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Benutzer:Messina/Artikelentwürfe

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Familie Weingand

Karl Weingand =

Karl Weingand (geb. 5. Dezember 1882 in Straßburg; gest. 15. September 1969 in Heilbronn) war Bankkaufmann und Modellbauer .

Karls Vater kam aus einer alten Heilbronner Familie. Karl machte eine Lehre zum Bankkaufmann. Bis zu seiner Pension 1948 war er als Bankkaufmann tätig.

1956 beauftragte die Stadt Heilbronn den Künstler bis Ende 1961 für ein Entgelt von 40.000 DM, das später im Museum gezeigte Modell der alten Reichsstadt Heilbronn zu schaffen, das schließlich 1963 im Foyer des Rathausanbaus an der Lohtorstraße, dann 1976 im Deutschhof gezeigt wurde.[1] [2] [3]In der Ehrenhalle sind noch weitere drei Modelle des historischen Stadtbildes zu sehen, die vermutlich nach Forschungsarbeiten von Karl und Emma Weingand entstanden. Dabei sind auch historische Bauwerke zu sehen, die entfernt wurden, wie die Alte Synagoge und das Alte Theater.


1914 hatte er Emma Schliz aus Tettnang geheiratet; das Ehepaar zog fünf Kinder groß.

Die Mutter verstarb 1956. Tochter Lore bemalte dann einen Großteil der Heilbronner Häuser. Gesellenstück der Weingands war gewissermaßen das Modell von Alt-Stuttgart, das 1955 bei der Landesausstellung am Killesberg gezeigt wurde.


Zum Anlass des 125. Geburtstages von Karl Weingand wurden 2007/08 einige seiner Scherenschnitte im Treppenhaus des Stadtarchivs Heilbronn ausgestellt. So hatte Weingand etwa 250 Scherenschnitte angefertigt. [4][5][6]


Emma Weingand geb. Schliz aus Tettnang (gest. 1956 in Heilbronn) fertigte archäologische Zeichnungen von Heilbronn an.

Im 1914 heiratete sie Karl Weingand. Das von Karl geschaffene Modell der Alt-Heilbronn im Stadtmuseum wurde zu Beginn noch von Emma, nach deren Tod von Tochter Lore bemalt. Zuvor hatten beiden das Modell von Alt-Stuttgart geschaffen, welches im Jahre 1955 bei der Landesausstellung am Killesberg präsentiert wurde.

Emma Weingand =

Emma Weingand fertigte auch archäologische Zeichnungen zu der Altstadt Heilbronns an: So "Spuren einer Umwallung beim Deutschhof" und "Spuren des einstigen Klosters im Katharinen-Spital Heilbronn". In "Spuren des einstigen Klosters im Katharinen-Spital Heilbronn" weist Emma Weingand auf eine romanische Kirche“ als Vorgängerbau der gotischen Spitalkirche hin.´[7][8]


In ihrer Zeichnung "Spuren einer Umwallung beim Deutschhof" vermutet Emma Weingand als Vorgängerbauten des Deutschordensgebäude einen Burggraben und einen Wehrturm.[9][10]

Emma Weingand beschreibt in „Spuren einer Umwallung beim Deutschhof“, dass das Breitenmass der Deutschhofscheuer die Vermutung erlaubt, dass die Deutschhofscheuer über den Burggraben gebaut wurde. Dadurch war es unnötig geworden, einen Keller zu graben; dieser war bereits durch den vorhandenen Burggraben gegeben. Emma meint, dass der sehr starke Eckpfeiler an dem Bau des Refektoriums den Rest eines Wehrturmes darstellen könnte. Das Wasser des Kirchbrunnenbachs floss im ehemaligen Burggraben, ein Teil des Deutschhofes wurde auf dem staufischen Zwinger errichtet.[11][12]

Witwe Anna Maria Weingand =

Emma Weingand hatte vor dem Krieg Die Akten des Falls der Witwe Anna Maria Weigand (Weigant / Weygand / Weygandt / Weingand), die 1694 in Heilbronn als Hexe verdächtigt wurde, im städtischen Archiv abgeschrieben. Der Stadtsyndicus Wolfram war für den letzten Hexenprosses für Verhaftung und Folterung der Weingandin zuständig. Weingandin starb ein Jahr später.[13][14]


