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Arnhofen (Aindling)

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Arnhofen ist ein Ortsteil des Marktes Aindling im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg.

Das Kirchdorf liegt circa eineinhalb Kilometer östlich von Aindling im Donau-Isar-Hügelland.

Einwohner

Mit 92 Einwohnern[1] (Stand 1. Januar 2019) ist Arnhofen nach Weichenberg (46 Einwohner[1], Stand 1. Januar 2019) sowie Nesslach (9 Einwohner[1], Stand 1. Januar 2019) der am drittwenigsten besiedelte Gemeindeteil von Aindling. Bei der Volkszählung 1871 hatte das Kirchdorf nur 56 Einwohner.

Geschichte

Arnhofen liegt auf der Gemarkung von Hausen. Mit dem ersten Gemeindeedikt von 1808 wurde es Bestandteil des Steuerdistrikts Stotzard. Bei der Einrichtung der Ruralgemeinden (zweites Gemeindeedikt von 1818) blieb es kurzfristig bei Stotzard, nach der Auflösung des Herrschaftsgerichts Affing (18. Januar 1819) kam es zu Hausen und unterstand unmittelbar dem Landgericht Aichach.[2] Seit der Trennung von Justiz und Verwaltung am 1. Juli 1862 gehörte Hausen mit seinen Ortsteilen zum Bezirksamt Aichach (ab 1939: Landkreis Aichach). Am 1. Juli 1972 wurde der Ort dem neugegründeten Landkreis Aichach-Friedberg zugeschlagen, der bis zum 1. Mai 1973 den Namen Landkreis Augsburg-Ost trug. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern war die Gemeinde Hausen mit dem Ortsteil Arnhofen bereits am 1. Oktober 1971 in die Marktgemeinde Aindling eingegliedert worden.

Sprache und Dialekt

Der Landkreis Aichach-Friedberg ist bekannt für seinen doch eher einzigartigen bairischen Dialekt. Hier werden Komponenten des oberbairischen Dialekts mit schwäbischem Einfluss vermischt. Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, hat in seiner Antwort auf die schriftliche Anfrage des Abgeordneten Florian Streibl (Freie Wähler) den Dialekt östlich des Lechs um Aichach und Friedberg als Mittelbairisch bezeichnet.[3] Diese Dialektform ist unter anderem bei der alteingesessenen Bevölkerung von Arnhofen noch zu hören. Da die junge Generation aufgrund der Erstausbildung und weiterführenden Schulen sowie Studiengängen oft Arnhofen und die Region in frühen Jahren verlassen muss, ist diese Dialektform von Assimilation betroffen.[4]

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Arnhofen

  • Katholische Kirche St. Elisabeth

Laut dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege konnten in der Kirche mittelalterliche sowie der frühneuzeitliche Funde sichergestellt werden.[5] Die Kirchenglocke der St.-Elisabeth-Kirche ist die älteste Glocke des Landkreises Aichach-Friedberg.[6]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Verwaltungsgemeinschaft Aindling: Einwohner nach Gemeindeteilen (Stand 01.01.2019). Abgerufen am 2. März 2019.
  2. Diepolder S. 49–54
  3. Antwort des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst: Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Florian Streibl FREIE WÄHLER vom 21.03.2017. (PDF) Bayerischer Landtag, 10. Oktober 2017, abgerufen am 27. April 2019.
  4. Sarah Ritschel: Ein Kindergarten will den Dialekt vor dem Aussterben retten. Augsburger Allgemeine, 21. Februar 2017, abgerufen am 27. April 2019.
  5. Aindling Baudenkmäler. (PDF) Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, 20. Juli 2018, abgerufen am 2. März 2019.
  6. Hausen, Arnhofen, Neßlach und Weichenberg. Verwaltungsgemeinschaft Aindling, abgerufen am 2. März 2019.
48.50635510.980277
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Arnhofen (Aindling) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Hauptautor des Artikels (siehe Autorenliste) war Reinhardhauke. Weitere Artikel, an denen dieser Autor maßgeblich beteiligt war: 4.306 Artikel (davon 0 in Jewiki angelegt und 4.306 aus Wikipedia übernommen). Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Seite Jewiki:Statistik.