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Benutzer:Messina/Trope -Baustellen (2)

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Tifcha/Tarcha (Trope)

aus en:Tifcha

Tifcha ֖ (hebräisch טִפְחָ֖א ‎, en.:diagonal) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen. In der sephardischen und orientalischen Tradition (hebräisch טעמי המקרא נוסח ספרדי ‎), wird es auch Tarcha (hebräisch טַרְחָ֖א [3], en.:dragging/effort) genannt. Die Trope in der jüdischen Liturgie besteht aus verschiedenen melismatischen Koloraturen (Tropen), d. h. mehrere Töne fallen gemeinsam auf den Vokal einer Textsilbe.


Bestandteil der Sof Passuk-Tropengruppe ==

Tifcha ist Bestandteil der Sof Passuk-Tropengruppe. Die melismatischen Koloraturen der Sof Passuk-Tropengruppe sind Mercha, Tifcha, Mercha und Sof passuk. Die verschiedenen Tropen tragen auch verschiedene Kennzeichen bei den Silben:




Bestandteil der Etnachta-Tropengruppe ==

Tifcha ist Bestandteil der Etnachta-Tropengruppe. Die melismatischen Koloraturen der Etnachta-Tropengruppe sind Mercha, Tifcha, Munach und Etnachta. Die verschiedenen Tropen tragen auch verschiedene Kennzeichen bei den Silben:



Folgende Varianten der Etnachta Gruppe können auftreten:[4]

  1. Mercha, Tipcha, Munach, Etnachta
  2. Mercha, Tipcha, Etnachta
  3. Tipcha, Munach, Etnachta
  4. Tipcha, Etnachta
  5. Munach, Etnachta
  6. Etnachta



Tifcha erscheint in der Torah 11.285 mal, mehr als jeder andere Trope. Tifcha ist die einzige Trope die mehr als 10.000 mal in der Tora erscheint.[5][6]


Konkordanzen==
Buch Anzahl der Erscheinungen v. Tifcha/Tarcha
Torah 11.285[6]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 2968[6]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 2350[6]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 1667[6]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 2435[6]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 1865[6]
נְבִיאִים‎ Newi'im 9756[7]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 6497[7]
Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Verwendung des Tarcha hebräisch טַרְחָ֖א ‎ auf YouTube.com
  4. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12
  5. Delimitation criticism: a new tool in biblical scholarship By Marjo Christina Annette Korpel, Josef M. Oesch, page 91
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 6,6 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  7. 7,0 7,1 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5

Etnachta (Trope)

en:Etnachta

Etnachta ֑ (hebräisch אֶתְנַחְתָּא ‎) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen. Die Trope in der jüdischen Liturgie besteht aus verschiedenen melismatischen Koloraturen (Tropen), d. h. mehrere Töne fallen gemeinsam auf den Vokal einer Textsilbe. Die nach der Trope Etnachta benannte Tropengruppe besteht aus den Tropen Mercha, Tipcha, Munach und Etnachta. Die verschiedenen Tropen tragen auch verschiedene Kennzeichen bei den Silben:


Folgende Varianten der Etnachta Gruppe können auftreten:[3]

  1. Mercha, Tipcha, Munach, Etnachta
  2. Mercha, Tipcha, Etnachta
  3. Tipcha, Munach, Etnachta
  4. Tipcha, Etnachta
  5. Munach, Etnachta
  6. Etnachta
Konkordanzen==
Buch Anzahl der Erscheinungen v. Etnachta
Torah 5483[4]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 1466[4]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 1145[4]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 813[4]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 1151[4]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 908[4]
נְבִיאִים‎ Newi'im 4796[5]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 2933[5]
Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  5. 5,0 5,1 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5
Weblinks==

Sakef-katan (Trope)

en:Katon

Sakef-katan ֔ (hebräisch זָקֵף קָטָ֔ן ‎, en.:upright small) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen. Die Trope in der jüdischen Liturgie besteht aus verschiedenen melismatischen Koloraturen (Tropen), d. h. mehrere Töne fallen gemeinsam auf den Vokal einer Textsilbe.

Sakef-katan/Katon-Tropengruppe ==

Die nach der Trope Sakef-katan benannte Sakef-katan/Katon-Tropengruppe besteht aus Kadma oder Jetiw, Mahpach, Paschta, Munach sowie Sakef katan. Die verschiedenen Tropen tragen auch verschiedene Kennzeichen bei den Silben:

Folgende Varianten der Katan Gruppe können auftreten:[3]

  • Mapach, Paschta, Munach, Sakef-katan
  • Mapach, Paschta, Sakef-katan
  • Paschta, Munach, Sakef-katan
  • Paschta, Sakef-katan
  • Munach, Sakef-katan
  • Sakef-katan
  • Jetiw, Munach, Sakef-katan
  • Jetiw, Sakef-katan
  • Kadma, Mapach, Paschta Munach, Sakef-katan
  • Kadma, Mapach, Paschta, Sakef-katan
Konkordanzen==
Buch Anzahl der Erscheinungen v. Sakef-katan/Katon
Torah 6992[4]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 1879[4]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 1474[4]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 987[4]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 1359[4]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 1293[4]
נְבִיאִים‎ Newi'im 7203[5]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 4843[5]
Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  5. 5,0 5,1 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5
Weblinks==

Munach (Trope)

munach ֣ (hebräisch מֻנַּח ‎‏, en.:to rest) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen. Die Trope in der jüdischen Liturgie besteht aus verschiedenen melismatischen Koloraturen (Tropen), d. h. mehrere Töne fallen gemeinsam auf den Vokal einer Textsilbe.