  1. nach Stadtarchiv Heilbronn, Zeitgeschichtliche Sammlung Signatur ZS-11426, Eintrag zu Karl Weigand in der Datenbank HEUSS
  2. Eintrag zum Nachlass Karl Weingand (1882 - 1969) in der Datenbank HEUSS
  3. http://www.stadtarchiv-heilbronn.de/stadtgeschichte/stichworte/s/stadtmodell/
  4. http://heuss.stadtarchiv-heilbronn.de/index.php?ID=71086
  5. http://heuss.stadtarchiv-heilbronn.de/index.php?f=/_bin/img.php&imgf=/bilder/71086.jpg&
  6. [1]
  7. Eintrag zu Emma Weingand geb. Schliz aus Tettnang, gest. 1956 in der Datenbank HEUSS Signatur E005-514-0 "Spuren des einstigen Klosters im Katharinen-Spital Heilbronn" „Romanische Kirche, Mauern, Altane, Steinplattenbelag-Fußboden, Pforte zur Brunnenkapelle; Grundriß“ ]
  8. archäologische Zeichnung "Spuren des einstigen Klosters im Katharinen-Spital Heilbronn" von Emma Weingand geb. Schliz aus Tettnang, gest. 1956.
  9. Eintrag u Emma Weingand geb. Schliz aus Tettnang, gest. 1956 in der Datenbank HEUSS Signatur E005-520-0 "Spuren einer Umwallung beim Deutschhof"
  10. archäologische Zeichnung "Spuren einer Umwallung beim Deutschhof" von Emma Weingand geb. Schliz aus Tettnang, gest. 1956.
  11. http://heuss.stadtarchiv-heilbronn.de/index.php?f=/_bin/img.php&imgf=/bilder/54841.jpg&
  12. nach Stadtarchiv Heilbronn, Zeitgeschichtliche Sammlung Signatur E005-520-0, Eintrag zu "Spuren einer Umwallung beim Deutschhof" von Emma Weigand in der Datenbank HEUSS
  13. Wilhelm Steinhilber: Der letzte Heilbronner Hexenprozeß 1695. In: Schwaben und Franken 7 (1961) Heft 5 und 6
  14. https://stadtarchiv.heilbronn.de/stadtgeschichte/geschichte-a-z/h/hexenprozess-letzter.html

en:Karnei Shomron

Messina/Artikelentwürfe
קַרְנֵי שׁוֹמְרוֹן
Wappen
Wappen
Karneishool2.JPG
Große Synagoge in Karnei Shomron
Gebiet: Westjordanland
(Judäa und Samaria)
Regionalverwaltung: Gusch Etzion
Gegründet: 1977
Koordinaten: 32° 10′ N, 35° 6′ O32.17159722222235.0977Koordinaten: 32° 10′ 18″ N, 35° 5′ 52″ O
Messina/Artikelentwürfe (Palästinensische Autonomiegebiete)
Messina/Artikelentwürfe
Messina/Artikelentwürfe


Karnei Shomron (hebräisch: קַרְנֵי שׁוֹמְרוֹן) (wörtlich: "Sonnenstrahlen von Samaria") ist eine israelische Siedlung und Stadt, die 1977 im Nordwesten von Samaria, östlich von Kfar Saba gegründet wurde. Karnei Shomron befindet sich 48 Kilometer (30 Meilen) nordöstlich von Tel Aviv und 85 Kilometer (53 Meilen) nördlich von Jerusalem. 2012 lebten in Karnei Shomron 6570 Personen. Die UNO betrachtet die israelischen Siedlungen in Judäa und Samaria als illegal, im Gegensatz zur israelischen Regierung.

