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August Körber

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August Körber (geb. 27. Januar 1905 in Edesheim; gest. unbekannt) war ein deutscher SS-Führer; er gehörte von 1932 bis 1945 dem Führerbegleitkommando an, der Leibwache Adolf Hitlers.[1]

Leben und Wirken

Körber absolvierte eine Ausbildung zum Landwirt. 1925 trat er in die NSDAP ein und erhielt die Mitgliedsnummer 4.202. Am 1. Dezember 1931 wurde er, mit der Mitgliedsnummer 5.887, als SS-Anwärter in die SS übernommen.[2] Am 29. Februar 1932 war Körber einer von acht SS-Männern, die Hitler für seine engste Leibwache, das sogenannte Führerbegleitkommando, auswählte. Er gehörte diesem Kommando in der Folge bis Mai 1945 an.[3]August Körber musste im Sommer 1944 zu einem Fronteinsatz, da Hitler darauf bestand, dass seine Leibwachen auch Fronterfahrung machen sollten; Körber versah seinen Frontdienst bei einer Mörserbatterie der Leibstandarte-SS Adolf Hitler.[4] In den Nachkriegsjahren wurde Körber mehrfach von Historikern und Journalisten als historischer Zeuge zu der Person Hitlers befragt.

Beförderungen

Literatur

  • Peter Hoffmann: Hitler's Personal Security. Protecting the Fuhrer 1921-1945. Da Capo Press 2000, ISBN 0-306-80947-8.
  • Thomas Fischer: Von Berlin bis Caen: Entwicklung und Einsätze der Divisions- und Korps-Artillerie der LAH 1939-1945. Helios 2004, ISBN 3-933-60899-6.
  • Rochus Misch: Der letzte Zeuge. Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter. Piper, Zürich und München 2008, ISBN 978-3-86612-194-2.
  • SS Führerpersonalakte August Koerber, Bundesarchiv Lichterfelde.
  • Richard Schulze-Kossens: Militärischer Führernachwuchs der Waffen-SS. Die Junkerschulen. MUNIN-Verlag, Osnabrück 1982, ISBN 3-921-24247-9 .
  • Documents of the Reichsführer SS and Chief of German Police. US National Archiv – NARA T175.

Einzelnachweise

  1. Rochus Misch: Der letzte Zeuge. Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter. Piper, Zürich und München 2008, ISBN 978-3-86612-194-2
  2. SS-Dienstalterliste, Stand vom Oktober 1934. Abgerufen am 30. Januar 2014.
  3. Peter Hoffmann: Die Sicherheit des Diktators.Piper 1975, ISBN 3-492-02120-4
  4. Thomas Fischer: Von Berlin bis Caen: Entwicklung und Einsätze der Divisions- und Korps-Artillerie der LAH 1939-1945. S. 145, 165, 199.


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