Munach erscheint in der Tora 8777 mal.[3] Munach bildet in der Regel eine sehr kurze Melodie. Aber wenn es das erste von zwei Munachs ist und von einem Rewi'i gefolgt wird, hat es eine wesentlich längere Melodie. In diesem Fall kann es auch Munach legarmeh genannt werden . Munach legarmeh erscheint dort 283 mal.[3]


Bestandteil der Segol-Tropengruppe ==



Munach ist Bestandteil der Segol-Tropengruppe. Die melismatischen Koloraturen der Segol-Gruppe sind Munach, sarka, Munach sowie Segol.[4][5][6]

Bestandteil der Katon-Tropengruppe ==


Munach ist Bestandteil der Katon-Tropengruppe. Die melismatischen Koloraturen der Katon-Tropengruppe bestehen aus Kadma oder Jetiw, Mahpach, Paschta, Munach sowie Sakef katan. Die verschiedenen Tropen tragen auch verschiedene Kennzeichen bei den Silben:

Folgende Varianten der Katon-Tropengruppe können auftreten:[7]

  • Mapach Pashta Munach Zakef-Katan
  • Mapach Pashta Zakef-Katan
  • Pashta Munach Zakef-Katan
  • Pashta Zakef-Katan
  • Munach Zakef-Katan
  • Zakef-Katan
  • Yetiv Munach Zakef-Katan
  • Yetiv Zakef-Katan
  • Kadma Mapach Pashta Munach Zakef-Katan
  • Kadma Mapach Pashta Zakef-Katon


Bestandteil der Etnachta-Tropengruppe ==

Munach ist Bestandteil der Etnachta-Tropengruppe. Die melismatischen Koloraturen der Etnachta-Tropengruppe sind Mercha, Tipcha, Munach und Etnachta. Die verschiedenen Tropen tragen auch verschiedene Kennzeichen bei den Silben:



Folgende Varianten der Etnachta Gruppe können auftreten:[8]

  1. Mercha, Tipcha, Munach, Etnachta
  2. Mercha, Tipcha, Etnachta
  3. Tipcha, Munach, Etnachta
  4. Tipcha, Etnachta
  5. Munach, Etnachta
  6. Etnachta
Bestandteil der Rivia-Tropengruppe ==

Munach ist Bestandteil der Rewi'a oder Rewi'i-Tropengruppe. Die melismatischen Koloraturen der Rewi'a oder Rewi'i-Tropengruppe sind Kadma vasla, munach oder munach legarmeh + munach und Rewi'a/Rewi'i. Die verschiedenen Tropen tragen auch verschiedene Kennzeichen bei den Silben:

Folgende Varianten der Rewi'i-Gruppe können auftreten:[9]


  • Kadma vasla Munach Rewi'i
  • Kadma vasla Rewi'i
  • Munach Rewi'i
  • Munach legarmeh Munach Rewi'i
Bestandteil der Telisha-Tropengruppe ==


Munach ist Bestandteil der Telisha-Tropengruppe . Die melismatischen Koloraturen der Segol-Gruppe sind Munach, Paser, Telischa g'dola sowie Telischa k'tana.





Konkordanzen==
Buch Munach Legarmeh
Torah 8777[3] 283[3]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 2271[3] 60[3]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 1835[3] 62[3]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 1270[3] 45[3]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 1748[3] 60[3]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 1653[3] 56[3]
נְבִיאִים‎ Newi'im 8624[10] 337[10]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 6150[10] 203[10]

Sarka (Trope)

en:Zarka (trope)

Sarka ֘ (hebräisch זַרְקָא֮ ‎, en.:scatterer) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[11][12] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen. Die Trope in der jüdischen Liturgie besteht aus verschiedenen melismatischen Koloraturen (Tropen), d. h. mehrere Töne fallen gemeinsam auf den Vokal einer Textsilbe.

Bestandteil der Segol-Tropengruppe ==

Sarka ist Bestandteil der Segol-Tropengruppe. Die melismatischen Koloraturen der Segol-Gruppe sind Munach, Zarka, Munach, Segol. In dieser Gruppe, hat Sarka die Aufgabe Munach und Munach miteinander zu verbinden. Segol der Trenner.[13][14][15]


Konkordanzen==
Buch Anzahl der Erscheinungen v. sarka
Torah 371[3]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 73[3]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 80[3]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 56[3]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 96[3]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 66[3]
נְבִיאִים‎ Newi'im 186[10]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 182[10]


Weblinks ==

Segol (Trope)

en:Segol (trope) importieren



Segol ֒ (hebräisch סְגוֹל֒ ‎, en.:bunch of grapes) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[16][17] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen. Die Trope in der jüdischen Liturgie besteht aus verschiedenen melismatischen Koloraturen (Tropen), d. h. mehrere Töne fallen gemeinsam auf den Vokal einer Textsilbe.

Segol-Tropengruppe ==

Die nach der Trope Segol benannte Segol-Tropengruppe besteht aus verschiedenen melismatischen Koloraturen (Tropen), d. h. mehrere Töne fallen gemeinsam auf den Vokal einer Textsilbe. Dabei wiederholen sich gewisse Tonketten und verleihen dem Gesang charakteristische Konturen. Die melismatischen Koloraturen der Segol-Gruppe sind Munach, Sarka, Munach, Segol. Die verschiedenen Tropen tragen auch verschiedene Kennzeichen bei den Silben: [18][19]


Konkordanzen==
Buch Anzahl der Erscheinungen v. Segol
Torah 368[3]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 72[3]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 1474[3]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 55[3]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 96[3]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 66[3]
נְבִיאִים‎ Newi'im 181[10]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 173[10]


Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 3,17 3,18 3,19 3,20 3,21 3,22 3,23 3,24 3,25 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  4. Marshall Portnoy:Art of Torah Cantillation: A Step-by-step Guide to Chanting Torah, Josée Wolff, S. 59
  5. James D. Price: Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 18.
  6. Joshua R. Jacobson: Chanting the Hebrew Bible, S. 102
  7. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12
  8. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12
  9. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 10,5 10,6 10,7 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5
  11. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  12. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  13. Marshall Portnoy:Art of Torah Cantillation: A Step-by-step Guide to Chanting Torah, Josée Wolff, S. 59
  14. James D. Price: Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 18.
  15. Joshua R. Jacobson: Chanting the Hebrew Bible, S. 102
  16. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  17. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  18. James D. Price: Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 18.
  19. Joshua R. Jacobson: Chanting the Hebrew Bible, S. 102
Weblinks ==

Paser (Trope)

Paser ֡ (hebräisch פָּזֵר ‎, en.:distribute/disseminate) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen. Die Trope in der jüdischen Liturgie besteht aus verschiedenen melismatischen Koloraturen (Tropen), d. h. mehrere Töne fallen gemeinsam auf den Vokal einer Textsilbe. Dem Paser folgt in der Regel ein Telischa g'dola (hebräisch תְּלִשָׁא-גְדוֹלָ֠ה ‎) ֠ oder ein Telischa k'tana (hebräisch תְּלִישָא קְטַנָּה֩ ‎) ֩ . Paser wird verwendet, um ein Wort beim Singen deutlich zu verlängern.[3] Damit soll die Bedeutung des jeweiligen Wortes stärker hervorgehoben und betont werden.[4]