Karnei Shomron Mall Selbstmordanschlag als Teil der zweiten Intifada Kampfkampagne. Am 16. Februar 2002 – einem Samstagabend (Shabbat) – betrat Sadek Abdel Hafeth ein Einkaufszentrum in der Karnei Shomron und trug dabei eine 25-Pfund schweren und genagelten Sprengsatz an seinem Körper.

Am Eingang zu einer Pizzeria brachte um 19.45 Uhr der Selbstmordattentäter seinen Sprengsatz zur Detonation, wobei drei Jugendliche (ein 15 Jahre altes Mädchen, ein 16-jähriges Mädchen und ein 15-jähriger Junge) starben und 27 Menschen, sechs von ihnen schwer verletzt wurden. Zwei der Jugendlichen waren sofort tot, während das dritte Opfer am 27. Februar an den Veletzungen verstarb.

Todesopfer

Rachel Thaler, 16 Jahre alt, aus Ginot Shomron Keren Shatsky, 15 Jahre alt, aus Ginot Shomron Nehemia 'Amar, 15 Jahre alt, aus Karnei Shomron

Die Täter [Bearbeiten]

Die Volksfront zur Befreiung Palästinas übernahm die Verantwortung für den Anschlag und erklärte, dass der Bomber Sadek Abdel Hafeth war, ein 18-jähriger palästinensischer Teenager aus Qalqiliya.






Bekannte Einwohner
  • Schmuel Sackett (שְׁמוּאֵל סַקֶּט)[1][2], geb. 1962, Einwohner von Karneji Schomron. Gründer und Vorsitzender von So Arzenu. Gründer von Manhigut Jehudit (מַנְהִיגוּת יְהוּדִית)[3][4][5] und Knessetabgeordneter der Faktion innerhalb der Likud-Partei. Das Leitbild von Manhigut Jehudit sei es laut seiner Webseite es – wie Mitbegründer Shmuel Sackett meint – aus einem Staat der Juden einen jüdischen Staat zu machen.

en:Cyrus Thomas

Cyrus Thomas (* 27.Juli 1825 in Kingsport ; † 26.Juni 1910) war ein US-amerikanischer Altamerikanist mit deutschen und irischen Ursprungen, der die Kultur der Maya erforschte. Er war ein Vorreiter in der Entzifferung der Maya-Schrift, indem er dort das Silbenregister einführte:pro Silbe bestehend aus Kombination von konsonant-vokal. Thomas' Silbenregister wurde von Saylior diskrediert, indem er das Wort Hund auf dessen Silbenregister anwandte. Dabei benutzte Saylior das falsche Wort für Hund. Thomas'Silbenregister wurde jedoch Knorosow bestätigt, ergänzt und vervollständigt. Knorosow zählte 800 maya-zeichen, eine Kombination von Logogrammen (ein Zeichen für das gesamte Wort) und phonetische Zeichen (ein Wort bestehend aus mehreren phonetischen Zeichen/Silben). Stuart vervollständigt das Silbenregister mit der Substitution : Ein Laut/eine Silbe konnte dabei von vielen ähnlichen Zeichen dargestellt werden, die alle denselben Laut/dieselbe Silbe darstellten.

Benutzer:Messina/Klosterhof

Lage und Umgebung

Befindet sich zwischen Kaiserstraße und Kilianskirche.

Geschichte

Heilbronner Klarakloster Der heutige Neubau Klosterhof anstelle des Warenhauses Barasch wurde 2009 für die ITG Düsseldorf nach Entwürfen von Mattes Sekiguchi, Heilbronn Franz-Josef Mattes und Stefan Takanori Sekiguchi aus Heilbronn erbaut.

