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Baha'ullah

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Baha'u'llahs Verbannungsweg
„IHR SEID DIE FRÜCHTE EINES BAUMES …“

Baha’ullah (arabisch بهاء الله, DMG Bahāʾ-Allāh ‚Herrlichkeit Gottes‘ – auch übersetzt als ‚Glanz Gottes‘ bzw. ‚Pracht Gottes‘ – Bahai-Transkription Bahá’u’lláh, * 12. November 1817 in Teheran, Iran; † 29. Mai 1892 in Akkon, Osmanisches Reich) ist der religiöse Ehrentitel von Mirza Husain-ʿAli Nuri (persisch میرزا حسینعلی نوری, DMG Mirzā Ḥusain-ʿAlī Nurī, ‚Prinz Husain-ʿAli aus Nur‘), dem Stifter der Religion der Bahai, die ihn als Manifestation Gottes für dieses Zeitalter ansieht.

Leben

Iran (1817–1853)

Mirza Buzurg, der Vater Baha’ullahs
Der persische Reisepass Baha’ullahs
Teheran zum Zeitpunkt der Gefangennahme Baha’ullahs 1852

Baha’ullah wurde am 12. November 1817 in Teheran als Sohn des angesehenen Staatsbeamten und Großgrundbesitzers Mirza Abbas Nuri und dessen zweiter Frau Chadidscha geboren. Die aus Nur in der Provinz Māzandarān stammende Familie Baha’ullahs gehörte der persischen Verwaltungselite an. Ihre Ahnenreihe soll bis zu Yazdegerd III. zurückgehen. Baha'i sehen in Baha’ullah ebenfalls einen Nachfahren Abrahams, Isais und Zarathustras. 1835 wurde sein Vater von einem politischen Gegner aus all seinen öffentlichen Ämtern gedrängt und an den Rand des Ruins gebracht, Baha’ullah selbst lehnte zeitlebens jedes öffentliche Amt ab.[1] Dagegen zeigte er bereits als Jugendlicher ein großes religiöses und mystisches Interesse und galt in seinem Umfeld als gerecht, fürsorglich und intelligent. Im Oktober 1835 heiratete er seine erste Frau Asiyih in Teheran und 1849 seine zweite Frau Fatimih in Bagdad.[2] Aufgrund seines sozialen Engagements und Distanz zum Pomp der Oberschicht galt er bald als „Vater der Armen“.

1844 wurde er Babi und verkündigte die junge Religion sogleich seiner Verwandtschaft, den Bewohnern seiner Heimatprovinz und später auch in Teheran. Schnell wurde er eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Babismus und einer ihrer wichtigsten Fürsprecher und Verteidiger in der persischen Oberschicht. Im Juni und Juli 1848 war Baha’ullah der Gastgeber und eine der führenden Persönlichkeiten der Konferenz von Badascht, ab der er unter dem Namen Baha (arabisch بهاء bahā' ‚Herrlichkeit‘) bekannt war. Innerhalb der Bewegung nahm er eine pazifistisch-progressive Haltung ein. Die folgenden Jahre kam es immer wieder zu Ausschreitungen gegenüber den Babi. Als schließlich am 9. Juli 1850 der Bab selbst hingerichtet wurde, übermittelte dessen Sekretär die Dokumente, Siegel und Schreibutensilien des Babs an Baha’ullah. Im Juni 1851 musste Baha’ullah auf Geheiß des Ministerpräsidenten Amir Kabir den Iran verlassen und wählte Karbala als Exil. In dieser Zeit gelang es Baha’ullah, die versprengten Exilanten der Bewegung im Irak (damals zum Osmanischen Reich gehörig) zu remotivieren und zu organisieren. Nachdem Amir Kabir in Ungnade gefallen war, konnte Baha’ullah im Mai 1852 wieder in den Iran zurückkehren. Infolge eines am 14. August 1852 von zwei fanatischen Babi als Rache für die Hinrichtung des Bab auf Nāser ad-Dīn Schāh verübten und misslungenen Anschlages entfesselte dieser, obwohl es sich um Einzeltäter handelte, im gesamten Iran Pogrome gegen die Babi; bei ihnen kam es zu rund 20.000 Opfern unter den Babi. Baha’ullah selbst wurde ohne Beweise und Prozess in Teheran eingekerkert.

Berufungserlebnis

Baha’ullah gab an, seine erste Offenbarung und Berufung als Religionsstifter im Siyah Chal empfangen zu haben. Dieses Ereignis beschreibt er später auf unterschiedliche Weise. Es ist möglich, dass es sich um eine Reihe von Ereignissen handelte.[3] Im Lawh-i-Ibn-i-Dhi’b („der Brief an den Sohn des Wolfes“) beschreibt Baha’ullah, dass „eines Nachts im Traum … von allen Seiten … [erhabene] Worte zu hören [waren]“.[4] In der Suratu’l-Haykal („die Sure des Tempels“) beschreibt er, dass ihm eine himmlische Jungfrau erschien und ihm seine Mission verkündete.[5] Im selben Werk, in einem Teil, welchen er als Sendschreiben an Nāser ad-Dīn Schah verfasste, schreibt er, dass „die Winde des Allherrlichen“ ihm „Kenntnis von allem, was war“ lieferten.[6]