Das hebräische Wort פָּזֵ֡ר bedeutet ins deutsche übersetzt, Verteilung oder Verbreitung. Dies bezieht sich auf die große Anzahl von Noten in der Melodie. Es zeigt wie weit die Göttlichkeit auf die Worte verteilt ist.[5]


Konkordanzen==
Buch Anzahl der Erscheinungen v. Paser
Torah 154[6]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 29[6]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 29[6]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 27[6]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 36[6]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 33[6]
נְבִיאִים‎ Newi'im 177[7]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 284[7]

Telischa (Trope)

Telischa (hebräisch תְּלִשָׁא ‎, en.:detached) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[8][9] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen. Die Trope in der jüdischen Liturgie besteht aus verschiedenen melismatischen Koloraturen (Tropen), d. h. mehrere Töne fallen gemeinsam auf den Vokal einer Textsilbe. Es gibt zwei Varianten:


Telischa g'dola ==

Telisch g'dola (hebräisch תְּלִשָׁא-גְדוֹלָ֠ה ‎) ֠ . Der Zusatz g'dola ( גְדוֹלָה,dt.: groß) soll auf das größere und längere hinweisen. Es hat eine längere Melodie und eine höhere Tonfolge. Die Telischa-Trope kann alleine stehen oder kann einer anderen Trope, wie dem Paser folgen («which has a longer melody and higher peak. The Telisha trope can occur independently or can follow a Pazer or one of several other trope sounds»).


Telischa k'tana ==

Auf Telisha k'tana (hebräisch תְּלִישָא קְטַנָּה֩ ‎) ֩ folgt die kleinere und kürzere Trope Kadma. Der Zusatz k'tana (קְטַנָּה, dt.:klein) bezieht sich auf kleine (die kürzere Note) die folgt.


Telischa-Tropengruppe==

Die nach der Trope Telischa benannte Tropengruppe besteht aus den Tropen Munach, Paser, Telischa K'tana bzw. Telischa G'dola. Die verschiedenen Tropen tragen auch verschiedene Kennzeichen bei den Silben: [10][11][12][13]




Konkordanzen==
Buch Telisha
ketana
Telisha
gedola
Torah 451[6] 266[6]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 92[6] 51[6]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 87[6] 42[6]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 71[6] 56[6]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 88[6] 50[6]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 113[6] 67[6]
נְבִיאִים‎ Newi'im 413[7] 238[7]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 350[7] 335[7]



Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Chani Haran Smith:Tuning the Soul: Music As a Spiritual Process in the Teachings of Rabbi, S. 29.
  4. Avigdor Nebentsal:Tit'haru!, S. 162
  5. Melila Hellner-Eshed:A river flows from Eden: the language of mystical experience in the Zohar, S. 264-65
  6. 6,00 6,01 6,02 6,03 6,04 6,05 6,06 6,07 6,08 6,09 6,10 6,11 6,12 6,13 6,14 6,15 6,16 6,17 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5
  8. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  9. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  10. James D. Price: Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 18.
  11. Joshua R. Jacobson: Chanting the Hebrew Bible, S. 102
  12. G. F. R. Weidemann:A compendious grammar of the Hebrew language, S. 49
  13. James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 241
Weblinks==

Sof passuk (Trope)

Sof passuk ׃ hebräisch סוֹף פָּסוּק ‎ ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen. Die Trope in der jüdischen Liturgie besteht aus verschiedenen melismatischen Koloraturen (Tropen), d. h. mehrere Töne fallen gemeinsam auf den Vokal einer Textsilbe. Dabei wiederholen sich gewisse Tonketten und verleihen dem Gesang charakteristische Konturen.

Sof Passuk-Tropengruppe==

Die Sof Passuk-Tropengruppe besteht aus Mercha, Tifcha, Mercha und Sof passuk. Die verschiedenen Tropen tragen auch verschiedene Kennzeichen bei den Silben:



Konkordanzen==
Buch Anzahl der Erscheinungen der Sof passuk-Gruppe
Torah 5852[3]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 1533[3]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 1213[3]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 859[3]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 1288[3]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 959[3]
נְבִיאִים‎ Newi'im 4975[4]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 3599[4]



Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  4. 4,0 4,1 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5
Weblinks==

Tewir (Trope)

Tewir ֛ (hebräisch תְּבִיר ‎) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen. Die Trope in der jüdischen Liturgie besteht aus verschiedenen melismatischen Koloraturen (Tropen), d. h. mehrere Töne fallen gemeinsam auf den Vokal einer Textsilbe. Dabei wiederholen sich gewisse Tonketten und verleihen dem Gesang charakteristische Konturen.

Tewir-Tropengruppe==

Die Tewir-Tropengruppe besteht aus den Tropen Darga oder Mercha gefolgt von der Trope Tewir. Die verschiedenen Tropen tragen folgende Kennzeichen bei den Silben:


Folgende Varianten der Tewir-Gruppe können auftreten:[3]

[4][5]


  • Darga ֧ Tewir ֛
  • Mercha ֥ Tewir ֛
  • Tewir ֛




Konkordanzen==
Buch Anzahl der Erscheinungen der Tewir-Gruppe
Torah 2678[6]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 623[6]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 585[6]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 417[6]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 576[6]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 477[6]
נְבִיאִים‎ Newi'im 1837[7]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 1329[7]


Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12
  4. Samuel Ransom:A Hebrew grammar: containing a copious and systematic development of the ..., S. 207
  5. Joshua R. Jacobson:Chanting the Hebrew Bible, S. 113
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  7. 7,0 7,1 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5
Weblinks==


Rewi'i (Trope)

Rewi'i ֗ (hebräisch רְבִ֗יעַ ‎; en:fourth) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen. Die Trope in der jüdischen Liturgie besteht aus verschiedenen melismatischen Koloraturen (Tropen), d. h. mehrere Töne fallen gemeinsam auf den Vokal einer Textsilbe. Dabei wiederholen sich gewisse Tonketten und verleihen dem Gesang charakteristische Konturen.