Markus Löffelhardt in Heilbronn: Neue Architektur in Stadt und Landkreis den Klosterhof-Neubau wesentlich beeinflusst – so sei der Neubau „vom Gedanken an Gründerzeitbauten“ inspiriert und sei „unter Würdigung des historischen Kontexts [als] eine zeitgemäße und eigenständige Neuinterpretation des Typus Stadthaus“ entstanden.[6]

„Geleitet vom Gedanken an Gründerzeithäuser und als angemessene Antwort auf das Gegenüber der historischen Kirche wurde der für Heilbronn ehemals typische , jedoch in Vergessenheit geratene Sandstein gewählt. Verschiedene Plattenstärken geben der Fassade über eine rhythmisierte Ordnung Lebendigkeit - ein ornamentales Gestaltungsprinzip, das sich mit variierenden Themen über den Gebäudekomplex legt. Das Material in seiner differenzierten Ausformung vermittelt Wertigkeit, die Architektur schafft unter Würdigung des historischen Kontexts eine zeitgemäßige und eigenständige Neuinterpretation des Typus Stadthaus.[6]

  1. שמואל סקט Shmuel Sackett auf morfix.co.il
  2. [2]
  3. [3]
  4. [4]
  5. מַנְהִיגוּת יְהוּדִית bei Morfix
  6. 6,0 6,1 Markus Löffelhardt (Autor), Dirk Vogel (Vorwort): Heilbronn: Neue Architektur in Stadt und Landkreis. Nr. 12, S. 28.

Antonio de Beatis

Antonio de Beatis (1475-1519) war Kaplan und Sekretär des Kardinals Louis d'Aragon.

Das Reisetagebuch von Antonio de Beatis beschreibt die Reise des Kardinals Luigi von Aragon († 1519) durch Frankreich im Jahr 1517. Dabei erwähnt De Beatis den Besuch des Kardinals Luigi von Aragon bei Leonardo da Vinci am 10. Oktober 1517 in Cloux bei Amboise. Da Vinci zeigte laut De Beatis dem Kardinal Luigi von Aragon drei Gemälde, darunter das Gemälde einer stilisierten Mutter im Auftrag des Magnifico Giuliano de’ Medici (Mona Lisa).

Haus Grünwald/Kirchner

1906

[1]


1908

[2]

1909

[3]

1911

[4]


1912

[5]


[6]



  1. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1906, S. 325: Kaiserstraße 46 * Grunwald, Heinz Kaufmann (Eigentümer); Baer, Emil (Zahnarzt) 2. Obergeschoss ; Münzer, Adolf (Kaufmann) Kaufhaus, Filiale, Parterre; Schultes, Käthchen Putzgeschäft 1. Obergeschoss; Theurer, Pauline Rentnerin 4. Obergeschoss.
  2. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1908, S. 137: Kaiserstraße 46 * Kirchner, Wilhelm (Eigentümer); Asch, Julius (Silberwaren und Antiquitäten); Bader, Emil (Zahnarzt); Münzer (Kaufmann).
  3. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1909, S. 346: Kaiserstraße 46 * Kirchner, Wilhelm (Eigentümer); Asch, Julius (Silberwaren und Antiquitäten); Bader, Emil (Zahnarzt); Münzer (Kaufmann).
  4. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1911, S. 140f: Kaiserstraße 46 * Kirchner, Wilhelm (Eigentümer); Asch, Julius (Uhren, Gold und Silberwaren) im parterre und 3. Obergeschoss; Bader, Emil (Zahnarzt) im 2. Obergeschoss; Münzer (Kaufmann); Bader, Friedrich (Verwalter) im 4. Obergeschoss
  5. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1912, S. 148: Kaiserstraße 46 * Braun, Helmut (Eigentümer, Hauptlehrer)
  6. Franke, S. 284 [Industrie-, Handels- und Gewerbebetriebe Jüdische Firmen gemäß dem Heilbronner Adreßbuch vom Jahre 1931]:Geschäft für Damenhüte und Modewaren "Barasch-Lissmann".