Bagdad (1853–1863)

Erste Periode in Bagdad (1853–1854)

Aufgrund seines hohen gesellschaftlichen Standes, der Einflussnahme des russischen Botschafters für Baha’ullah und seiner offensichtlichen Unschuld war eine unbegründete dauerhafte Inhaftierung oder gar Hinrichtung Baha’ullahs nicht durchzusetzen, und er durfte den Kerker verlassen. Zusammen mit seiner Familie und einigen anderen Babi musste er Persien verlassen und wurde seines Besitzes enteignet. Als Exil wählte Baha’ullah Bagdad; ein Angebot des Russischen Reiches lehnte er ab.[7][8]

Am 12. Januar 1853 verließ Baha’ullah mit seiner Familie und einigen Verwandten Teheran und kam nach einem beschwerlichen und entbehrungsreichen Marsch am 8. April in Bagdad an. Mirza Yahya Nuri, bekannter unter dem Titel Subh-i-Azal („Morgen der Ewigkeit“), ein Halbbruder Baha’ullahs, der durch ihn zum Babi wurde, traf einige Monate später in Bagdad ein. Auch er hatte eine bedeutende Position innerhalb der Babi-Gemeinde. Obwohl der Bab Dokumente, Siegel und Schreibzeug Baha’ullah hinterlassen hatte,[9] wurde überraschenderweise Subh-i-Azal und nicht Baha’ullah formell als dessen Nachfolger als Gemeindeoberhaupt eingesetzt und zumindest zu Beginn von den Babi auch als dieses angesehen. Baha’ullah empfahl Subh-i-Azal, da dieser nicht exiliert wurde, nach Persien zurückzukehren und die dortige wesentlich größere Babi-Gemeinde zu leiten, was Subh-i-Azal jedoch ablehnte.[8][10]

Die Lehre des Bab war durchzogen von der Erwartung der baldigen Ankunft der messianischen Gestalt des Man Yozheroh Allah („Jener, den Gott offenbaren wird“). Baha’ullah erklärte später öffentlich, diese Gestalt zu sein. Vorerst machte er diesen Anspruch jedoch noch nicht publik. Er versuchte, die demoralisierte und zerstrittene Babi-Gemeinde, die unter der mangelhaften Führung des zurückgezogen lebenden Subh-i-Azals stand, wieder aufzurichten. Baha’ullah hielt die Babi dazu an, jegliche Rachegedanken gegen den persischen Staat und den schiitischen Klerus abzulegen und sich stattdessen darauf zu konzentrieren, die ethischen Richtlinien des Bab zu befolgen. Da in Bagdad nun viele der führenden Persönlichkeiten versammelt waren, entwickelte sich die Stadt bald zu einem wichtigen Ziel für viele Babi. Bald neigte die Gemeinde dazu, sich um Baha’ullah zu sammeln und ihn als eigentliches Oberhaupt zu sehen, woraufhin Subh-i-Azal, unter dem Einfluss von Sayyid Muhammad Isfahani, diverse Verleumdungen gegen ihn in Umlauf brachte.[8][11]

Als Einsiedler in Kurdistan (1854–1856)

Enttäuscht und fürchtend, dass er die Babi-Gemeinde durch seine Anwesenheit spalten könnte, verließ er Bagdad am 10. April 1854. Er hielt sich die nächsten zwei Jahre in der Nähe der 300 Kilometer nördlich gelegenen Stadt Sulaimaniyya, welche zum kurdischen Teil des Iraks gehört, auf. Der Gemeinde in Bagdad teilte er dies nicht mit. Dort lebte er als asketischer Derwisch unter dem Namen Darvish Muhammad-i-Irani in einer Höhle in den Bergen Kurdistans. Er besuchte die Stadt nur, um das dortige Bad aufzusuchen und Lebensmittel zu bekommen. Der lokale Naqschbandi-Tariqa wurde auf Baha’ullah aufmerksam und strebte Kontakt mit ihm an. Baha’ullah verfasste einige sufistische Werke und gab Unterricht im Zentrum des Ordens.[8][12]

Die Babi-Gemeinde in Bagdad verfiel in der Zwischenzeit wieder zusehends, Subh-i-Azal verlor die Kontrolle über die Gemeinde fast völlig und diese spaltete sich in viele kleinere Gruppen. Mirza Musa, der Bruder Baha’ullahs, und ʿAbdul-Baha', Baha’ullahs ältester Sohn, fanden Baha’ullah durch eine Eingebung und sandten zwei Babi zu ihm, welche ihn überzeugen sollten, nach Bagdad zurückzukehren, um der Gemeinde zu helfen. Baha’ullah lehnte diese Bitte aufgrund seiner schlechten Erlebnisse in Bagdad und wegen der wohlgesinnten Bevölkerung in Sulaimaniyya zunächst ab. Erst als die Gesandten anmerkten, dass sie ihn auf keinen Fall wieder verlassen würden und ihnen viele andere Babi folgen würden, gab er nach und stimmte zu. Im Kitab-i-Iqan („das Buch der Gewissheit“) erklärt Baha’ullah, dass er „an keine Rückkehr [dachte] … bis zu der Stunde, da aus dem mystischen Quell der Ruf an [ihn] erging, der [ihm] befahl zurückzukehren“.[13] Am 19. März 1856 traf er schließlich wieder in Bagdad ein.[8][14]

