Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Arthur Rosenzweig

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Arthur Rosenzweig (geb. 27. März 1883 in Teplitz/Böhmen; gest. 2. Februar[1] 1936 in Prag[2]) war ein österreichischer Rabbiner.

Leben

Arthur Rosenzweig, Sohn des Berliner Gemeinderabbiners Adolf Aharon Rosenzweig (1850–1918) und dessen Ehefrau Anna geb. Zwirn, studierte nach dem Abitur am Friedrichs-Gymnasium Berlin an der Universität zu Berlin und an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Im Jahr 1905 wechselte er an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo Arthur Rosenzweig 1907 mit der Dissertation Das Wohnhaus in der Mischna promoviert wurde.

Danach wurde er Rabbiner in Schneidemühl. Von 1909 bis 1919 war er als Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Aussig tätig. Zwischenzeitlich diente Arthur Rosenzweig als Feldrabbiner während des Ersten Weltkriegs.

Von 1920 bis 1922 war er zweiter Stadtrabbiner, zusammen mit Julius Cohn, und Bezirksrabbiner in Stuttgart. Von 1926 bis 1935 kehrte er als Rabbiner nach Schneidemühl zurück. In dieser Zeit war er Abgeordneter des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinde in Berlin und in weiteren jüdischen Organisationen tätig.

Ab 1935 bis zu seinem plötzlichen Tod war Arthur Rosenzweig an der Spanischen Synagoge in Prag tätig.

Aus der Ehe mit seiner Frau Grete entstammen zwei Söhne und eine Tochter.

Siehe auch

Literatur

  • J. Stößler: Geschichte der Juden in Aussig a.d.E.. In: Hugo Gold, Die Juden und Judengemeinden Böhmens in Vergangenheit und Gegenwart, Jüdischer Buch- und Kunstverlag, Brünn-Prag 1934, S. 19–22; Foto von Arthur Rosenzweig auf Seite 20 (Online)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Die Rabbiner im Deutschen Reich 1871–1945, S. 522
  2. Lebendaten bei www.geni.com


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Arthur Rosenzweig aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.