Warenhaus Barasch-Lissmann

1906-1909 (Warenhaus von Barasch-Lißmann bzw. Warenhaus Gustav Barasch)

Friedrich Dürr erwähnt, dass am 6. November 1905 das „Warenhaus von Barasch-Lißmann“ ihre Eröffnung hatte. [1] Firma Gustav Barasch besaß ein Warenhaus an der Kaiserstraße 48 [2][3][4]

1.10.1910 (Übernahme und Neueröffnung des Warenhauses als "Gebrüder Landauer")

Kaufmann Max Kaufmann übernimmt im Oktober 1910 das Warenhaus an der Kaiserstraße 48 und eröffnet dies als Warenhaus Landauer wieder.[5]

1912 - 1933 (Hanna Barasch-Lissmann)

  • 1912 eröffnete Hanna Barasch ein Putzgeschäft an der großen Biedermannsgasse 1 und später ein das Spezial-Putzgeschäft "Barasch-Lissmann" an der Fleinerstraße 24. [6]Hannchen Hermine Barasch, geb. Lissmann (19. Mai 1874 in Koblenz - 26. Oktober 1932 in Frankfurt am Main)[7] war die Tochter von Hermann Lissmann und Julie Kallmann.[8]



  • 1923 verheiratet sich Hannchen Hermine Barasch geb. Lissmann mit dem Frankfurter Sanitätsrat Dr. Sigmund Auerbach (29. April 1866 in Nordhausen, Thüringen - 2. Juli 1923 in Frankfurt Am Main)[10] [11]


  • Sie war in den Jahren 1925, 1929 u. 1931 Inhaberin der Firma Barasch-Lissmann Damenhüte an der Kaiserstraße 4.[12][13] [14] [15]

1933 u. 1938 (Übernahme und Neueröffnung als "Firma Wildt")

Kaufmann Wilhelm (Willi) Mayer übernimmt im Januar 1933 den Laden. Im selben Jahr fanden die ersten Judenboykotte statt.[16]1938 wird das Damenhutgeschäft H. Barasch-Lißmann (Kaiserstraße 4) als Damenhut-Spezialgeschäft Wildt wiedereröffnet.[17]

  1. Friedrich Dürr:Chronik der Stadt Heilbronn: 1896-1921, Heilbronn 1986, S. 90: „6. November 1905 Warenhaus von Barasch-Lißmann eröffnet“. online
  2. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1906, S. 325:Barasch, Gustav, Warenhaus Kaiserstraße 48.
  3. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1909, S. 346: Firma Barasch, Gustav.
  4. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1909, S. 139:Barasch, Gustav, Warenhaus Kaiserstraße 48.
  5. Neckarzeitung vom 29. September 1910.
  6. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1912, S. 358 Balz-Barth: Barasch, Hanna, Putzgeschäft - Inhaberin, Große Biedermannsgasse 1. Barasch-Lissmann, Spezial-Putzgeschäft, Fleinerstraße 24.
  7. http://www.geni.com/people/Hannchen-Barasch/6000000028191451259
  8. The Auerbach Family. The Descendants of Abraham Auerbach, Perry Press 1957, S. 126
  9. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1920, S. 24:Barasch-Lissmann Hanna, Putz und Modewaren-Spezialhaus und Spielwaren in der Kaiserstraße 34. Sie wohnt in der Kaiserstraße 30.
  10. http://www.geni.com/people/Siegmund-Sigmund-Auerbach/6000000007427909407
  11. Neckarzeitung vom 5. April 1922, Nr. 80, S. 3: Amtsgericht Heilbronn. Im Handelsregister wurde eingetragen […] am 30 März 1922: Zur Firma Hanna Barasch Lissmann hier: Die Inhaberin Hannchen geb. Lißmann hat sich mit Dr. med. Sigmund Auerbach, Sanitätsrat in Frankfurt a. M. verheiratet.
  12. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1925, S. 60 III:Barasch-Lissmann Firma.
  13. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1929, S. 64 III:Barasch-Lissmann Firma.
  14. Stadt Heilbronn (Hrsg.): Adressbuch der Stadt Heilbronn 1931, S. 65 III: Kaiserstraße 4 Firma Barasch-Lissmann Damenhüte
  15. Franke, S. 284 [Industrie-, Handels- und Gewerbebetriebe Jüdische Firmen gemäß dem Heilbronner Adreßbuch vom Jahre 1931]:Geschäft für Damenhüte und Modewaren "Barasch-Lissmann".
  16. Foto eines Soldaten vor dem Geschäft Barasch-Lissmann beim Judenboykott
  17. http://heuss.stadtarchiv-heilbronn.de/index.php?ID=26789

Louis Bochardt

Louis Bochardt (jüd. Name: Simon Joseph Bochardt; christl. Name: Philipp Ludwig Bochardt) (geb. 2. April 1770) war ein deutscher Arzt und Autor, jüdischen Glaubens.