Zweite Periode in Bagdad (1856–1863)

Bagdad und Tigris im 19. Jahrhundert

Von 1856 bis 1863 lebte Baha’ullah in Bagdad. Bei seiner Ankunft fand Baha’ullah die Babi-Gemeinde Bagdads in einem sehr schlechten Zustand vor. Baha’ullah begann die Gemeinde wieder aufzubauen und die verschiedenen Gruppen wieder zu vereinen. Er empfing viele Besucher, darunter auch einige der Personen, welche ihn in Sulaimaniyya kennen gelernt hatten. Baha’ullahs Reputation in der Bevölkerung Bagdads wuchs und die Babi begannen ihn nun sicher als Oberhaupt der Gemeinde zu sehen, auch wenn er seinen Anspruch noch immer nicht offenbarte. Obwohl die Gemeinde sehr arm war, blühte das geistige Leben bald wieder auf, so dass Bagdad wieder ein beliebtes Ziel für die Babi Persiens wurde.[8][15]

Da die Babi-Gemeinde unter Baha’ullah wieder erstarkte, sah sich Baha’ullah bald mit entschiedenen Gegnern konfrontiert. Subh-i-Azal, unter dem Einfluss von Sayyid Muhammad Isfahani stehend, wetterte weiterhin gegen Baha’ullah. Mullah Abdu’l-Husayn Tihrani, ein schiitischer Kleriker aus Persien, versuchte die Öffentlichkeit gegen Baha’ullah aufzubringen. Mirza Buzurg Khan Qazvini, welcher 1860 persischer Konsul in Bagdad wurde, schloss sich ihm in diesen Bemühungen an. Da diese jedoch nicht erfolgreich waren, versuchten sie Baha’ullah ermorden zu lassen; die beauftragten Personen sahen sich jedoch nach eigenem Bekunden im Moment des Anschlages nicht mehr in der Lage, ihn auszuüben.[8][16]

Im Juli 1861 gelang es Molla Abdu’l-Husayn Tihrani, eine Zusammenkunft schiitischer Kleriker in Al-Kazimiyya dazu zu bewegen, den Dschihad gegen die Babi und Baha’ullah auszurufen. Es gab jedoch nur einen größeren Angriff auf die Babi, welchen Baha’ullah aber gewaltlos abwenden konnte. Bemühungen, weitere Gewalt gegen die Babi anzufachen, scheiterten. Der osmanische Gouverneur war über die Aktionen der Perser im Osmanischen Reich verärgert und stellte klar, dass solche Operationen nicht gestattet seien. Nun setzte Mirza Buzurg Khan Qazvini den Gouverneur unter Druck, die Babi, welche fast alle die persische Staatsbürgerschaft hatten, auszuliefern. Auf Baha’ullahs Empfehlung beantragten alle Babi in Bagdad die osmanische Staatsbürgerschaft, um nicht ausgeliefert zu werden. Der Gouverneur stimmte zu und etwa 120 Babi bekamen osmanische Papiere.[8][17]

Molla Abdu’l-Husayn Tihrani und Mirza Buzurg Khan Qazvini sandten Nāser ad-Dīn Schah und Musbiru’d-Dawlih, dem Botschafter Persiens im Osmanischen Reich, Berichte über die angebliche Gefahr, welche von Baha’ullah und den Babi in Bagdad ausgehe. Die Berichte enthielten jedoch massive Fehldarstellungen. Offensichtlich beunruhigten diese Berichte Nāser ad-Dīn Schah und die persische Regierung doch so sehr, dass sie die osmanische Regierung dazu zu bewegen versuchten, Baha’ullah entweder auszuliefern oder von der persisch-osmanischen Grenze weg zu verlegen. Nach dem Tod Abdülmecids I. und der Thronbesteigung von Abdülaziz beauftragte die persische Regierung Musbiru’d-Dawlih erneut mit einer Anfrage. Diese war letztendlich erfolgreich: Am 24. März wurde Baha’ullah eine Einladung nach Konstantinopel, der Hauptstadt des osmanischen Reiches, übergeben. Eine solche Einladung war jedoch als Befehl der Regierung zu verstehen, dem Baha’ullah Folge leistete, jedoch um einen Monat Aufschub bat, was ihm auch gewährt wurde. Die Nachricht löste Unruhe in der Babi-Gemeinde, aber auch Betroffenheit innerhalb der Bevölkerung aus.[8][18]

