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Ascher Jeschaja Rosenbaum

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Ascher Jeschaja Rosenbaum

Raw Ascher Jeschaja Rosenbaum (geb. 1915 in Kretschnif; gest. 2012 im Columbia Presbytarian Medical Center in Manhattan) war zum Zeitpunkt seines Todes ältester Nadvorner Rebbe und Admor von Nadvorna-Chadera.

Leben

Er kam als jüngster Sohn des Rebben Itamar von Nadvorna zur Welt und lernte in seiner Jugend in der Jeschiwat "Bet Jisrael Damesek Elieser" in Wischnitz. Während vieler Jahre amtierte der Rebbe in Bukarest. 1971 wanderte er nach Israel aus, wo er in Chadera lebte. Dort eröffnete er eine Synagoge und baute eine Gemeinde auf, die ihn bewunderte; er hatte auch Anhänger, die nicht chassidisch waren.

Später zog er nach Bne Brak, wo er ein Bet Midrasch gründete, das als "Leuchtturm für Tora und Chassidut" bezeichnet wurde. Viele kamen dort zu seinen "Tischen".

In den letzten Jahren wurde er zusehends schwächer und zog zu seiner Tochter nach Kanada. Als sein Zustand sich nochmals verschlechterte, wurde er in ein New Yorker Krankenhaus gebracht, wo er schliesslich starb. Seine Lewaja begann beim Salker Bet Hamidrasch in Monsey. Danach wurde sein Leichnam nach Israel geflogen und die dortige Lewaja, an der Tausende Menschen teilnahmen, begann in seinem Bne Braker Bet Midrasch und führte schliesslich zum Har Hasetim nach Jerusalem, wo er in der Abteilung der Nadvorner Rebbes begraben wurde.

Er hinterliess einen Sohn, der in Williamsburg als Nadvorner-Linsker Rebbe wirkt, und einen Schwiegersohn, den Londoner Stanislaver Rebben.

Weblinks

Hinweis

Der Artikeltext beruht in weiten Teilen auf einem Nachruf in der Jüdischen Zeitung, Zürich, Ausgabe vom 6. Juli 2012, Seite 3.


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