderat, 9 % schwer. Das RKI gibt im Steckbrief die schweren Verläufe mit einer Häufigkeit von 3 % an, dies bezieht sich auf die 3,4 % der per Kontaktnachverfolgung identifizierten Fälle. Auch zum Thema (A)symptomatik finden sich relevante Infos, allerdings bitte mit Vorsicht genießen: In der Kontakt-basierten Gruppe waren 19,5 % asymptomatisch, in der Symptom-basierten Gruppe 2,7 %. Letztere Zahl mag widersprüchlich erscheinen, liegt aber m. E. daran, dass sie sich auf die erste klinische Untersuchung bezieht und nicht auf den Zeitpunkt der Symptomentdeckung (z. B. Screening an Flughäfen). --Toxilly (Diskussion) 11:15, 21. Mär. 2020 (CET)
Meinst du, das sollte in einem ausführlicheren Abschnitt aufgeschlüsselt werden? Auch Jama schlüsselt ja die verschiedenen Aufdeckungsarten für Fälle auf (klinisch, diagnostisch, epidemiologisch). -- Amtiss, SNAFU ? 13:34, 21. Mär. 2020 (CET)
Meiner Ansicht nach haben wir mit dem hier eine Studie mit peer-review mit dem größten Patientenkollektiv. Diese gibt mit Spectrum of disease relativ eindeutlig mild 81%, severe 14%, critical 5% an bei 1% asy. infizierten (n=889). IMHO sollten diese Zahlen in die Einleitung, denn es sind die robustesten Daten, die wir aktuell haben. Ich denke das Herumschustern und Abgleichen mit kleinen Studienkollektiven bringt uns hier nicht weiter und verstößt gegen WP:NOR. Solltet ihr mit der großen Studie als Pauschalaussage nicht zufrieden sein, könnte man auch die Diskrepanz in der Einleitung darstellen. Das sollte aber sprachlich so geschehen, dass es den Rahmen der Einleitung nicht sprengt. Gruß -- Nasir Wos? 22:29, 21. Mär. 2020 (CET)
PS Im übrigen finde ich den Satz Bei rund 81 % der registrierten Infizierten verläuft die Krankheit nur mit Fieber oder einer leichten Lungenentzündung; bei etwa 14 % der Fälle verläuft sie schwerer, und in etwa 5 % so schwer, dass eine intensivstationäre Betreuung notwendig und der Zustand kritisch bzw. lebensbedrohlich ist wenig gelungen, da er suggeriert dass die Erkrankung nur bei den 5% ITS-Fällen lebensbedrohlich sei. Lebensbedrohlich ist immer abhängig von den Maßnahmen. Wenn jemand einen paO2 von 50mmHg hat ist das lebensbedrohlich wenn ich nix dagegen tu. Wenn er mit 6lO2 über Nasenbrille auf akzeptable Werte kommt ist das behoben aber der Patient wäre gestorben wenn er es nicht ins KH geschafft hätte und seine Nasenbrille gekriegt hätte. Laut dem Satz ist der Patient aber nie lebensbedrohlich krank gewesen obwohl er seinen Sauerstoff auf Normalstation gebraucht hat um nicht zu sterben. Ich würde infolgedessen das letzte Wort aus der Einleitung gerne streichen. -- Nasir Wos? 04:26, 22. Mär. 2020 (CET)

Wann zu melden

Da hinkt wikipedia hinterher, es fehlt auch beim Artikel zum Coronavirus-Meldepflichtverordnung die Einteilung der Kontaktpersonen in Kategorie 1,2 gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, auf die pauschal verwiesen wird, (Robert Koch Institut) bzw. der grundlegende Artikel Kontaktperson (Infektiologie) fehlt ganz, auch nicht bei Infektionsschutzgesetz. Nur weil das inzwischen natürlich auch in den Medien verbreitet wird.--Claude J (Diskussion) 09:56, 21. Mär. 2020 (CET)

Italienisches AdET-Schema

Werte Mitwikipedianer.