Verkündigung im Garten Ridvan

Der ehemalige Garten Ridvan bei Bagdad im heutigen Irak

Vor der Abreise teilte Baha’ullah einer kleinen Gruppe seiner Anhänger mit, dass er die vom Bab angekündigte messianische Gestalt des Man Yozheroh Allah („Jener, den Gott offenbaren wird“) sei. Diese Verkündigung vollzog er im Garten Ridvan („Paradies“) am Fluss Tigris, welchen ihm der Gouverneur Bagdads, Najib Pasha, zur Verfügung stellte. Am 22. April 1863 zog Baha’ullah in den Garten ein, wo er zwölf weitere Tage verweilte und diverse Gäste aus Bagdad empfing, welche sich von ihm verabschieden wollten. Am neunten Tag betrat Baha’ullahs Familie den Garten und er verkündete einem kleinen Kreis von Babi drei Botschaften. Er verbot den heiligen Krieg, erklärte dass er die „Manifestation Gottes“ für dieses Zeitalter sei, und dass der größte „Name GottesAllah’u’Abha mit seiner Erklärung verkündet sei. Am zwölften Tag, dem 3. Mai 1863, verließ Baha’ullah mit seinen Anhängern den Garten und brach mit ihnen zu einer Reise nach Konstantinopel auf. Diese zwölf Tage werden von den Baha’i heute als ihr höchstes Fest (Ridvan, 21. April bis 2. Mai) begangen.[8][19]

Konstantinopel und Adrianopel (1863–1868)

Konstantinopel (1863)

Konstantinopel im 19. Jahrhundert

Baha’ullah, seine Familie und eine kleine Zahl von Baha’i folgten der Anweisung und reisten am 12. Tag des Ridvan, dem 3. Mai 1863, nach Konstantinopel ab. Die beschwerliche Reise führte zunächst mit einer Karawane nördlich über Mosul nach Samsun am Schwarzen Meer, von wo aus die Reise mit einem Schiff nach Konstantinopel fortgesetzt wurde, wo die Gruppe schließlich am 16. August 1863 eintraf.[8][20]

Baha’ullah wurde von Beamten des Osmanischen Reiches empfangen und untergebracht, er war bereit, alle Fragen zu beantworten, lehnte es jedoch ab, politische Beziehungen aufzubauen. Während des Aufenthaltes besichtigte Baha’ullah einige wichtige religiöse Orte des Islams. Wohl insbesondere aufgrund einer Kampagne des persischen Botschafters Mushiru’d-Dawlih wurden er und seine Anhänger jedoch bereits nach drei Monaten nach Adrianopel weiterverbannt. Ein friedlicher Widerstand dagegen wurde durch den Separatismus Subh-i-Azals, welcher heimlich der Karawane gefolgt war, verhindert.[8][19]

Adrianopel (1863–1868)

ʿAbdul-Baha' in Adrianopel mit einigen Anhängern Baha’u’llahs
Einige Familienangehörige Baha’u’llahs 1868 in Adrianopel

Im Dezember 1863 reiste die Gruppe um Baha’u’llah schließlich nach Adrianopel. Dort blieben sie viereinhalb Jahre.

Als Reaktion auf die Verkündigung Baha’ullahs verkündete Subh-i-Azal, der vom Bab prophezeite zu sein. Dies führte zu einem Bruch in der Babi-Gemeinde. Der überwiegende Teil der Babi erkannte Baha’ullah als „Jenen, den Gott offenbaren wird“, an. Einige wenige Babi folgten Subh-i-Azal und wurden Azali genannt. Die Anhänger Baha’ullahs bezeichneten sich fortan als Bahai.[8]

Infolge dieses Konflikts versuchte Subh-i-Azal mehrmals, Baha’ullah zu ermorden oder die Ermordung Baha’ullahs in Auftrag zu geben. Die Mordversuche missglückten; dennoch wurde Baha’ullah schwer vergiftet und litt sein restliches Leben an den Folgen.[8]

Ebenfalls in Adrianopel schrieb Baha’ullah seine Sendschreiben an die zeitgenössischen Herrscher der Welt. Dies waren einerseits allgemeine Schreiben an alle Herrscher, andererseits an bestimmte Personen oder Gruppen adressierte Schreiben.[8] Unter den Herrschern waren beispielsweise:[21]

Palästina (1868–1892)

Akkon (1868–1877)

Die Festung in Akkon, in welcher Baha’ullah eingekerkert wurde

Die osmanische Regierung nahm schließlich den Streit zwischen den Gruppierungen zum Anlass, beide Gruppen getrennt zu verbannen. Die Azali wurden nach Famagusta auf Zypern und die Bahai nach Akkon in Palästina verbannt. Ohne Vorwarnung wurde das Haus Baha’ullahs von Soldaten umstellt und allen Bahai wurde befohlen, sich auf ihre Deportation in die Strafkolonie Akkon vorzubereiten. Sie verließen Adrianopel am 12. August 1868 und erreichten nach fünf Tagen Gallipoli. Unterwegs schrieb Baha’ullah die Suriy-i-Rais, die an den Großwesir des Osmanischen Reiches Mehmed Emin Ali Pascha (1815–1871) gerichtet war und schonungslos dessen Machtmissbrauch bloßlegt. Am 21. August fuhren sie von dort mit einem Dampfer, der zwei Tage in Smyrna hielt, nach Alexandria. Dort wurden sie auf einen anderen Dampfer verschifft, der nach kurzen Aufenthalten in Port Said und Tel Aviv-Jaffa in Haifa ankam. Mit einem Segelschiff wurden sie nach Akkon übergesetzt und am 31. August 1868 ausgeschifft.[8]

