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Chiasso

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BW
Chiasso
Wappen von Chiasso
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin
Bezirk: Mendrisiow
Kreis: Balerna
Gemeindenummer: 5250i1f3f4
Postleitzahl: 6830
UN/LOCODE: CH CHI
Koordinaten: (723804 / 77154)45.8347199.031944230Koordinaten: 45° 50′ 5″ N, 9° 1′ 55″ O; CH1903: (723804 / 77154)
Höhe: 230 m ü. M.
Fläche: 5.3 km²
Einwohner: 8202 (Fehler: Ungültige Zeitangabe)[1]
Website: www.chiasso.ch
Karte
Vorlage:Imagemap Bezirk Mendrisioww

Chiasso [kjasːo] (lombardisch: Ciass, deutsch veraltet: Pias) ist eine politische Gemeinde im Circolo di Balerna im Bezirk Mendrisio des Kantons Tessin in der Schweiz.

Am 25. November 2007 scheiterte eine Fusionsvorlage in den Gemeinden Chiasso, Morbio Inferiore und Vacallo.

Geographie

Die Gemeinde im Sottoceneri hat rund 7'800 Einwohner und liegt an der Poebene im Mendrisiotto südlich von Mendrisio zwischen dem Luganersee und dem Comersee an der Grenze zu Italien.

Der Ort Pedrinate, eine früher selbstständige Gemeinde, die seit 1976 zu Chiasso gehört, bildet mit dem Grenzstein 75B den südlichsten Punkt der Schweiz. Damit ist Chiasso auch die südlichste Schweizer Gemeinde.

Geschichte

1140 wurde Chiasso als Claso erwähnt. Im Laufe des 19. Jahrhundert (1874) wurde Chiasso, ursprünglich ein Vorort des italienischen Nachbarn Como, dank der Eisenbahn mit seinem Grenzbahnhof und Rangierbahnhof zu einer wichtigen Grenzstadt. Durch die Eisenbahn erlebte Chiasso einen wirtschaftlichen Aufschwung und die Bevölkerung nahm rapide zu.

Da heute die Lebensqualität in Chiasso nicht hoch ist und Grenzbahnhöfe an Bedeutung verloren, wanderten viele Einwohner in die Nachbargemeinden Richtung Norden, wo Arbeitsplätze im tertiären Sektor vorhanden sind. So verzeichnete Chiasso seit 1970 (damals 8'868 E.) einen Bevölkerungsrückgang (heute 7'700 E.). Aus einem seit August 1994 bestehenden Forschungszentrum für sogenannte Grätzel-Zellen entwickelte sich ab 1999 ein kommerzieller Hersteller für monokristalline Solarzellen und Solarmodule. Die Nähe zum sonnenreichen Italien beschert dem Ort heute wieder eine solide Exportperspektive.

Kunst, Kultur

Museen

2005 wurde das m.a.x.-Museo eröffnet. Es wurde von Aoi Kono, der Witwe des Grafikers Max Huber, in Auftrag gegeben und nach den Plänen der Architekten Pia Durisch + Aldo Nolli realisiert.

Das 1935 vom Architekten Americo Marazzi erbaute Cinema Teatro wurde total renoviert und 2001 wieder eröffnet (Filmvorführungen, Theater, Musik, Tanz).

Festivals

In Chiasso werden verschiedene Festivals veranstaltet. Seit 1989 Chiassodanza (Tanzfestival), seit 1991 Festate (Festival der Weltmusik) und seit 1997 Festival di cultura e musica jazz (Jazzfestival).

Persönlichkeiten

Verkehr

Zoll von Chiasso nach Italien

Da Chiasso unmittelbar an der Grenze zu Italien liegt, ist der Transit- und Zollverkehr von großer Bedeutung. Hier geht die Schweizer Autobahn A2 (Basel-Luzern-Gotthard-Lugano-Chiasso) in die italienische A9 Autostrada dei Laghi Richtung Mailand über, das in weniger als 45 Minuten erreicht werden kann.

Weblinks

 Commons: Chiasso – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ungültiger Metadaten-Schlüssel Quelle


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Chiasso aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.