Leben

Seine Familie stammte aus der Neumark in der ehemaligen preußischen Provinz Mark Brandenburg. Im Jahre 1793 schrieb sich Bochardt an der medizinischen Fakultät der Universität Göttingen ein. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Arzt und Chirurg in Lehrensteinsfeld.

Am 03. April 1800 konvertierte er in Heilbronn vom jüdischen auf den protestantischen Glauben und wählte einen christlichen Vornamen.

Arbeit

Bochardt kümmerte sich um die 50 bis 60 Arbeiter der Heilbronner Firma Georg Friedrich Rund, die seit 1801 fabrikmäßig Bleiweiß herstellte. Seit 1807 produzierte sie auch Bleizucker . Die Inhaber der Fabrik waren die Familien Mertz und Orth, das Areal der Fabrik war auf dem Rosenberg, die Mühle war auf dem Hefenweiler.

Er entwickelte im Jahre 1811 als erster eine Atemschutzmaske um Arbeiter vor dem Einatmen und Verschlucken von Bleistaub und somit einer Bleivergiftung zu schützen.

Publikationen

  • Die Bleykrankheit und ihre Heilung, 1825
  • Die Blasenrose im Gesicht und ihre Heilung , 1825
  • Ueber die Wirkung der Mercurial-Präparate auf den menschlichen Organismus überhaupt und in verschiedenen acuten u. chronischen Krankheiten, namentlich der Wassersucht, Wahnsinn u. Epilepsie, 1827
  • Ueber die Aetiologie u. Therapeutik der Lähmungen, 1826



Quellen

  • Stefan Bergman/Winfried Dolderer:Die ärztlichen Kollegen. Eine der ersten Bluttransfusionen oder eine Zahnfleischoperation mithilfe von Äthernarkose. Was Heilbronner Ärzte im 19. Jahrhundert medizinisch leisteten, spiegelt die rasante Entwicklung der Heilkunde in der Zeit wider. In: Damals … plus. Das Magazin für Geschichte, Echterdingen 2014, S. 12 - 13.

Materialsammlung "Langer Stall"

  • .ID=14913 ID=54042


Beschreibung

Zudem im Jahre 1966 der Lange Stall ein „markantes“ [1] Wohn- und Geschäftshaus in Sichtbeton am Sülmertorbahnhof, nach Entwürfen des französischen Architekten Renaud de Girondon.[2]

Geschichte

Ein erster "Langer Stall" (Schafhaus) wurde vermutlich um 1820 vor dem Karlstor (Neutor)- auf dem Zwinger der Stadtmauer erbaut (z.B. auf E005-137 erkennbar). Nach dessen Zerstörung wurde 1840/1850 nach Entwürfen von de Millas, Stadtbaumeister ein zweiter "Langer Stall" erbaut (Schafhausweg später Friedenstraße 64, 66, 68). 1877 wurde der sog. "Langer Stall" von der Friedenstraße auf das Areal am Sülmertor 8/1 u. Neckarsulmer Straße 3 (heute Neckarsulmer Straße 7) verlegt. Dieser Stall hatte eine Länge von 50m und diente oben als Notquartier bei Epidemien. Um- u. Anbauten (u. a. zur Einstellung der Leichenwägen u. Latrinenpumpen 1896/97).Eine geplante Veräußerung des Areals im Jahre 1938 an den Autohändler Peter Hagelauer hat vermutlich nicht stattgefunden.