In den ersten Jahren waren die Haftbedingungen sehr streng und der Kontakt mit anderen Häftlingen war ihnen untersagt. Kurz nach der Einkerkerung schrieb Baha’ullahs das Lawh-i-Rais, welches ebenfalls Passagen enthält, die an Mehmed Emin Ali Pascha gerichtet sind und den Minister scharf tadeln. Kurz nach dem Tod des ehemaligen Ministers des Osmanischen Reiches, Mehmed Fuad Pascha, im Jahre 1869 schrieb Baha’ullah das Lawh-i-Fuad, in dem auf seine Intrigen angespielt wird, die geistigen Folgen des Machtmissbrauchs beschrieben werden und der bevorstehende Sturz Mehmed Emin Ali Pascha sowie des Sultans selbst vorausgesagt werden. Ihre dramatische Erfüllung trug viel zum Ansehen Baha’ullahs bei. Außerdem schrieb Baha’ullah unter anderem die Sendschreiben an Papst Pius IX., an Zar Alexander II., an Königin Victoria, ein zweites Sendschreiben an Napoléon III. sowie das Heiligste Buch, den Kitab-i-Aqdas.[8]

Nach einiger Zeit gewann Baha’ullah das Vertrauen der Beamten und der Bevölkerung, so dass die Haftbedingungen nach dem Tod von Sultan Abd ul Aziz gelockert wurden. Nun war Baha’ullah dazu berechtigt, auch Orte in der Nähe Akkons zu besuchen. Von 1877 bis 1879 lebte Baha’ullah in Mazra’a (arabisch المزرعة, „Bauernhof“), einem kleinen Ort wenige Kilometer nördlich von Akkon.[8]

Mazra’ih (1877–1879)

Baha’ullahs Haus in Mazra’ih

Das etwa sechs Kilometer nördlich von Akkon gelegene Wohnhaus, das einst dem Gouverneur von Akkon (Abdullah Pascha) gehörte, wurde von ʿAbdul-Baha' gemietet und für Baha’ullah vorbereitet. Der damalige Mufti von Akkon musste Baha’ullah wiederholt kniend anflehen, bis dieser, der den Namen nach ein Gefangener (denn die Befehle des Sultans Abd ul Aziz wurden nie aufgehoben) war, schließlich einwilligte und im Juni 1877 dort einzog. ʿAbdul-Baha', seine Mutter und seine Schwester blieben jedoch in Akkon zurück. ʿAbdul-Baha' kümmerte sich dort um die Angelegenheiten der Gemeinde und schirmte so seinen Vater von diesen Tätigkeiten ab, so dass dieser seine Zeit ganz den Treffen mit seinen Anhängern und der Niederschrift seiner Werke widmen konnte.[22]

Bahji (1879–1892)

Baha’u’llahs Haus in Bahji

Seine letzten Lebensjahre von 1879 bis 1892 verbrachte Baha’ullah im Landhaus Bahji, nördlich von Akkon. Obwohl er und seine Familie hier außerhalb der Gefängnismauern leben konnten, waren sie offiziell noch immer Gefangene des Osmanischen Reiches. Baha’ullah verließ die Gegend um Akkon nicht mehr. Er war jedoch dazu in der Lage, einige Besucher zu empfangen.[23] In dieser Zeit schrieb er unter anderem den Brief an den Sohn des Wolfes.

Am 29. Mai 1892 verstarb Baha’ullah. Er wurde in einem Schrein neben dem Landhaus Bahji begraben. Heute ist dieser Schrein Baha'u'llahs für die Bahai ihr bedeutendstes Pilgerziel und die Gebetsrichtung (Qiblih) für ihr tägliches Pflichtgebet.[8]

Baha’u’llah als der Verheißene anderer Religionen

Baha’ullah erklärte, dass er der Verheißene der großen Religionen sei und es somit seine Aufgabe sei, die Erfüllung zahlreicher messianischer Prophezeiungen einzuleiten. Diese Prophezeiungen sind nach Baha’ullah symbolisch zu verstehen. Baha’ullah ist für die Bahai zum Beispiel der von Jesaja prophezeite „Herr der Heerscharen“, der „Zehnte Avatar“ des Hinduismus, der „ Maitreya“ des Buddhismus, die „Wiederkunft Christi in der Herrlichkeit des Vaters“ (Mt 16,27 EU, Mk 8,38 EU und Lk 9,26 EU) des Christentums, die „große Verkündigung“ (Koran 38:67; 78:2) des Islam oder auch der „Shah Bahram“ des Zoroastrismus.[24]

Nachfolge

In seinem Testament, dem Buch des Bundes, bestimmte Baha’ullah seinen ältesten Sohn ʿAbdul-Baha' zu seinem Nachfolger. ʿAbdul-Baha' ist für die Bahai das vollkommene Beispiel für die gelebten Lehren seines Vaters und zudem der von ihm autorisierte Interpret der Heiligen Schriften.[25][26]

Lehre

Hauptartikel: Bahai#Lehre

Shoghi Effendi fasste den Kern der Lehre Baha’ullahs folgendermaßen zusammen:

