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Auguste Axenfeld

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Auguste Axenfeld (geb. 25. Oktober 1825 in Odessa; gest. 25. August 1876 in Paris) war ein ukrainisch-französischer Arzt.

Leben

Auguste Axenfeld war der Sohn von Israel Aksenfeld. Nach seinem Schulabschluss in Odessa ging Axenfeld nach Paris, um Medizin zu studieren. Seinen Doktortitel in Medizin erhielt er an der Sorbonne mit einer Arbeit zu Komplikationen des Luftröhrenschnitt bei an Diphtherie erkrankten Kindern [1]. Während der Choleraseuchen von 1849 und 1854 in Paris wurde sein Einsatz mit zwei Medaillen belohnt. Nachdem er französischer Staatsbürger geworden war, wurde er des Weiteren mit der Goldmedaille der Sozialeinrichtung der Pariser Krankenhäuser Assistance Publique ausgezeichnet.

Axenfeld wurde Facharzt für Nervenkrankheiten, Professor an der Sorbonne im Fachbereich Medizin und Chefarzt im Hôpital Baujon. Er pflegte im Februar 1872 Adèle Hugo. Gustave Flaubert kannte ihn und zitierte ihn in einem Brief an Philippe Leparfait: „Weißt du, dass ein Kind von Osmoy sehr krank ist? Das schrieb er mir gestern in Croisset, indem er beifügte, dass er Axenfeld nach Évreux kommen ließ“.

Sein Bruder Henry Axenfeld war Maler.

Auguste Axenfeld legte seine berufliche Tätigkeit im Jahr 1871 infolge einer ernsthaften Hirnerkrankung nieder, der er am 25. August 1876 im Alter von 50 Jahren in Paris erlag.

Werk

  • 1857: Des Influences Nosocomiales, Paris
  • 1863: Des Lésions Atrophiques de la Moëlle Epinière. In: "Archives Générales"
  • 1883: Traité des Névroses. In: Requins Traité de Pathologie Interne, Hrsg. Henri Huchard
  • 1865: Jean de Wier et les Sorciers
  • 1867: Rapport sur les Progrès de la Médecine en France, gemeinsam mit Jules Béclard, Paris

Quellen

  • Nouveau Dictionnaire Larousse illustré
  • Pagel: Biographisches Lexikon, Wien, 1901

Weblinks

Fußnoten

  1. Axenfeld, A.: Des principaux accidents que l'on observe après la trachéotomie chez les enfants atteints du croup. Diessertation


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