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Asghar Farhadi

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Datei:Asghar Farhadi, Viennale 2009.jpg
Asghar Farhadi zu Gast bei der Viennale 2009

Asghar Farhadi (persisch ‏اصغر فرهادی‎; * 1972 in Khomeini Shahr, Provinz Isfahan) ist ein iranischer Drehbuchautor und Regisseur.

Bereits als Jugendlicher drehte Farhadi erste eigene Filme auf 8-mm- und 16-mm-Film. 1998 schloss er sein Studium an der Universität Teheran ab. Er arbeitete als Autor und Regisseur beim Studententheater und verfasste Stücke für den Hörfunk und inszenierte Fernsehsendungen.[1] Sein Erstlingswerk Raghs dar ghobar gewann beim Internationalen Filmfestival Moskau den Film Critics Award und den Preis für den besten Hauptdarsteller. Farhadis zweiter Film Shahr-e ziba gewann beim Warschau Filmfestival 2004 (Bester Film), beim International Film Festival of India und beim Moskauer Faces-of-Love-Film-Festival. Es folgten weitere Auszeichnungen bei internationalen Film-Festivals. 2009 erhielt er bei den Internationale Filmfestspielen in Berlin den Silbernen Bären für die beste Regie im Film Alles über Elly. 2011 gewann er für Nader und Simin – Eine Trennung den Goldenen Bären.[2] Der Film wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, darunter der Oscar und Golden Globe Award für den besten fremdsprachigen Film.

2012 wurde er in die Jury des Wettbewerbs der 62. Internationalen Filmfestspiele von Berlin berufen. Ein Jahr später erhielt er für das in Paris in französischer Sprache gedrehte Familiendrama Le Passé seine erste Einladung in den Wettbewerb der 66. Internationalen Filmfestspiele von Cannes. Der Film handelt von einem iranischen Mann (Ali Mosaffa), der für die endgültige Scheidung von seiner französischen Frau (Bérénice Bejo) nach Frankreich reist.

Filmografie

Weblinks

Einzelnachweise

  1. vgl. Datenblatt zu Jodaeiye Nader az Simin bei berlinale.de (PDF, 131 KiB) (aufgerufen am 19. Januar 2011)
  2. vgl. Preise der Internationalen Jury bei berlinale.de, 19. Februar 2011 (aufgerufen am 19. Februar 2011)


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