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Benjamin Huggel

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Benjamin Huggel
Spielerinformationen
Geburtstag 7. Juli 1977
Geburtsort DornachSchweiz
Größe 190 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1987–1996
1996–1998
FC Münchenstein
FC Arlesheim
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1998–2005
2005–2007
2007–2012
2012–
FC Basel
Eintracht Frankfurt
FC Basel
Basel U-21
153 (31)
53 0(1)
142 (30)
1 0(0)
Nationalmannschaft2
2003–2010 Schweiz 41 0(2)
Stationen als Trainer
2012– Basel U-21 (Assistent)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 3. Dezember 2012
2 Stand: 12. Dezember 2010

Benjamin «Beni» Huggel (* 7. Juli 1977 in Dornach) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler. Seine Position war das defensive Mittelfeld. Er ist Bürger von Münchenstein und wuchs auch dort auf. Huggel wurde mit 21 Jahren relativ spät Fussball-Profi. Zuvor hatte er eine Ausbildung als Landschaftsgärtner beendet. Er eroberte sich bald einen Stammplatz beim FC Basel, wurde mit diesem siebenmal Schweizer Meister, fünfmal Schweizer Cupsieger und spielte mehrmals in der UEFA Champions League.

Vereinskarriere

Huggel begann mit dem Fussballspiel beim FC Münchenstein und spielte auch zwei Jahre beim FC Arlesheim. Er wechselte 1998 zum FC Basel und wurde mit 21 Jahren erst relativ spät Fussball-Profi. Er eroberte sich bald einen Stammplatz beim FC Basel und wurde mit diesem insgesamt siebenmal Schweizer Meister, fünfmal Schweizer Cupsieger und spielte mehrmals in der UEFA Champions League.

Von 2005 bis 2007 stand Huggel beim deutschen Erstligisten Eintracht Frankfurt unter Vertrag. Nachdem er anfangs Stammspieler war, verlor er seinen Platz in der Startelf wieder. Nachdem er sich an das Tempo der Bundesliga gewöhnt hatte, gelang es ihm, seinen verloren gegangenen Stammplatz im defensiven Mittelfeld zurückzuerobern, auch begünstigt durch Verletzungen mehrerer Mitspieler. Am 5. Mai 2007 im Spiel gegen Alemannia Aachen gelang ihm sein erstes Bundesliga-Tor in seinem 51. Spiel.

Zur Saison 2007/08 wechselte Huggel für gemutmasste 400.000 Euro[1] zurück zum FC Basel, bei dem er einen Dreijahresvertrag bis 2010 unterschrieb.[2] Dieser wurde am 18. November 2009 vorzeitig um zwei Jahre verlängert.[3]

Zum Ende der Saison 2011/12 gewann Huggel mit dem FCB den Meistertitel[4] und mit dem Cupsieg[5] auch sein viertes Double und er beendete seine Karriere als Profifussballer.[6]

Seit Juli 2012 ist er beim FCB der Assistenz-Trainer des FCB U-21 Mannschaft und ist auch als Amateurspieler dort spielberechtigt.

Nationalmannschaft

Huggel bestritt seit dem 20. August 2003 41 Partien für die Schweizer Fussballnationalmannschaft. Anlässlich des WM-Qualifikationsspieles gegen Luxemburg am 10. Oktober 2009 erzielte er das 1000. Tor der Schweizer Fussballnationalmannschaft.[7] Am 14. November 2009 übernahm Huggel nach der Auswechslung von Alexander Frei und der Abwesenheit von Christoph Spycher erstmals die Kapitänsbinde in der Nationalmannschaft. An der «Nacht des Schweizer Fussballs» im Jahr 2010 wurde Benjamin Huggel zum besten Schweizer Nationalspieler des Jahres 2009 gewählt.[8] Nach der Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika gab Huggel seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.[9]

Sperre

Nach den skandalösen Vorfällen im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei wurde Benjamin Huggel am 7. Februar 2006 von der FIFA für sechs Nationalmannschafts-Pflichtspiele gesperrt.[10] Diese Sperre wurde im Nachhinein allerdings, wie auch für andere Spieler, reduziert, so dass Huggel nur für vier Spiele gesperrt wurde.[11] Da die Schweiz sich für die Achtelfinals der WM 2006 qualifiziert hatte, war diese Sperre bereits abgesessen. Er war somit bei der Europameisterschaft 2008 im eigenen Land wieder spielberechtigt und stand im Aufgebot der Schweiz. Dieser Einsatz wäre bei sechs Spielsperren gefährdet gewesen, da die Schweiz als Veranstalter keine Qualifikationsspiele bestreiten musste. Am 26. März 2008 wurde Huggel erstmals seit dem Skandal wieder in einem Länderspiel für die Schweiz eingesetzt: Er wurde in der 88. Minute im Länderspiel gegen Deutschland eingewechselt.

Titel und Erfolge

Basel

Weblinks

 Commons: Benjamin Huggel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Benjamin Huggel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.