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Berner Zeitung

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Berner Zeitung
Logo der Berner Zeitung
Beschreibung Schweizer Tageszeitung
Verlag Espace Media AG, Bern
(Teil des Tamedia-Konzerns, Zürich)
Erstausgabe 3. Januar 1979
Erscheinungsweise werktäglich
Verkaufte Auflage (WEMF 2011[1]) 123'931 Exemplare
Chefredakteur Michael Hug
Herausgeber Espace Media AG
Weblink bernerzeitung.ch

Die Berner Zeitung (BZ) ist die drittgrösste abonnierte Tageszeitung der Schweiz und die grösste Tageszeitung für den Kanton Bern. Die Kernkompetenz der Regionalzeitung ist die ausführliche Berichterstattung aus der Region und über Sportereignisse. Die Berner Zeitung erscheint in den drei Regionalausgaben Stadt und Region Bern, Emmental und Oberaargau sowie mit einer gemeinsamen Mantelberichterstattung mit dem Berner Oberländer und dem Thuner Tagblatt. Sie gehört der Zürcher Tamedia. Chefredaktor ist Michael Hug. Verleger war bis zu seinem Tod im Juli 2012 Charles von Graffenried.[2]

Geschichte

Erstmals erschienen ist die Berner Zeitung am 3. Januar 1979. Die Geschichte der im Volksmund „BZ“ genannten Zeitung reicht aber bis in das Jahr 1834 zurück. Im Stammbaum lassen sich im Wesentlichen 4 Hauptlinien verfolgen, welche die Ursprünge der heutigen Berner Zeitung darstellen. Das Intelligenzblatt (1834), welches um 1888 in Berner Tagblatt umbenannt wurde. Die Emmenthaler Nachrichten (1883), das Wochenblatt des Emmenthals (1844) und die Neue Berner Zeitung (1919). Aus der Fusion des Emmenthaler Blatt und der Neuen Berner Zeitung entstand 1973 die Berner Zeitung. Diese schloss sich 1977 mit den Tages-Nachrichten (vormals Emmenthaler Nachrichten) zu den Berner Nachrichten zusammen. Aus der Fusion der Berner Nachrichten und dem Berner Tagblatt entstand 1979 die heutige Berner Zeitung. Die erste Ausgabe der Berner Zeitung erschien am 3. Januar 1979.

Der erste Chefredaktor war Peter Schindler, der die Redaktion von 1979 bis 1982 leitete. Auf ihn folgten Urs P. Gasche (1982-1985), Ronald Roggen (1985-1986), Beat Hurni (1987-1996) und Andreas Z'Graggen (1996-2005). Zwischen 2006 und 2009 leiteten Markus Eisenhut und Michael Hug die Redaktion gemeinsam.[3] Seit dem Wechsel von Eisenhut zum Tages-Anzeiger ist Michael Hug alleine Chefredaktor.

Zu Beginn des Jahres 2001 wurden das Thuner Tagblatt und der Berner Oberländer zu Kopfblättern der Berner Zeitung. Im Herbst des selben Jahres wurde mit dem Solothurner Tagblatt eine weitere Regionalausgabe lanciert; sie wurde 2009 aus wirtschaftlichen Gründen wieder eingestellt[4]. Seit 2001 liefert die Berner Zeitung den Freiburger Nachrichten zudem die überregionalen Seiten.

Im Dezember 2011 kündigte Espace Media an, die Splitausgabe Oberaargau und das Langenthaler Tagblatt, das sie von der AZ Medien AG übernommen hatte, zusammenführen zu wollen. Die erste Ausgabe der BZ Langenthaler Tagblatt wurde am 2. Juli 2012 veröffentlicht.[5]

Kopfblätter

Ehemaliges Kopfblatt

Literatur

  • Martin Haslebacher: BZ - eine Berner Erfolgsgeschichte. Vom Berner Tagblatt zur Espace Media Groupe. Wabern: Benteli, 2004. ISBN 3-7165-1347-4
  • Dr. R. Th. Weiss: Glückwunsch für eine Hundertjährige. Entwicklung der AG Berner Tagblatt von der Zeitung bis zur Holding. Wabern: Bugra Suisse Buechler Grafino, 1988. ISBN 3-7170-0216-3

Weblinks

Einzelnachweise

  1. WEMF Auflagenbulletin 2011. Abgerufen am 10. November 2011.
  2. Gründer Charles von Graffenried verstorben. In: persoenlich.com vom 10. Juni 2012
  3. Berner Zeitung: Michael Hug neuer Chefredaktor. Persönlich.com vom 1. Dezember 2005. Abgerufen am 20. Juli 2012.
  4. Solothurner Tagblatt. Abschied nach acht Jahren. Persönlich.com vom 25. September 2009. Abgerufen am 20. Juli 2012.
  5. Medienmitteilung der Espace Media vom 25. Mai 2012. Abgerufen am 4. Juli 2012.
  6. Medienmitteilung der Espace Media Groupe. Abgerufen am 6. Januar 2010.


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