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Christliche Soziallehre

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Die Christliche Soziallehre ist die Sammelbezeichnung für die katholischen, evangelischen und orthodoxen Soziallehren. Je nach Gesichts- und Standpunkt werden dafür auch andere Bezeichnungen verwendet: Christliche Gesellschaftslehre, Christliche Gesellschaftsethik, Christliche Gesellschaftswissenschaft, Christliche Sozialethik, Christliche Sozialwissenschaft usw. Diese alternativen Bezeichnungen stehen wieder unter ökumenischem Vorbehalt, d. h. es gibt diese Bezeichnungen jeweils auch in katholischer, evangelischer und orthodoxer Version. Dabei haben die einzelnen Konfessionen und deren Vertreter des Fachgebiets unterschiedliche Präferenzen. So sprechen Katholiken mehrheitlich von Soziallehre, evangelische Christen mehrheitlich von Sozialethik.

Definition

Sozialethik wird definiert als „Wissenschaft von der sittlich-rechtlichen Ordnung der Gesellschaft als Voraussetzung der Selbstverwirklichung des Menschen.“[1] In Ergänzung zur Individualethik, bei der die Verantwortung des Individuums gegenüber seiner sozialen Umwelt im Brennpunkt des Interesses steht, fragt die Sozialethik der Gestaltungsfähigkeit und der Gestaltungsbedürftigkeit gesellschaftlicher Strukturen und Prozesse. Eines ihrer Hauptziele besteht in der moralischen Urteilsbildung über die soziale Dimension, in der der Mensch lebt, daher ihre zentrale Frage: „Sind gegebene institutionelle Gebilde gerecht?“[2]

Im Kern der sozialethischen Forschung steht daher das Gerechtigkeitspostulat: Sind gesellschaftliche und politische Beziehungen, Strukturen und Normen so gestaltet, dass sie den allgemeinen Vorstellungen von distributiver, kommutativer und partizipativer Gerechtigkeit genügen? Aus dieser Frage heraus versucht die sozialethische Forschung, Lösungsangebote angesichts bestehender Gerechtigkeitsdefizite zu entwickeln. Dabei stehen sozial- und individualethische Ansätze nicht im Gegensatz zueinander, sondern in wechselseitigem Ergänzungsverhältnis.

Katholische Soziallehre

Die katholische Soziallehre geht vom Grundgedanken eines Ordo Socialis („Soziale Ordnung“) aus, also einer vernünftigen Ordnung des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Je mehr die Sozial-, Rechts- und Wirtschaftsordnung an die Leitbegriffe der Personalität, Solidarität und Subsidiarität sowie die Sozialprinzipien des Gemeinwohls und der Nachhaltigkeit angenähert werden, umso mehr entspricht die politische oder wirtschaftliche Realität dem prinzipiell erreichbaren Ideal sozialer Gerechtigkeit. Die katholische Kirche hat zu allen Zeiten bestimmte Tugenden für das Zusammenleben der Menschen gelehrt. Darin findet sich auch der Ursprung der Lehre von „gottgewollter Ordnung“.

Die neuere Soziallehre kam mit der Enzyklika „Rerum novarum“ von Papst Leo XIII. 1891 zum Durchbruch, v.a. unter dem Eindruck der unübersehbar negativen Auswirkungen der industriellen Revolution und der Verstädterung für die soziale Lage der Arbeiterschaft (Soziale Frage). Im Zusammenhang mit der lehramtlich bedeutsamen Hinwendung der katholischen Kirche zur Sozialtätigkeit in Staat und Gesellschaft verwies Papst Leo XIII. auf Bischof von Ketteler, auf den zusammen mit Adolph Kolping der institutionelle Ansatz der katholischen Sozialbewegung in Praxis und Theorie zurückgeführt wird.[3]

Die Sozialethik ergibt sich – unter praktischer Anwendung philosophischer und theologischer Vorgaben – aus den oben genannten Prinzipien. Zur Gesamtschau der Lehrschriften der römisch-katholischen Kirche treten die Päpstlichen Lehrschreiben hinzu, die Sozialenzykliken:

  1. Rerum Novarum 1891
  2. Quadragesimo Anno 1931
  3. Mater et Magistra 1961
  4. Pacem in terris 1963
  5. Populorum Progressio 1967
  6. Laborem exercens 1981
  7. Sollicitudo Rei Socialis 1987
  8. Centesimus Annus 1991
  9. Caritas in veritate 2009

