Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Bino

Aus Jewiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel befasst sich mit dem Schlagersänger Bino. Für andere Bedeutungen siehe Bino (Begriffsklärung).

Bino (eigentlich Benedetto Arico; geb. 24. April 1953 in Palermo; gest. 19. Oktober 2010 ebenda) war ein italienischer Schlagersänger.

Werdegang

Zunächst studierte Bino Architektur, um das Unternehmen seines Vaters zu übernehmen. Doch dann kehrte er Italien den Rücken und kam 1975 als Musiker nach Deutschland, zunächst nach Schopfheim im Schwarzwald. Im nahegelegenen Bad Säckingen wurde er Mitglied der bereits bestehenden Gruppe „I Figli Di Yuma“, mit denen er nicht nur durch die Region sondern auch durch die Schweiz tourte. Dann kam er nach Oldenburg, wo er sich mal als Eisverkäufer, mal als Sänger bei Festen verdingte und schließlich nach Hamburg, wo Produzent Rainer Felsen (vom Label Pino Music) auf ihn aufmerksam wurde.

Mit dem 1976 von Drafi Deutscher[1] komponierten und zuerst von Mike Mareen interpretierten Song Mama Leone konnte Bino 1978 seinen größten Erfolg landen. Das Lied wurde in einer italienischen (Text von Bino) und in einer deutschen Fassung aufgenommen. Es war acht Wochen Nummer 1 in Österreich, vier Wochen auf Platz 1 der Schweizer Hitparade und am 23. November 1978 befanden sich beide Versionen zur gleichen Zeit in den Top 10 der deutschen Charts (Plätze 4 und 5). Weltweit wurde Mama Leone 20 Millionen Mal verkauft. 1997 widmete er seinen Song der verstorbenen katholischen Ordensschwester Mutter Teresa. Mit den Songs Bambino (Platz 18 in Deutschland) und Maria (Platz 25 in Deutschland), beide ebenfalls aus der Feder von Drafi Deutscher, konnte er noch zwei kleinere Hits verbuchen.

In den 1980er und 1990er Jahren betrieb Bino verschiedene Kneipen in Oldenburg bzw. war daran beteiligt. „Viva l'artista“ hieß 1993–1998 sein Lokal an der Donnerschweer Straße, wo häufig bemerkenswert vielseitige Musik-Sessions stattfanden. In dieser Zeit betätigte sich Bino für andere Musiker als Produzent, unter anderem für den Schlagersänger Oliver Lukas.

Gemeinsam mit Drafi Deutscher produzierte Bino 2003 unter dem Namen „La Dolce Vita feat. Bino & Drafi“ eine Single mit den Stücken Buona Sera und Muy Bien, die über die Deutsche Austrophon verlegt wurde. Die Single hatte jedoch trotz guter Medienpräsenz keinen nennenswerten Erfolg.

Bino lebte mit seiner Lebensgefährtin Katrin auf Mallorca. Er verstarb im Alter von 57 Jahren in Palermo an Krebs.[2][3]

Diskografie

  • 1978: Mama Leone (Carrere)
  • 1980: Bino (RCA)
  • 2003: Emozioni (Pingo)

Weblinks

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Bino aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.