Ich habe von einem Kollegen das italienische Schema bekommen und in den Artikel eingearbeitet. Wen es interessiert findet eine Version des Schemas in italienischer, englischer und deutscher Sprache hier. Sollte ich bei der Einarbeitung des Schemas einen Fehler gemacht haben ist jeder herzlich eingeladen mich zu korrigieren. -- Nasir Wos? 21:47, 21. Mär. 2020 (CET)

Bildgebende Verfahren

Die bisherige Formulierung suggeriert, dass die Überlegenheit der CT versus RT-PCR ausgemachter wissenschaftlicher Konsens sei, dabei handelt es sich bei der Quelle um einen Journal-Preprint (Al-Tawfiq & Memish, 2020), der maximal als narratives Review bezeichnet werden kann. Es ist zunächst z. B. von "multiple reports" die Rede, allerdings werden nur zwei konkrete empirische Studien aufgeführt. Ich habe keinen Überblick über die Datenlage im diagnostischen Bereich, würde ihn auf der Grundlage des zitierten Papers aber eher als dürftig einschätzen. Dementsprechend fände ich es begrüßenswert, die Formulierung zu entschärfen, um den Forschungsstand nicht als eindeutiger abzubilden, als er ist. --Toxilly (Diskussion) 10:35, 22. Mär. 2020 (CET)

Das hat jetzt nix mit hoher Wissenschaft, sondern mit gesundem Menschenverstand, Organisation und klinischer Erfahrung zu tun. Der throat swab ist oft falsch-negativ (Sens 63% lt. kleiner chin. Studie), der Test dauert Stunden. Drüberhinaus sagt der Abstrich gar nix über die Erkrankungsschwere aus. Da liegt aber für den Kliniker der Knackpunkt denn der muss ja wissen wer die Antivirals kriegt und wer nicht. Das entscheidet die Krankheitsschwere nicht ob der Abstrich pos. oder neg. ist.

Im HRCT hast du nach 20 min. die Bilder. Im Sono sofort. Wenn die Hütte brennt und du möglichst schnell aussortieren muss wohin mit wem und wer was an Medis kriegt ist es einfach unpraktikabel auf irgendwelche Abstrichergebnisse zu warten, weil dir zwischenzeitlich die Pat. abrauchen und der Laden volläuft. In den italienischen AdeT-Guidelines ist ein negativer Abstrich + passender Bildgebung ein COVID und wird so behandelt. Bei klinisch schwerem Krankheitsbild mit Dyspnoe ist der Abstrich für die Therapieentscheidung in der Epidemiesituation gegenstandslos und wird lt. ITA-Guidelines auch erst nach 72h wiederholt (s. ein Thread weiter drüber). Die beiden arabischen Autoren empfehlen dass weil sie bei MERS-CoV an der Front standen. Übrigends haben die Chinesen auch die nur klinisch diagnostizierten Fälle mittels CT diagnostiziert da es ihnen in der Überlastungssituation als Personalressourcenverschwendung erschien noch Abstriche zu machen. (siehe hier Einfach mal das Triahgeschema der Wuhan Fever Clinics anschaun). Ich würde bitten den Absatz eher aus dem Blick eines klinisch tätigen Arztes zu sehen als Wissenschaftswortklauberei zu betreiben. Wenn du immer noch denkst dass du den Absatz reformulieren willst dann mach einen Vorschlag. Ich werde bis dahin die Aussage mit der Fever-Clinic-Studie nachbelegen, ich habe nur aktuell wenig Zeit mich mit Formalia rumzuschlagen. Gruß -- Nasir Wos? 17:59, 22. Mär. 2020 (CET)

COVID-19 Handbuch Uni Zhejiang

Werte Mitwikipedianer.

hier findet sich die aktuelle Version des offz. chinesischen Therapiehandbuchs der Uniklinik Zhejiang. Falls Interesse besteht kann es auch gerne in den Artikel eingearbeitet werden. Gruß -- Nasir Wos? 18:05, 22. Mär. 2020 (CET)