Papst Pius XII. (1939-1958) widmete der Soziallehre zwar keine eigene Enzyklika, traf jedoch bedeutende Entscheidungen (Hinwendung zur Demokratie, 1944) und hielt zahlreiche sozialethische Ansprachen (sog. „Soziale Summe“ Pius XII.). Papst Paul VI. veröffentlichte zwar nur die Enzyklika von 1967, mit der er die Soziallehre in die Dimension der Globalisierung hob, verfasste jedoch 1971 noch den Apostolischen Brief Octogesima Adveniens und etliche kürzere Stellungnahmen zu sozialen und politischen Fragen. Insbesondere führte Paul VI. ein, dass der Neujahrstag in der katholischen Kirche seit 1968 zugleich als Hochfest der Gottesmutter Maria und als Weltfriedenstag gefeiert wird.

Die wohl größte Aufmerksamkeit in jüngerer Zeit erzielte die Friedensenzyklika „Pacem in terris“ von Papst Johannes XXIII. im Jahre 1963.

Wie das heutige Lehramt (bestätigt durch Benedikt XVI.) argumentieren zahlreiche Vertreter der christlichen Gesellschaftslehre mit den Begriffen Vernunft und Naturrecht. Dieses philosophische Naturrechtsverständnis ergibt sich aus dem natürlichen Sittengesetz (lex naturalis) und hat nichts mit dem aufklärerischen Naturrechtsverständnis gemeinsam. Sie verfolgen einen Ansatz, indem sie von Erkenntnissen innerhalb der Philosophia perennis (Aristoteles, Albertus Magnus, Thomas von Aquin u.a.) ausgehen und von einem personalen Grundverständnis aus ethische Schlussfolgerungen ziehen, die aber auch an den Methoden und Erkenntnissen der modernen Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu überprüfen sind. Ein Vertreter dieser Richtung ist z.B. Eberhard Schockenhoff. Historisch hat in dieser Weise sehr abgewogen Joseph Höffner (1906-1987) einen Vorlesungszyklus der Christlichen Sozialwissenschaften (Grundlegung, Sozial-, Wirtschafts-, Arbeits- und Berufs-, Staatsethik in Verbindung mit Soziologie, Sozialgeschichte, Sozialpsychologie, Ökonomik, Sozialpädagogik) konzipiert. Die späteren Lehrstuhlinhaber der Christlichen Gesellschaftslehre haben dieses umfassende Spektrum von Christlichen Sozialwissenschaften nicht mehr aufrechterhalten können. Auch wegen dieser wissenschaftlichen Verkürzung ist der Einfluss der Christlichen Gesellschaftslehre in Politik und Öffentlichkeit zurückgegangen.

Eine weitere Linie der christlichen Sozialethik (z.B. Franz Furger, Dietmar Mieth) versucht, diese im Dialog mit philosophischen Konzepten und den Humanwissenschaften zu entwickeln. Denn auch theologische Ethik müsse nach diesem Ansatz argumentativ zu nicht-theologischen Ethikkonzepten konkurrenzfähig und rezipierbar sein. Der systematische Ansatz der bei Thomas von Aquin verankerten Lehre vom „natürlichen Sittengesetz“ (lex naturae) blieb aber für Furger „doch bedenkenswert“. Von Seiten des Lehramts wurde diese Linie bislang jedoch kaum rezipiert, weil sie nicht hinreichend lang reflektiert wurde.

Sozialprinzipien

Die katholische Sozialethik strukturiert ihre Überlegungen zur gesellschaftlichen Gestaltung entlang dreier Prinzipien, durch die sie „Grundgewißheiten über Wesen und Bestimmung des Menschen“[4]zusammenfassen und systematisiert zur Verfügung stellen will. Als „Baugesetzlichkeiten entwicklungsoffener Gesellschaft“[5] liefern die Sozialprinzipien Grundausrichtungen für das Handeln in der Gemeinschaft, ohne damit festzulegen, wie im konkreten Einzelfall zu handeln ist. In der traditionellen Soziallehre werden unterschieden:

  • Personalität (Menschenbild der unantastbaren Würde eines jeden Menschen),
  • Solidarität (Sozialprinzip des mitmenschlichen Zusammenhalts) und
  • Subsidiarität (Sozialprinzip der Verantwortlichkeit und Selbsthilfe der kleineren gesellschaftlichen Einheiten, beginnend bei der Familie).