Rewi'a oder Rewi'i-Tropengruppe==

Die Rewi'a oder Rewi'i-Tropengruppe besteht aus Kadma vasla, munach oder munach legarmeh + munach und Rewi'a/Rewi'i. Die verschiedenen Tropen tragen auch verschiedene Kennzeichen bei den Silben:

  • Kadma wasla (hebräisch קַדְמָ֨א-ואַזְל֜ה ‎; en:to be used up, to be exhausted) ֜ ֨ .
  • munach (hebräisch מֻנַּח ‎; en:to rest) ֣ .
  • Munach legarmeh (hebräisch מֻנַּח לְגַרְמֵ֣הּ ‎; en:to result in) + munach (hebräisch מֻנַּח ‎; en:to rest) → ֣ | ֣ (מֻנַּח לְגַרְמֵ֣הּ׀מֻנַּח) . Munach erscheint in der Tora 8777 mal.[3] Munach legarmeh erscheint dort 283 mal.[3] Munach bildet in der Regel eine sehr kurze Melodie. Aber wenn es das erste von zwei Munachs ist und von einem Rewi'i gefolgt wird, hat es eine wesentlich längere Melodie. In diesem Fall kann es auch Munach legarmeh genannt werden .
  • Rewi'i (hebräisch רְבִ֗יעַ ‎; en:fourth) ֗ .

Folgende Varianten der Rewi'i-Gruppe können auftreten:[4]

  • Kadma vasla ֜ ֨ Munach ֣ Rewi'i ֗
  • Kadma vasla ֜ ֨ Rewi'i ֗
  • Munach ֣ Rewi'i ֗
  • Munach legarmeh Munach ֣ | ֣ Rewi'i ֗




Konkordanzen==
Buch Anzahl der Erscheinungen der Rewi'i-Gruppe
Torah 2430[3]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 610[3]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 504[3]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 312[3]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 497[3]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 507[3]
נְבִיאִים‎ Newi'im 2239[5]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 1672[5]
Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 3,7 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  4. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12
  5. 5,0 5,1 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5
Weblinks==

Geresch (Trope)

aus en:Geresh (trope)

Geresch (hebräisch : גֵּ֜רֵשׁ) ֜ ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen.

Es erscheint oft zusammen mit Kadma ֨ in der Form Kadma vasla ֜ ֨ . Wenn es unabhängig und allein steht, dann ist es ein Asla Geresch ֜ oder einfach Geresch ֜ . Geresch erscheint zusammen mit Kadma ֨ als Kadma vasla ֜ ֨ 1733 mal in der Tora. Unabhängig und allein erscheint Geresch 1112 mal.[3] Das Wort hebräisch גֵּ֜רֵשׁ ‎ bedeutet auf English driving out.


Als verdoppelte Form von Geresch (hebräisch : גֵּ֜רֵשׁ) ֜ erscheint Gerschajim (hebräisch גֵּרְשַׁ֞יִם ‎) ֞ . Das Wort hebräisch גֵּרְשַׁ֞יִם ‎ bedeutet auf English doppelter Geresch. Zudem gibt es auch Geresch mukdam (hebräisch גֵרֵש מֻקְדם ‎) ֝ als andere Variante des Geresch (hebräisch : גֵּ֜רֵשׁ) ֜ .


Konkordanzen==
Buch Geresch
֜
Kadma vasla
֜ ֨
Torah 1112[3] 1733[3]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 244[3] 427[3]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 228[3] 373[3]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 175[3] 307[3]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 223[3] 393[3]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 242[3] 413[3]
נְבִיאִים‎ Newi'im 957[4] 1492[4]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 780[4] 1240[4]


Melodie==
Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5
Weblinks ==

Gerschajim (Trope)

aus en:Gershayim (trope)

Gerschajim (hebräisch גֵּרְשַׁ֞יִם ‎) ֞ als verdoppelte Form von Geresch (hebräisch : גֵּ֜רֵשׁ) ֜ ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen.

Das Wort hebräisch גֵּרְשַׁ֞יִם ‎ bedeutet auf English doppelter Geresch. Zudem gibt es auch Geresch mukdam (hebräisch גֵרֵש מֻקְדם ‎) ֝ als andere Variante des Geresch (hebräisch : גֵּ֜רֵשׁ) ֜ .


Konkordanzen==
Buch Geresch
֜
Gerschajim
֞
Torah 1112[3] 510[3]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 244[3] 113[3]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 228[3] 99[3]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 175[3] 76[3]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 223[3] 114[3]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 242[3] 108[3]
נְבִיאִים‎ Newi'im 957[4] 447[4]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 780[4] 341[4]
Melodie==


Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5

Mercha/Ma'arich (Trope)

aus en:Mercha




Mercha (hebräisch מֵרְכָ֥א ‎, en.:comma) ֥ ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen.[3] Mercha kefula (hebräisch מֵרְכָא כּפוּלָ֦ה ‎) ֦ als verdoppelte Form von Mercha (hebräisch מֵרְכָ֥א ‎) ֥ bedeutet auf English doppelter Mercha. In der sephardischen und orientalischen Tradition (hebräisch טעמי המקרא נוסח ספרדי ‎), wird es auch Ma'arich (hebräisch מַאֲרִיךְ [4], en.:comma) genannt.



Mercha erscheint in der Tora insgesamt 9117 mal und steht somit an zweiter Stelle der häufigsten Tropen in der Tora. Nur Tifcha erscheint öfter.[3]

Das hebräische Wort מֵרְכָ֥א heißt übersetzt auf English comma.


Konkordanzen==
Buch Mercha
֥
Mercha kefula
֦
Torah 9117[3] 5[3]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 2415[3] 1[3]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 1879[3] 1[3]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 1371[3] 1[3]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 1859[3] 2[3]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 1595[3] 0[3]
נְבִיאִים‎ Newi'im 7672[5] 3[5]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 5235[5] 4[5]



Melodie==

Mercha ֥ kann innerhalb veschiedenen Tropengruppen («trope Groups») stehen, wobei jede Tropengruppe eine eigene Melodie hat.

In der Etnachta Tropengruppe ===

Innerhalb der Etnachta-Gruppe («Etnachta group»): Mercha, Tifcha, Munach und Etnachta.