„Die unabhängige, von Aberglauben und Tradition befreite Wahrheitssuche; die Einheit des ganzen Menschengeschlechts – Hauptlehre und Leitprinzip des Glaubens –; die grundlegende Einheit aller Religionen; strikte Ablehnung jeglichen Vorurteils, ob religiöser, rassischer, gesellschaftlicher oder ethnischer Art; der unabdingbare Einklang von Religion und Wissenschaft; Gleichheit für Mann und Frau, die beiden Flügel, mit denen der Vogel Menschheit sich aufschwingen kann; die Einführung der Schulpflicht; die Adoption einer universellen Hilfssprache; die Beseitigung der Extreme von Reichtum und Armut; die Einrichtung eines Welttribunals zur Schlichtung von Streit unter Völkern; die Würdigung jeglicher im Geist des Dienstes geleisteten Arbeit als Gottesdienst; die Verherrlichung der Gerechtigkeit als herrschendes Prinzip in der menschlichen Gesellschaft und der Religion als Bollwerk für den Schutz aller Menschen und Völker; die Stiftung eines dauernden universalen Friedens als das erhabenste Ziel für die ganze Menschheit.“

Der Jurist Tajan Tober resümiert in einer Dissertation über die eschatologische Ordnungsvision Baha’ullahs:

„Bahá’u’lláh hat sich nach dem Glauben der Bahá’í auf Gottes Geheiß offenbart, um die Menschheit auf den globalen Rechtsstaat zu führen und damit auch im übrigen rechtsstaatliche Verhältnisse in jedem Staat der Erde geschaffen werden. Erst dadurch führt der Mensch dem Modell zufolge gerechte Verhältnisse für jedermann herbei und erst dadurch überführt er sich in das Stadium der Reife. […] Der föderale Weltrechtsstaat der neuen Ordnung ist dem Modell zufolge präzise die Ordnung, die Gott für den Menschen will. Er versteht sich als die schlechterdings ideale Ordnung, sowohl für den Einzelnen wie für die gesamte Menschheit. Gott will Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenwürde, Gleichberechtigung, Chancengleichheit, Wohlstand etc. für alle Menschen, und weil nur der (auf metaphysischem Grund gebaute) föderale Weltrechtsstaat diese Bedingungen gewährleisten kann, ist Gottes Wille darauf gerichtet, den Menschen auf ihn zu führen – so glauben die Bahá’í. Dabei sehen sie ihre Aufgabe allein im Aufbau ihrer religiösen Ordnung als wesentlichen Beitrag zur Errichtung der neuen Ordnung. Sie sehen sich mitnichten in der Pflicht, die alte Ordnung niederzureißen. An diesem Prozess haben sie keinen Anteil. Freilich wird die neue Ordnung nach der eschatologischen Vision der Menschheit nicht einfach fertig oktroyiert – der Mensch ist ein freies Wesen und ist selbst im Hinblick auf Gott und sein Religion in die Wahl gestellt. Er muß die Ordnung selbst heranziehen und sie sich Stufe für Stufe in einem freiheitlichen Prozess geben. Das irdische Reich Gottes wird dem Menschen nicht aufgezwungen, sondern zur eigenen Verwirklichung aufgetragen.“

Tajan Tober: Ein föderaler Weltrechtsstaat am Ausgang der Zeit?[28]

Einheit Gottes

Nach den Lehren Baha’ullahs gibt es nur einen Gott. Er offenbart sich in wiederkehrenden Manifestationen. Damit folgt die Bahai-Religion dem Abrahamitischen Monotheismus. Die Bahai glauben an „die Existenz und die Einheit eines persönlichen Gottes, der unerkennbar, unerreichbar, Quell aller Offenbarung, ewig, allwissend, allgegenwärtig und allmächtig ist“.[29] Sie glauben, dass das Wesen Gottes für die Menschen verborgen bleibt, sie ihn aber dennoch an seinen Eigenschaften erkennen können, welche durch seine Schöpfung und seine Propheten offenbar werden. Nach den Lehren der Bahai geschah die göttliche Schöpfung allein aus seiner Liebe heraus und ist wie seine Existenz ewig.[30]

Einheit der Religionen

Die Beziehung der Bahai zu anderen Religionen ist geprägt von der Aufforderung Baha’ullahs: „Verkehret mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit.“[31] Konflikte aus religiösen Gründen aufkommen zu lassen oder auszutragen wird abgelehnt, denn das Ziel aller Religion sei es, „das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen“[32] und sie darf „nicht zur Quelle der Uneinigkeit und der Zwietracht, des Hasses und der Feindschaft werden“.[32] Bahai pflegen daher zu anderen Religionen ein gutes Verhältnis, da sie in Gott den „Herrn aller Religionen“ sehen.[33][34]

Einheit der Menschheit

Baha’ullah lehrte, dass von allen Lebewesen der Mensch seinem Schöpfer am nächsten stehe, da er einen freien Willen, Verstand, Vernunft und eine unsterbliche Seele besitze. Tugenden wie Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit, Freundlichkeit, Dankbarkeit, Vertrauenswürdigkeit, Gottvertrauen, Demut und Geduld gelten als wichtige geistige Eigenschaften.[35] Abgelehnt werden dagegen Lebensweisen wie Selbstkasteiung, „Einsiedelei und harte Askese[36] und ein hedonistisches Leben im Überfluss. Baha’u’llah empfiehlt, das „rechte Maß“ zu halten, und bezeichnet den „Dienst am ganzen Menschengeschlecht“ als Kriterium wahren Menschseins.[37]