Das Solidaritätsprinzip führt über die Forderung gleicher Chancen für alle Menschen zum Sozialprinzip der sozialen Gerechtigkeit. Da der Mensch seit dem Altertum als ein „ens sociale“, also als ein Gemeinschaftswesen angesehen wird, ergibt sich daraus das Sozialprinzip des Gemeinwohls. Das Subsidiaritätsprinzip enthält zum einen das Prinzip der Eigenleistung und zum anderen das Prinzip der Hilfestellung. In den 1970er Jahren wurde auch die Option für die Armen in die katholische Soziallehre integriert.

Nachhaltigkeit als Sozialprinzip

Seit Ende der 1990er Jahre bemühen sich einzelne Vertreter der wissenschaftlichen Sozialethik um eine Integration des Nachhaltigkeitskonzepts in den Kanon sozialethischer Prinzipien.[6] Ähnlich wie die Leitbegriffe Personalität und Solidarität entsteht auch das Nachhaltigkeitsprinzip in seinen Anfängen nicht aus der innerkirchlichen Reflexion, sondern wird von außen – insbesondere von der ökologischen Bewegung – an die Kirchen herangetragen. In der katholischen Kirche wird der Nachhaltigkeitsbegriff erstmals 1997 auf Ebene kirchlicher Hilfswerke aufgegriffen;[7] seither durchzieht der Begriff die lehramtlich-bischöfliche Sozialverkündigung in Deutschland,[8] wohingegen er in den päpstlich-lehramtlichen Schreiben bis heute nahezu keine Beachtung findet. Über weite Strecken allerdings ist der Nachhaltigkeitsgedanke mit dem Konzept integraler Entwicklung verwandt, das vor allem durch Papst Paul VI. und seine Enzyklika Populorum Progressio (1967) entworfen wird (Zf. 14 der Enzyklika). Führender Vertreter des Nachhaltigkeitsdiskurses in der katholischen Kirche ist der Münchner Sozialethiker Markus Vogt (Sozialethiker).[9]

Resonanz der katholischen Soziallehre

Über die Grenzen der Kirche hinaus wird der katholischen Soziallehre zugebilligt, dass sie sich überhaupt mit der ganzen Bandbreite des Zusammenlebens der Menschen unter übergeordneter Perspektive beschäftigt, sich also weder auf prophetische Agitation noch auf kurzfristige Tagesparolen einlässt. Daher wurden die „Väter“ der katholische Soziallehre von mehreren politischen Richtungen gern zitiert, z.B. Oswald von Nell-Breuning. Unter den heutigen Ordnungsvorstellungen ist die Soziale Marktwirtschaft diejenige, welche den Forderungen der katholischen Soziallehre am nächsten kommt.[10][11]

Wegen der in Deutschland geringer werdenden faktischen Relevanz des katholischen Bevölkerungssegments wird die katholische Soziallehre inzwischen aber weniger beachtet als in der unmittelbaren Nachkriegszeit der Bundesrepublik (1949–1969). In der Schweiz hat die katholische Sozialdoktrin keine nennenswerte Bedeutung gehabt, da dort die calvinistische Arbeitsethik und das Leistungsprinzip dominieren; in Österreich führten unangenehme Erinnerungen an den Austrofaschismus vor 1938, der fälschlich zum katholischen Modellstaat ausgerufen wurde, zu Vorbehalten. Trotzdem gewannen Sozialethiker wie Johannes Messner, Alfred Klose und Rudolf Weiler erheblichen Einfluss.

Im südafrikanischen Raum ist der katholischen Soziallehre wieder eine neue Rolle zugewachsen: Durch einen breiten gemeinschaftlichen Prozess für ein „Neues Simbabwe“ wird die ethische Instanz des Staates in der diktatorischen Herrschaft von Robert Mugabe in Simbabwe in Frage gestellt und die Staatspartei in eine neue Art von Auseinandersetzung gezwungen.