In der Sof Passuk Tropengruppe ===

Innerhalb der Sof Passuk-Gruppe ist die Reihenfolge wie folgt: Mercha, Tifcha, Mercha und Sof passuk. [6][7][8]

in der Tewir Tropengruppe ===

Innerhalb der Tewir-Gruppe steht Mercha vor Tewir. [9][10][11]



Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  4. Verwendung des Ma'arich hebräisch מַאֲרִיךְ ‎ auf YouTube.com
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5
  6. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12
  7. Samuel Ransom:A Hebrew grammar: containing a copious and systematic development of the ..., S. 207
  8. Joshua R. Jacobson:Chanting the Hebrew Bible, S. 113
  9. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12
  10. Samuel Ransom:A Hebrew grammar: containing a copious and systematic development of the ..., S. 207
  11. Joshua R. Jacobson:Chanting the Hebrew Bible, S. 113
Weblinks==

Mercha kefula (Trope)

Mercha Kefula.
aus en:Mercha kefula

Mercha kefula ֦ (hebräisch מֵרְכָא כּפוּלָ֦ה ‎) als verdoppelte Form von Mercha ֥ (hebräisch מֵרְכָ֥א ‎) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen.[3] Das Wort hebräisch מֵרְכָא כּפוּלָ֦ה ‎ bedeutet auf English doppelter Mercha. Mercha kefula erscheint an folgenden Stellen:




Konkordanzen==
Buch Mercha
֥
Mercha kefula
֦
Torah 9117[3] 5[3]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 2415[3] 1[3]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 1879[3] 1[3]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 1371[3] 1[3]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 1859[3] 2[3]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 1595[3] 0[3]
נְבִיאִים‎ Newi'im 7672[4] 3[4]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 5235[4] 4[4]



Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5
Weblinks==

Karne parah (Trope)

KarneParah.
aus en:Karne parah


Karne para ֟ (hebräisch קַרְנֵי פָרָ֟ה ‎) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen.

Das Symbol des Karne para ֟ besteht aus den Symbolen von Telischa g'dola ֠ (hebräisch תְּלִשָׁא-גְדוֹלָ֠ה ‎) und Telischa k'tana ֩ (hebräisch תְּלִישָא קְטַנָּה֩ ‎). Das hebräische Wort קַרְנֵי פָרָ֟ה heißt übersetzt ins Englische cow's horns. Karne para erscheint – innerhalb einer sehr aufwändigen Kombination – bei Numeri 35 : 5 sowie im Buch Esther.

Verwendung von Jerach ben jomo in Numeri 35, 5 bei dem Wörerpaar "Alpajim B'amah" bei Massei ==



Der seltene Tropenton erscheint in der Tora in Numeri 35:5 im Teil der Massei auf dem Wort B'amah (hebräisch בָּאַמָּה ‎, dt.:Elle) , unmittelbar vor dem Wort Alpajim (hebräisch אַלְפַּיִם ‎, dt.:zweitausend ). Das Wörterpaar "Alpajim B'amah" erscheint bei Numeri 35 : 5 insgesamt viermal mit verschiedenen Betonungskombinationen:

„אַלְפַּיִם בָּאַמָּה וְאֶת-פְּאַת-נֶגֶב אַלְפַּיִם בָּאַמָּה וְאֶת-פְּאַת-יָם אַלְפַּיִם בָּאַמָּה וְאֵת פְּאַת צָפוֹן אַלְפַּיִם בָּאַמָּה [3]

  1. Kombination von Karne parah + Jerach ben jomo ֪ + ֟ . Die Tropen Karne parah + Jerach ben jomo soll das Gefühl verdeutlichen, wenn das erste mal eine Mizwa mit großer Begeisterung durchgeführt wird («The unusual trope signify the one-time occurrence of the mitzvah being a new experience»).
  2. Kombination von Kadma + wasla (hebräisch קַדְמָ֨א-ואַזְל֜ה ‎) ֜ + ֨ . Die Tropen Kadma + wasla werden in hohen Tönen gesungen und zeigen damit an, dass das Hochgefühl noch andauert («showing that the high is still alive»).
  3. Kombination von Munach legarmeh (hebräisch מֻנַּח לְגַרְמֵ֣הּ ‎) + munach (hebräisch מֻנַּח ‎) ֣ | ֣ und Rewi'i (hebräisch רְבִ֗יעַ ‎) ֗ . Die Tropen Munach + Rivi'i werden in tiefen Tönen gesungen und zeigen damit an, dass die Begeisterung untergeht («showing that enthusiasm is going down»).
  4. Kombination von Mercha + Tifcha ֖ + ֥ . Die Tropen Mercha + Tipcha werden ohne Melodie vorgetragen(«are recited in a lazy mode as if they are basically being recited without a melody») und zeigen die Langeweile und das Gefühl der Monotonie, die man bei Durchführung einer Mizwa erlebt, nachdem die Mizwa viele Male ausgeführt wurde. [4]


Diese Betonungsformen sollen beispielhaft dafür sein, wie die Mizwot im Reallife ausgeführt und erlebt werden. Es soll klären, wie man eine Mizwa erleben kann, vom ersten bis zum letzten Mal der Ausführung. Insgesamt zeigt dieser Vers dass trotz eintretender Monotonie und Langeweile nach Enthusiasmus und Begeisterung eine Mizwa ausgeführt werden sollte.


Im Buch Esther==

Zudem wird mit Karne parah auch das Wort Haman im Buch Esther betont, das im orthodoxen Judentum zweimal jährlich gelesen wird.[5]


Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Numeri 35 : 5
  4. http://www.koltorah.org/old/volume-19/summer-issue
  5. http://mattrutta.blogspot.com/2006/07/dvar-torah-matot-masei.html
Weblinks==

Jerach ben jomo (Trope)

Jerach ben jomo
aus en:Yerah ben yomo

Jerach ben jomo ֪ (hebräisch יֵרֶח בֶּן יוֹמ֪וֹ ‎) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen.