Werke

Baha’ullahs Werke sind zahlreich, vermutlich würden sie rund 100 Bände umfassen, nur wenige wurden jedoch als Buch verfasst. Die meisten seiner Werke verfasste er als so genannte „Tafeln“. Im Bahai-Weltzentrum sind bis heute 7.000 seiner Tafeln authentifiziert und archiviert, die Arbeit daran ist weiterhin im Gange.[38]

Seine Werke sind in arabisch oder persisch verfasst. Im Arabischen bediente er sich eines oft innovativen und eloquenten Stils. In seine persischen Werke flocht er arabische Worte ein, was die Texte sprachgewaltig, jedoch für jemanden ohne Arabischkenntnisse schwer verständlich macht. Er hat jedoch auch Werke in „reinem Persisch“, also gänzlich ohne arabische Wörter, verfasst. Sie haben in ihrer Originalsprache einen melodischen Klang, weshalb sie oft mittels Gesang rezitiert werden.[39]

Bild

Baha’u’llah 1863

Um einer unangebrachten Bilderverehrung vorzubeugen und aus Respekt vor der Person des Religionsstifters, werden seitens der Bahai-Gemeinde keine Darstellungen Baha’u’llahs vervielfältigt oder verbreitet. Im Rahmen einer neuntägigen Pilgerreise in Haifa kann jeder Pilger für eine kurze Zeit einen Blick auf eine Fotografie Baha’ullahs werfen (siehe Bild). Da das eigentliche (geistige) Wesen einer Manifestation Gottes gemäß Bahai-Theologie generell nicht darstellbar ist, wird auch von bildlichen Darstellungen anderer Religionsstifter wie etwa Moses, Jesus, Buddha oder Mohammed vollständig abgesehen. Für die Vorstellung, wie Baha’ullah auf die Menschen gewirkt hat, ist die Beschreibung, die ein westlicher Besucher von ihm gab, hilfreich:

„In der Ecke, wo der Diwan an die Wand stieß, saß eine hoheitsvolle, ehrwürdige Gestalt mit jener Kopfbedeckung, wie sie bei den Derwischen Táj genannt wird (aber von ungewöhnlicher Höhe und Form), und um deren unteren Teil ein kleiner weißer Turban gewunden war. Das Antlitz, in das ich nun blickte, kann ich nie vergessen, obgleich ich nicht imstande bin, es zu beschreiben. Diese durchdringenden Augen schienen auf dem Grunde der Seele zu lesen. Macht und Würde lagen über diesen breiten Augenbrauen; die tiefen Falten auf Seiner Stirne und Seinem Gesicht verrieten ein Alter, das Sein tiefschwarzes Haar und der in üppiger Fülle bis zur Leibesmitte herabwallende Bart Lügen zu strafen schienen. Unnötig zu fragen, in wessen Gegenwart ich stand, als ich mich vor Dem verneigte, Der das Ziel einer Verehrung und Liebe ist, um die Ihn Könige beneiden könnten und nach der sich Kaiser vergeblich sehnen.“