Evangelische Sozialethik

Die evangelische Sozialethik bzw. Soziallehre kennt kein kirchliches Lehramt im katholischen Sinn. So ergibt sich aus den gemeinsamen Stellungnahmen zu gesellschaftlichen und politischen Fragen von evangelischen Christen aus deren Glauben heraus dezentral und deskriptiv ein Substrat an gemeinsamen Prinzipien und Aussagen, die die evangelische Soziallehre bilden, wobei die Orientierung am biblischen Gerechtigkeitsbegriff als gemeinsame Grundlage gelten kann.

Die evangelische Theologie hält eine Soziallehre aber nicht mehr mit Hinweis auf die Fortwirkung der Ursünde in allen gesellschaftlichen Sphären für unmöglich. Sie hat also sowohl ihren Quietismus als auch das Bündnis von Thron und Altar verlassen. Vor dem Ende des Ersten Weltkriegs galt der Protestantismus in Deutschland nämlich als strikt monarchistisch, also in diesem Sinne als politisch ungefährlich, im Gegensatz zum Katholizismus wandten sich nur Minderheiten der sozialen Frage und den Problemen der Arbeiterklasse zu. Wesentlichen Einfluss hatte allerdings eine breite, nicht offiziell kirchlich verfasste Bewegung im Umfeld der Diakonie und der Inneren Mission besonders ab Mitte des 19. Jahrhunderts (Wichern, 1848) auf das soziale Denken in Deutschland und die konkrete sozialpolitische Gestaltung im Kaiserreich (Theodor Lohmann). Es bestanden enge persönliche Verbindungen und Überschneidungen etwa zwischen dem „Evangelisch Sozialen Kongress“ und dem einflussreichen „Verein für Socialpolitik“. Auch für die Zeit des NS-Regimes und die Grundlagen der Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft fallen die engen Bezüge zwischen Kreisen der Bekennenden Kirche und den neuen ordoliberalen Konzeptionen auf (Bonhoeffer, Thielicke, Constantin von Dietze, Lampe, Röpke, Böhm u.a. [12]). Von daher kann zu Recht von der Verwurzelung der Sozialen Marktwirtschaft in Ev. Sozialethik und Kath. Soziallehre gesprochen werden.[13]

Der Begründer des Religiösen Sozialismus in Deutschland war der evangelische Theologe Christoph Blumhardt (1842-1919), in der Schweiz Leonhard Ragaz. Der Schweizer Theologe Karl Barth, wohl der bedeutendste Erneuerer des Protestantismus im 20. Jahrhundert, war Schüler beider Theologen und vertrat Sozialismus als rationale Entscheidung von Christen für ein zeitgemäßes Christuszeugnis. Er wies auch auf Gemeinsamkeiten zwischen der biblischen Verkündigung Jesu Christi und dem Marxismus hin.

Orthodoxe Soziallehre

Die orthodoxe Soziallehre ist in der Vergangenheit im Gegensatz zur katholischen Soziallehre und evangelischen Sozialethik weitaus weniger entwickelt worden, tritt aber insbesondere seit dem Zusammenbruch des Kommunismus stärker in den Vordergrund, wie am Text der Moskauer Bischofssynode „Die Grundlagen der Sozialdoktrin der Russisch-Orthodoxen Kirche“ aus dem Jahr 2000 deutlich wird.[14]