Das Symbol besteht aus dem umgedrehten Symbol des Etnachta ֑ (hebräisch אֶתְנַחְתָּא ‎). [3]


Verwendung von Jerach ben jomo in Numeri 35, 5 bei dem Wörterpaar "Alpajim B'amah" bei Massei ==

Der seltene Tropenton erscheint in der Tora in Numeri 35:5 im Teil der Massei auf dem Wörterpaar "Alpajim B'amah", das bei Numeri 35 : 5 insgesamt viermal mit verschiedenen Betonungskombinationen erscheint:

„אַלְפַּיִם בָּאַמָּה וְאֶת-פְּאַת-נֶגֶב אַלְפַּיִם בָּאַמָּה וְאֶת-פְּאַת-יָם אַלְפַּיִם בָּאַמָּה וְאֵת פְּאַת צָפוֹן אַלְפַּיִם בָּאַמָּה [4]

  1. Kombination von Karne parah + Jerach ben jomo ֪ + ֟ . Die Tropen Karne parah + Jerach ben jomo soll das Gefühl verdeutlichen, wenn das erste mal eine Mizwa mit großer Begeisterung durchgeführt wird («The unusual trope signify the one-time occurrence of the mitzvah being a new experience»).
  2. Kombination von Kadma + wasla (hebräisch קַדְמָ֨א-ואַזְל֜ה ‎) ֜ + ֨ . Die Tropen Kadma + wasla werden in hohen Tönen gesungen und zeigen damit an, dass das Hochgefühl noch andauert («showing that the high is still alive»).
  3. Kombination von Munach legarmeh (hebräisch מֻנַּח לְגַרְמֵ֣הּ ‎) + munach (hebräisch מֻנַּח ‎) ֣ | ֣ und Rewi'i (hebräisch רְבִ֗יעַ ‎) ֗ . Die Tropen Munach + Rivi'i werden in tiefen Tönen gesungen und zeigen damit an, dass die Begeisterung untergeht («showing that enthusiasm is going down»).
  4. Kombination von Mercha + Tifcha ֖ + ֥ . Die Tropen Mercha + Tipcha werden ohne Melodie vorgetragen(«are recited in a lazy mode as if they are basically being recited without a melody») und zeigen die Langeweile und das Gefühl der Monotonie, die man bei Durchführung einer Mizwa erlebt, nachdem die Mizwa viele Male ausgeführt wurde. [5]


Diese Betonungsformen sollen beispielhaft dafür sein, wie die Mizwot im Reallife ausgeführt und erlebt werden. Es soll klären, wie man eine Mizwa erleben kann, vom ersten bis zum letzten Mal der Ausführung. Insgesamt zeigt dieser Vers dass trotz eintretender Monotonie und Langeweile nach Enthusiasmus und Begeisterung eine Mizwa ausgeführt werden sollte.


Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Chanting the Hebrew Bible By Joshua R. Jacobson, page 76
  4. Numeri 35 : 5
  5. http://www.koltorah.org/old/volume-19/summer-issue
Weblinks==


XXX Kadma-W'Asla (Trope)

Kadma-W'Asla

Kadma-W'Asla ֜ ֨ ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen.

Das Symbol des Kadma-W'Asla ֜ ֨ besteht aus den Symbol von Kadma ֨ und dem Symbol von Geresch ֜ . Die Symbole von Kadma-W'Asla ähneln den Fingern einer ausgestreckten Hand in einer gekrümmten Position ( «to resemble the fingers of an outstretched hand in a curved Position»).[3]



Kadma-W'Asla erscheint 1733 mal in der Tora.[4]



Konkordanzen==
Buch Geresch
֜
Kadma vasla
֜ ֨
Torah 1112[4] 1733[4]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 244[4] 427[4]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 228[4] 373[4]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 175[4] 307[4]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 223[4] 393[4]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 242[4] 413[4]
נְבִיאִים‎ Newi'im 957[5] 1492[5]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 780[5] 1240[5]
Weblinks ==
Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Jewish liturgy as a spiritual system: a prayer-by-prayer explanation of the nature and meaning of Jewish worship , page 129
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5

XXX Kadma (Trope)

en:Kadma (trope)

Kadma ֨ (hebräisch קַדְמָ֨א ‎, en.:going away) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen.

Unterscheidung Kadma zu Paschta ==

Kadma hat dasselbe Symbol wie Paschta, und werden allein durch die Position des Symbols unterschieden. Bei der Trope Kadma, befindet sich das Betonungszeichen immer über der ersten Silbe des Wortes. Bei der Trope Paschta jedoch, erscheint das Betonungszeichen über der letzten Silbe des Wortes.[3]


Unterscheidung Kadma zu Kadma-W'Asla ==

Kadma ֨ erscheint auch zusammen mit Geresch ֜ . In diesem Fall, erscheint das Paar als Kadma-W'Asla ֜ ֨ , das 1733 mal in der Tora erscheint.[4]






Bestandteil in Tropengruppen ==

Kadma can be found by itself preceding certain trope Groups.


Konkordanzen==
Buch Geresch
֜
Kadma vasla
֜ ֨
Torah 1112[4] 1733[4]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 244[4] 427[4]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 228[4] 373[4]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 175[4] 307[4]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 223[4] 393[4]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 242[4] 413[4]
נְבִיאִים‎ Newi'im 957[5] 1492[5]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 780[5] 1240[5]
Weblinks ==
Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Joshua R. Jacobson:Chanting the Hebrew Bible, S. 221.
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, S. 6
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5

XXX Paschta (Trope)

en:Pashta

Paschta ֙ (hebräisch פַּשְׁטָא֙ ‎, en.:stretching out) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen.

Unterscheidung Paschta zu Kadma ==

Paschta hat dasselbe Symbol wie Kadma, und werden allein durch die Position des Symbols unterschieden. Bei der Trope Paschta erscheint das Betonungszeichen über der letzten Silbe des Wortes. Bei der Trope Kadma jedoch, befindet sich das Betonungszeichen immer über der ersten Silbe des Wortes.[3]


Bestandteil v. Tropengruppen ==

In the Katan group, the Pashta can be found either following a Mahpach, or with the Mahpach absent. Following the Pashta will either be a Munach-Zakef katan or just a Zakef katan.

The Pashta can also occur before the Segol group.

Ko ==
Book Number of appearances
Torah 5429[4]
   Genesis 1428[4]
   Exodus 1134[4]
   Leviticus 777[4]
   Numbers 1055[4]
   Deuteronomy 1039[4]
Nevi'im 5935[5]
Ketuvim 3916[5]


Pashta.jpg



Weblinks ==
Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Joshua R. Jacobson:Chanting the Hebrew Bible, S. 221.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., Volume 1 By James D. Price, page 6
  5. 5,0 5,1 Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., Volume 1 By James D. Price, page 5

Schalschelet (Trope)

Schalschelet
en:Shalshelet

Schalschelet ֓ (hebräisch שַלְשֶלֶת ‎, en.:chain) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen.