Einzelnachweise

  1. In einem seiner Sendschreiben berichtet Baha’ullah von einem Puppenspiel über den Pomp eines königlichen Hofes, welches er in seiner Kindheit gesehen hatte und resümiert: „Seit diesem Tag erschien Mir aller Schmuck der Welt wie in diesem Schauspiel. […] Der Mensch muß die kurze Spanne seines Lebens aufrichtig und gerecht durchschreiten. […] In den Augen der Einsichtsvollen sind all diese Konflikte, Streitigkeiten und prahlerischen Eitelkeiten auf ewig wie kindliche Spiele und Zeitvertreib. […] Wenn du gerecht urteilst und den Streit und das Treiben dieser vergänglichen Welt mit klarem Blick betrachtest, wirst du bereitwillig zugeben, daß es dem Puppenspiel gleicht, das Wir beschrieben haben.“ (Baha'u'llah: Anspruch und Verkündigung. Bahai-Verlag, Hofheim 2007, ISBN 978-3-87037-419-8, 3:16–18, S. 187–188.)
  2. Peter Smith: An Introduction to the Baha'i Faith. Cambridge University Press, Cambridge 2008, ISBN 0-521-86251-5, S. 16.
  3. Momen, Moojan: Baha’u’llah. A Short Biography. Oneworld Publications, Oxford 2007, ISBN 978-1-85168-469-4, S. 31–33.
  4. Baha’u’llah: Brief an den Sohn des Wolfes. Bahá’í-Verlag, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-87037-207-9. Vers 1:35
  5. Baha’u’llah: Anspruch und Verkündigung. Sendbriefe aus Adrianopel und Akká. Bahá’í-Verlag, Hofheim 2007, ISBN 978-3-87037-419-8. Vers 6–7
  6. Baha’u’llah: Anspruch und Verkündigung. Sendbriefe aus Adrianopel und Akká. Bahá’í-Verlag, Hofheim 2007, ISBN 978-3-87037-419-8. Vers 192
  7. Momen, Moojan: Baha’u’llah. A Short Biography. Oneworld Publications, Oxford 2007, ISBN 978-1-85168-469-4, S. 33.
  8. 8,00 8,01 8,02 8,03 8,04 8,05 8,06 8,07 8,08 8,09 8,10 8,11 8,12 8,13 8,14 8,15 8,16 8,17 8,18 Cole, Juan, BAHÁ-ALLÁH MÍRZA HOSAYN-ALI NÚRÍ. Encyclopædia Iranica
  9. Momen, Moojan: Baha’u’llah. A Short Biography. Oneworld Publications, Oxford 2007, ISBN 978-1-85168-469-4, S. 23.
  10. Momen, Moojan: Baha’u’llah. A Short Biography. Oneworld Publications, Oxford 2007, ISBN 978-1-85168-469-4, S. 33–36.
  11. Momen, Moojan: Baha’u’llah. A Short Biography. Oneworld Publications, Oxford 2007, ISBN 978-1-85168-469-4, S. 36–38.
  12. Momen, Moojan: Baha’u’llah. A Short Biography. Oneworld Publications, Oxford 2007, ISBN 978-1-85168-469-4, S. 38–40.
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  16. Momen, Moojan: Baha’u’llah. A Short Biography. Oneworld Publications, Oxford 2007, ISBN 978-1-85168-469-4, S. 47–53.
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  30. Peter Antes: Die Religionen der Gegenwart. 1. Auflage. Beck, München 2006.
  31. Baha’u’llah: Ährenlese. Bahá’í-Verlag, Hofheim 2003, ISBN 3-87037-406-3. Vers 43:6
  32. 32,0 32,1 Baha’u’llah, Shoghi Effendi: Ährenlese. Eine Auswahl aus den Schriften Baha’u’llahs, zusammengestellt und ins Englische übertragen von Shoghi Effendi. 5. Auflage. Bahá’í-Verlag, Hofheim 2003, ISBN 3-87037-379-2. Vers 110
  33. Baha’u’llah: Kitab-i-Aqdas. Das heiligste Buch. Bahá’í-Verlag, Hofheim 2000, ISBN 3-87037-379-2. Kapitel 31
  34. Baha’u’llah: Kitab-i-Aqdas. Das heiligste Buch. Bahá’í-Verlag, Hofheim 2000, ISBN 3-87037-379-2. Kapitel 36
  35. Theologische Realenzyklopädie, Studienausgabe Teil 1, Band V, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1993, ISBN 3-11-013898-0, S. 122.
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  37. Baha’u’llah, Shoghi Effendi: Ährenlese. Eine Auswahl aus den Schriften Baha’ullahs, zusammengestellt und ins Englische übertragen von Shoghi Effendi. 5. Auflage. Bahá’í-Verlag, Hofheim 2003, ISBN 3-87037-379-2. Vers 117
  38. Momen, Moojan: Baha’u’llah. A Short Biography. Oneworld Publications, Oxford 2007, ISBN 978-1-85168-469-4, S. 156.
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  40. John Esslemont: Baha’u’llah und das Neue Zeitalter. 8. Auflage. Baha’i-Verlag, Hofheim 1986, ISBN 3-87037-184-6.

Literatur

Über Baha’ullah

Monographien

Artikel

Von Baha’ullah auf Deutsch

Jahr und Titel beziehen sich auf die Ausgabe der aktuellen deutschen Übersetzung, nicht auf das Entstehungsjahr oder die erste Veröffentlichung.Genannt sind nur Ausgaben, die entweder so von Baha’u’llah verfasst wurden oder nur aus seinen Texten zusammengestellt worden sind. Zusammenstellungen die weitere Autoren enthalten sind nicht enthalten.

Von Baha’ullah auf Englisch

Jahr und Titel beziehen sich auf die Ausgabe der aktuellen englischen Übersetzung. Es sind nur Übersetzungen aufgeführt, welche noch nicht in deutscher Übersetzung vorliegen.

  • Bahá’u’lláh’s Tablet of the Uncompounded Reality. A Provisional Translation. In: Lights of ‘Irfán. 11, 2010 (Originaltitel: Lawḥ Basíṭ al-Ḥaqíqa, übersetzt von Moojan Momen) S. 203–222 (Online (PDF; 300 kB)).
  • Prayers and rituals in the Bahá’í Faith. A Tablet to Jináb-i-Mullá ‘Alí-Akbar fí Ardi’l-Alif. In: Lights of ‘Irfán. 9, 2008 (übersetzt von Julio Savi, Faezeh Mardan) S. 321–362 (Online, Teil 1 (PDF; 397 kB), Online, Teil 2 (PDF; 213 kB)).
  • The Tabernacle of Unity Bahá’u’lláh’s Responses to Mánikchí Ṣáḥib and Other Writings. Bahá’í World Centre, Haifa 2006 (Originaltitel: enthält Lawḥ-i-Mánikchí-Ṣáḥib, Lawḥ-i-Haft Pursish), ISBN 0-85398-969-9.

Weblinks

 Commons: Baha’u’llah – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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