Siehe auch

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Literatur

Fachliteratur

  • Alfred Klose (u.a.) (Hg.): Katholisches Soziallexikon, 2. gänzl überarb. Aufl. (1. Aufl.: 1964), Tyrolia, Innsbruck, Wien (u.a.) 1980, ISBN 3-222-11300-9.
  • Alfred Klose: Die katholische Soziallehre. Ihr Anspruch, ihre Aktualität, Styria, Graz, Wien (u.a.) 1979, ISBN 3-222-11225-8.
  • Jan-Dirk Rosche: Katholische Soziallehre und Unternehmensordnung, Schöningh Paderborn/München/Wien/Zürich 1988, ISBN 3-506-70227-0.
  • Erwin Bader: Christliche Sozialreform. Beiträge zur Sozialphilosophie in einer veränderten Welt; mit dem Text der neuen Sozialenzyklika, Herder, Wien (u.a.) 1991, ISBN 3-210-25108-8.
  • Ernst Troeltsch: Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen, UTB-Taschenbuch (2 Bde.), Stuttgart 1994, (Neudr. d. Ausg. Tübingen 1912), ISBN 3-8252-1811-2.
  • Martin Honecker: Grundriß der Sozialethik. Walter de Gruyter, Berlin / New York 1995. ISBN 3-11-014889-7
  • Arno Anzenbacher: Christliche Sozialethik. Einführung und Prinzipien, Paderborn u.a. 1998, ISBN 3-506-98508-6. („Prinzipien“, S. 178–213; PDF; 374 kB)
  • Markus Vogt, Globale Nachbarschaft: christliche Sozialethik vor neuen Herausforderungen. München 2000, ISBN 978-3769812701.
  • Albrecht Geck: Sozialethische und sozialpolitische Ansätze in der philosophischen und theologischen Systematik Schleiermachers, in: Friedrich, Martin/Friedrich, Norbert/ Jähnichen, Traugott/Kaiser, Jochen-Christoph (Hgg.), Sozialer Protestantismus im Vormärz. Bochumer Forum zur Geschichte des sozialen Protestantismus 2, Münster 2001, 133-146.
  • Die Grundlagen der Sozialdoktrin der Russisch-Orthodoxen Kirche. Deutsche Übersetzung mit Einführung und Kommentar, Hrsg.: Josef Thesing / Rudolf Uertz, Sankt Augustin 2001, ISBN 978-3-933714411.
  • Reinhard Marx, Helge Wulsdorf: Christliche Sozialethik. Konturen-Prinzipien-Handlungsfelder. Bonifatius, Paderborn 2002. ISBN 3-89710-203-X.
  • Marianne Heimbach-Steins (Hrsg.): Christliche Sozialethik. Ein Lehrbuch Band 1: Grundlagen. Pustet, Regensburg 2004. ISBN 3-7917-1923-8.
  • Marianne Heimbach-Steins (Hrsg.): Christliche Sozialethik. Ein Lehrbuch. Band 2: Konkretionen. Pustet, Regensburg 2005. ISBN 3-7917-1924-6.
  • Rudolf Uertz: Vom Gottesrecht zum Menschenrecht. Das katholische Staatsdenken von der Französischen Revolution bis zum II. Vatikanischen Konzil (1789-1965), Paderborn 2005. ISBN 3-506-71774-X.
  • Kompendium der Soziallehre der Kirche, Hrsg.: Päpstlicher Rat für Gerechtigkeit und Frieden, Herder, Freiburg 2006. ISBN 978-3-451290787.
  • Manfred Hermanns: Sozialethik im Wandel der Zeit. Persönlichkeiten - Forschungen - Wirkungen des Lehrstuhls für Christliche Gesellschaftslehre und des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster. (Abhandlungen zur Sozialethik, Bd. 49). Schöningh, Paderborn 2006. ISBN 978-3-506-72989-7.
  • Josef Bordat: Alte Kritik des neuen Liberalismus. Zur Aktualität der katholischen Soziallehre des 19. Jahrhunderts, in: Poligrafi. Solidarity and Interculturality [Ljubljana], Vol. 11/41-42 (2006), S. 151-170.
  • Christoph Hübenthal: Grundlegung der christlichen Sozialethik. Versuch eines freiheitstheoretisch-handlungsreflexiven Ansatzes. Aschendorff, Münster 2006, ISBN 3-402-00572-7.
  • Markus Vogt, "Was ist ‚Nachhaltigkeit’?", in: Kirche und Gesellschaft 338. Herausgegeben von der Kath. Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Mönchengladbach, Köln 2007.
  • Johannes Bernhard, Peter Schallenberg: Katholische Soziallehre konkret - Politische Handlungsfelder und christliches Wort, dialogverlag, Münster 2008, ISBN 3-937961-93-3.
  • Anton Rauscher (Hrsg.) in Verbindung mit Jörg Althammer, Wolfgang Bergsdorf, Otto Depenheuer: Handbuch der Katholischen Soziallehre. Im Auftrag der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft und der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle, Duncker & Humblot, Berlin 2008.
  • Harald Jung: Soziale Marktwirtschaft und Weltliche Ordnung, EThD Bd. 21, Berlin 2009.
  • Thorsten Philipp: Grünzonen einer Lerngemeinschaft, Umweltschutz als Handlungs-, Wirkungs- und Erfahrungsort der Kirche. oekom Verlag, München 2009, ISBN 978-3865811776.
  • Günter Wilhelms: Christliche Sozialethik, Paderborn 2010, ISBN 3-8252-3337-5.
  • Reinhard Marx: Das Kapital, Ein Plädoyer für den Menschen, Knaur, München 2010, 320 Seiten, ISBN 978-3-426-78360-3.
  • Joseph Höffner: Christliche Gesellschaftslehre. 3. Auflage der Neuausg. hrsg., bearb. und ergänzt von Lothar Roos. Erkelenz: Altius Verlag 2011, 351 S. ISBN 978-3-932483-33-2. Übersetzungen ins Span., Engl., Ital., Port., Jap., Korean., Russ., Lit., Chin., Poln., Kroat., Slow.
  • Jörg Althammer (Hrsg.): Caritas in veritate. Katholische Soziallehre im Zeitalter der Globalisierung, Duncker & Humblot, Berlin 2013, Print ISBN 978-3-428-13996-5, E-Book ISBN 978-3-428-53996-3, Print & E-Book ISBN 978-3-428-83996-4.
Aufsätze