Erscheint viermal in der Tora.[3] In Genesis 19:16, 24:12 und 39:8 und in Leviticus 8:23. Worte die Schalschelet tragen, erscheinen ausschließlich am Anfang des Verses.[4]


Purpose==

The Shalshelet mark is said to be used for various purposes:

  • In Genesis 19:16, mit der Betonung auf dem Wort "Wa-Jitmah'ma-H"(hebräisch וַיִּתְמַהְמָ֓הּ ‎; en.:and he lingered (und er verweilte)), als Lot verweilte in Sodom wie es für die Zerstörung markiert wurde, um Lots Unsicherheit zu verdeutlichen.[5][6]


  • In Genesis 24:12, mit der Betonung auf dem Wort "Wa-Jomar" (hebräisch וַיֹּאמַ֓ר ‎; en.:and he said (und er sagte)). Es handelt sich dabei um den Moment als Abraham seinen ältesten Diener in seine Heimat in die Gegend von Haran schickt, um für Isaak eine Frau zu suchen. Die Betonung liegt dabei auf das Gefühl des Dieners, als er Gott um ein Zeichen bittet, welche Frau für Isaak bestimmt sei.[7]


  • In Genesis 39:8 mit der Betonung auf dem Wort "Wa-J'maen" (hebräisch וַיְמָאֵן ‎; en.:and he refused (und er lehnte ab)). Es handelt sich dabei um den Moment als Potifars Frau den Sklaven Josef aufforderte mit ihr Geschlechtsverkehr zu haben. Die Betonung liegt dabei auf Josefs Gefühl der Verzweiflung und Wut, als sich Josef gegen die sexuellen Annäherungsversuche der Frau (erfolglos) zu wehren versuchte. Schließlich wurde er doch deswegen angeklagt und verurteilt.[8]
  • In Leviticus 8:23, als Moses ein Tier schlachtete im Rahmen der Weihe seines Bruders und Neffen als Kohen, eine Position, die er selbst wollte. Die Betonung liegt dabei auf Moses Gefühl der Verzweiflung und Trauer, dass nicht ihm diese Ehre zuteil wurde.[9][10]


Grammatically it is equivalent to segolta, but is never preceded by a conjunctive accent or a disjunctive of a lower class. It is thus related to segolta in the same way as en:Zakef gadol is related to en:zakef katan, or en:Yetiv to en:Pashta.


==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Jacobson, J.R.:Chanting the Hebrew Bible (Student Edition), 2005, Jewish Publication, S. 60 online
  4. D.S.Mynatt/T.G. Crawford/P.H.Kelley:The Masorah of Biblia Hebraica Stuttgartensia: Introduction and Annotated Glossary, Eerdmans Publishing Company, S.147 online
  5. Jacobs, L.: The Jewish Religion: A Companion. Oxford University Press 1995, ISBN 9780198264637 (Zugriff am 8. April 2015)
  6. Goldstein, E.: The Women's Torah Commentary: New Insights from Women Rabbis on the 54 Weekly Torah Portions. Jewish Lights Publishing 2008, ISBN 9781580233705 (Zugriff am 8. April 2015)
  7. Isaacs, R.H.: A Taste of Torah: An Introduction to Thirteen Challenging Bible Stories. URJ Press 2006, ISBN 9780807408131 (Zugriff am 8. April 2015)
  8. Telushkin, J.: Jewish Literacy: The Most Important Things to Know About the Jewish Religion, Its People, and Its History. HarperCollins 1991, ISBN 9780688085063 (Zugriff am 8. April 2015)
  9. Under Duress in VaYeshev: The Shalshelet | Jewish Boston Blogs. jewishboston.com. Abgerufen am 8. April 2015.
  10. On Not Trying to Be What You Are Not - Covenant & Conversation - Parsha. chabad.org. Abgerufen am 8. April 2015.

Darga (Trope)

aus en:Darga
Darga

Darga ֧ (hebräisch דַּרְגָּא ‎, en.:step) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen. Das Symbol für Darga ähnelt dem Buchstaben Z, der umgedreht ist.[3]



Darga can also be followed by a Munach Rivia.[4] Darga can also rarely be followed by a Mercha Kefula, an altogether rare trope.[5]


Darga innerhalb der Tewir-Tropengruppe==

Der Trope Darga folgt die Trope Tewir.[6]


Die Kombination von Darga und Tewir findet sich dann, wenn die Betonung auf zwei Worten liegt, die eng miteinander verbunden sind.[7]


Das hebräische Wort דַּרְגָּ֧א bedeutet übersetzt ins englische step. Zusammen mit dem hebräischen Wort Tewir das "broken" heißt, ergibt die Kombination von Darga mit Tewir das Ergebnis "broken step (gebrochener Schritt)."


Darga kommt innerhalb der Tewir-Tropengruppe vor. Diese Tropengruppe besteht aus den Tropen Darga oder Mercha gefolgt von der Trope Tewir. Die verschiedenen Tropen tragen folgende Kennzeichen bei den Silben:


Folgende Varianten der Tewir-Gruppe können auftreten:[8]

[9][10]


  • Darga ֧ Tewir ֛
  • Mercha ֥ Tewir ֛
  • Tewir ֛



Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Joshua R. Jacobson:Chanting the Hebrew Bible, S. 45
  4. Chanting the Hebrew Bible By Joshua R. Jacobson, pages 102-03
  5. Chanting the Hebrew Bible By Joshua R. Jacobson, page 111
  6. Joshua R. Jacobson:Chanting the Hebrew Bible, S. 113
  7. Joshua R. Jacobson:Chanting the Hebrew Bible, S. 168
  8. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12
  9. Samuel Ransom:A Hebrew grammar: containing a copious and systematic development of the ..., S. 207
  10. Joshua R. Jacobson:Chanting the Hebrew Bible, S. 113

Jetiw (Trope)

en:yetiv


Jetiw ֚ (hebräisch יְ֚תִיב ‎, en.:sitting) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen.