Jugendstilarbeiten von August Stotz

Villa Langer

  • Langer, Herbert [Oberstleutnant]


Aichele

Haus Aichele



  • Friedrich Aichele, Bauunternehmer und Ernst Schaal, Zimmermeister, Weststr. (Parz. 4602) Böckingen
  • Friedrich Aichele, Bauunternehmer, Großgartacher Str. 112, Böckingen
  • Aichele; Bauunternehmung […] 1890 […] Das Baugeschäft wurde von Friedrich Aichle gegründet und weitergeführt von Gustav Aichele […] Lebensdaten von Friedrich Aichele lt. Bürgerliste: geb. 7.5.1860 HN, gest. 23.3.1925 HN. 1893 Erwerb des Böckinger Bürgerrechts (er hat vermutlich schon länger vorher dort gewohnt und ein Baugeschäft betrieben. Ca. 1904 wieder Umzug nach HN und Erwerb des HNer Bürgerrechts 1911. Er betrieb auch in Heilbronn ein Zement- und Baugeschäft. Nach Einträgen in den Böckinger Adressbüchern von 1907 bis 1924 wurde die dortige Baufirma ebenfalls weitergeführt […] 1912 neue Gesellschafter: Gustav Aichele und Karl Schiffer (Heilbronn) und Wilhelm Schiffer (Böckingen) […] Januar 1974 die Fa. Gustav Aichele geht auf Hermann Aichele über […] 2001 Fa. Gustav Aichele Bauunternehmung erloschen, eine GmbH besteht weiter […] Aichele & Schiffer; Aichele Bauunternehmung GmbH & Co KG; Aichele, Hermann; Aichele, Ute; Aichele, Margot; Aichele, Gustav […] Heilbronner Baustoffvertrieb GmbH (Handelsregistereintrag 27.3.1931 - Geschäftsführer Kaufmann Emil Lutz), Geschäftsführer 1934: Baumeister Gustav Aichele.

Marx

Haus Marx, Herbststr.
  • Ferdinand Marx, Molkerei, später: Carl Otterbach, Herbststr. Urheber i Anfangsdatum i 1897 Enddatum i 1919 Zeitangaben geschätzt nein Bemerkung i Laufzeit: 1897, 1919; Umfang: 13 Bestand i A035 - Dampfkesselgenehmigungen i Enthält Kessel - Nr. 983 (3 m² 5 atü)


  • Marx, Emil & Co. OHG; Darm- u. Gewürzgroßhandel; Fleischereibedarf (Heilbronn) Gesellschafter: Ludwig u. Benno Marx [1939 nach Holland bzw. Palästina emigriert]


Doppelhaus Huber, Cäcilienstraße 42

Haus Huber, Cäcilienstraße 42

Gute Beispiele städtischer Bauten vornehmen Charakters bieten auch die weiter abgeblideten Schöpfungen, so […] das Doppelwohnhaus Huber in der Cäcilienstraße (Profanbau)

  • Doppelwohnhaus Herr H. Huber, (1904) Entwurf Beutinger & Steiner (Quelle:"Architektonische Rundschau 1907, 7") (Quelle:"Der Profanbau 1907")



Pfleiderer

Haus Pfleiderer, Weinsberger Straße 16
  • 1909 Bauakten 1014, Baugesuch der Firma G.A. Pfleiderer, Allee 80
  • Weinsberger Straße 16

Gute Beispiele städtischer Bauten vornehmen Charakters bieten auch die weiter abgeblideten Schöpfungen, so […] das freistehende Haus Pfleiderer […] Bei allen diesen Bauten wiegt die Verwendung von echtem Sandsteinmaterial vor, dessen Ornamente beim Haus Pfleiderer auch farbig behandelt worden sind mit Verwendung von Gold […] Da besonders die Baupreise interessieren dürften,seien diese hier annährern gegeben, worn aber die Bauplatzumme nicht berücksichtig ist […]Haus Pfleiderer auf ca 43000 Mark

  1. http://www.stadtsiedlung.de/fileadmin/files/Heilbronn_MZ_9_06_Ansicht.pdf
  2. tz: Ein großes Geschäftshaus am Sülmertor geplant. Pläne für das Gelände Ecke Salz-/Neckarsulmer Straße / Modell eines französischen Jung-Architekten .. In: Heilbronner Stimme. Nr. 186, 14. August 1964, S. 9.