Weblinks

Christliche Sozialethik
Katholische Soziallehre
Evangelische Sozialethik
Angewandte Evangelische Sozialethik
Orthodoxe Sozialethik

Einzelnachweise

  1. Johannes Messner, "Sozialethik", in: Alfred Klose u.a. (Hrsg.), Katholisches Soziallexikon. Innsbruck u.a., 1980, ISBN 978-3702213961, Textspalte 2673.
  2. Arno Anzenbacher, Christliche Sozialethik - Einführung und Prinzipien. Paderborn/München 1998, ISBN 978-3825281557, S. 15.
  3. Kirche und Arbeiterschaft (Beschluss der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland), 1975, in „Texte zur katholischen Soziallehre I I, 2. Halbband“, Seite 1471, hrsg. vom Bundesverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), 1976 (Kevelaer)
  4. Anzenbacher 1998, S. 178.
  5. Alois Baumgarter Alois/Wilhelm Korff, "Sozialprinzipien", in: Wilhelm Korff u.a., Lexikon der Bioethik, Gütersloh 1998, ISBN 978-3579002644, Bd. 3, S. 405.
  6. Weiterführend: Thorsten Philipp, Grünzonen einer Lerngemeinschaft: Umweltschutz als Handlungs-, Wirkungs- und Erfahrungsort der Kirche. München 2009, ISBN 978-3865811776, S. 200 ff.
  7. BUND/MISEREOR (Hg.), Zukunftsfähiges Deutschland: Ein Beitrag zu einer global nachhaltigen Entwicklung. Basel 1996, 978-3764352783.
  8. z.B. Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit: Gemeinsames Wort der Kirchen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland(1997), abrufbar unter http://www.ekd.de/EKD-Texte/44676.html
  9. Markus Vogt, Prinzip Nachhaltigkeit: Ein Entwurf aus theologisch-ethischer Perspektive. München 2009, ISBN 978-3865810915.
  10. Alfred Klose, Gerhard Merk, Bleibendes und Veränderliches in der Katholischen Soziallehre, Ducker & Humblot, 1982, ISBN 3-428-05160-2, Seite 65
  11. Traugott Roser, Protestantismus und Soziale Marktwirtschaft, LIT Verlag, 1998, ISBN 3-8258-3445-X, Seite 234 w.w.N.
  12. vgl. hierzu schon Blumenberg-Lampe, C., Das wirtschaftspolitische Programm der ' Freiburger Kreise.': Entwurf einer freiheitlich-sozialen Nachkriegswirtschaft, Berlin 1973
  13. Vgl. näher: Jung, Harald, Soziale Marktwirtschaft und Weltliche Ordnung, EThD Bd. 21, Berlin 2009
  14. Volltext veröffentlicht auf Deutsch: Die Grundlagen der Sozialdoktrin der Russisch-Orthodoxen Kirche mit Einführung und Kommentar, hg. von Josef Thesing und Rudolf Uertz, übersetzt von Chr. Christova, Sankt Augustin 2001.
    Vgl. hierzu: Karl-Heinz Peschke: Christliche Sozialdoktrin, russisch-orthodox, in: Die neue Ordnung, Nr. 4/2004 (Jg. 58) (PDF; 285 kB), S. 312-314.
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