Unterscheidung Jetiw zu Mahpach ==

Jetiw ֚ verwendet das gleiche < Symbol wie die Trope Mahpach ֤ (hebräisch ‏ מַהְפַּ֤ך‎, en.:reversal) . Das Symbol < erscheint bei der Trope Jetiw am Anfang des Wortes und auf der rechten, unteren Seite des Vokals, siehe יְ֚תִיב . Bei der Verwendung des Jetiw in der Sakef-Katon-Tropengruppe tritt Jetiw anstelle des Paschta. Jetiw und Paschta erscheinen daher nie zusammen in der Sakef-Katon-Tropengruppe.[3] Bei der Trope Mahpach erscheint das Symbol < jedoch unter dem Buchstaben der ersten Silbe, der betont wird, siehe מַהְפַּ֤ך . Im Buchdruck wird das < Symbol der Trope Jetiw spitzwinkliger als das < Symbol der Trope Mahpach gedruckt.

Jetiw erscheint in der Torah 356 mal.[4]


Sakef-katan/Katon-Tropengruppe ==

Jetiw wird in der Sakef-katan/Katon-Tropengruppe eingesetzt. Es erscheint anstelle der einleitenden Betonung bestehend aus der Kombination von Mahpach und Paschta. In der Regel erscheint Jetiw auf ein- oder zweisilbige Wörter.

Die nach der Trope Sakef-katan benannte Sakef-katan/Katon-Tropengruppe besteht aus Kadma oder Jetiw, Mahpach, Paschta, Munach sowie Sakef katan. Die verschiedenen Tropen tragen auch verschiedene Kennzeichen bei den Silben:

Folgende Varianten der Katan Gruppe können auftreten:[5]

  • Mapach, Paschta, Munach, Sakef-katan
  • Mapach, Paschta, Sakef-katan
  • Paschta, Munach, Sakef-katan
  • Paschta, Sakef-katan
  • Munach, Sakef-katan
  • Sakef-katan
  • Jetiw, Munach, Sakef-katan
  • Jetiw, Sakef-katan
  • Kadma, Mapach, Paschta Munach, Sakef-katan
  • Kadma, Mapach, Paschta, Sakef-katan




Weblinks ==
Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. Joshua R. Jacobson:Chanting the Hebrew Bible, S. 100
  4. Referenzfehler: Es ist ein ungültiger <ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namens Price6 wurde kein Text angegeben.
  5. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12

Mahpach (Trope)

en:Mahpach
Mahpach

Mahpach ֤ (hebräisch מַהְפַּ֤ך ‎, en.:reversal) ist eine Trope (von griechisch τρόπος tropos, dt.: Betonung, Melodie, Ton, Gesang + Transliteration von jidd. ‏טראָפּtrop) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den „biblischen Betonungszeichen“[1][2] Teamim (hebräisch טַעֲמֵי הַמִּקְרָא ‎), die in der Torah, Haftarah und anderen Büchern erscheinen.


Mahpach erscheint in der Tora 3042 mal.[3]

Das ursprüngliche Symbol sah eher aus nach einem zu Seite gedrehten U als einem zur Seite gedrehten V. Damit sollte ein nach Vorne gehen («going forward») symbolisiert werden. Das U wurde aber durch ein V geändert, weil es für den Buchdruck einfacher war. Ähnlich wie "<" und ">" Symbole der Tastatur.


Unterscheidung Mahpach zu Jetiw==

Mahpach ֤ (hebräisch ‏ מַהְפַּ֤ך‎, en.:reversal) verwendet das gleiche < Symbol wie die Trope Jetiw ֚ . Bei der Trope Mahpach, erscheint das Symbol < unter dem Buchstaben der ersten Silbe, der betont wird, siehe מַהְפַּ֤ך . Dem Mahpach folgt immer en:Pashta. Der Grund dafür ist, weil Mahpach eine Konjunktion ist, diese zeigt eine Verbindung an mit dem folgenden Wort, wofür ein Paschta nötig ist.


Das Symbol < erscheint bei der Trope Jetiw jedoch am Anfang des Wortes und auf der rechten, unteren Seite des Vokals, siehe יְ֚תִיב , aber dem Jetiw folgt im Gegensatz zum Mahpach niemals die Trope Pashta.[4]


Im Buchdruck wird das < Symbol der Trope Jetiw spitzwinkliger als das < Symbol der Trope Mahpach gedruckt.



Mahpach in der Sakef-katan/Katon-Tropengruppe ==


Mahpach wird in der Sakef-katan/Katon-Tropengruppe eingesetzt, die entweder mit der Trope Mahpach oder der Trope Kadma oder der Trope Jetiw beginnt. Das Symbol für die Trope Mahpach ist <.[5]

Die Sakef-katan/Katon-Tropengruppe besteht aus folgenden Tropen:

Folgende Varianten der Katan Gruppe können auftreten:[6]

  • Mapach, Paschta, Munach, Sakef-katan
  • Mapach, Paschta, Sakef-katan
  • Paschta, Munach, Sakef-katan
  • Paschta, Sakef-katan
  • Munach, Sakef-katan
  • Sakef-katan
  • Jetiw, Munach, Sakef-katan
  • Jetiw, Sakef-katan
  • Kadma, Mapach, Paschta Munach, Sakef-katan
  • Kadma, Mapach, Paschta, Sakef-katan


Konkordanzen==
Buch Mahpach
֤
Torah 3042[3]
   ‏בְּרֵאשִׁית‎ Bereschit 798[3]
    ‏שִׁמוֹת‎ Schemot 655[3]
   ‏וַיִּקְרׇא‎ Wajikra 452[3]
   ‏בְמִדְבַּר‎ Bemidbar 568[3]
   ‏דְבָרִים‎ D'warim 569[3]
נְבִיאִים‎ Newi'im 3449[7]
‏כְּתוּבִים‎ K'tuwim 2096[7]



Einzelnachweise ==
  1. Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 2004, OCLC 57476235, S. 206: „ טַעַם Betonung“ „ טְעָמִים Betonungszeichen“ „ טַעֲמֵי הַמִּקְרָא Betonungszeichen der Bibel“ .
  2. טַעֲמֵי הַמִּקְרָא cantillation notes, tropes auf morfix.co.il
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., Band 1, S. 6 Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Price6“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  4. Joshua R. Jacobson:Chanting the Hebrew Bible, S. 221.
  5. Joshua R. Jacobson:Chanting the Hebrew Bible, S. 54
  6. Marshall Portnoy:The Art of Cantillation, Volume 2: A Step-By-Step Guide to Chanting Haftarot, Josée Wolff, S. 12
  7. 7,0 7,1 James D. Price:Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible: Concordance ..., 1. Band, 5



Weblinks ==