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Ariella Kaeslin

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Ariella Kaeslin Turnen
14. Internationale Sportnacht Davos 2017 (Ariella Kaeslin).jpg

Ariella Kaeslin 2017

Persönliche Informationen
Nationalität: SchweizSchweiz Schweiz
Disziplin: Gerätturnen
Spezialgerät/e: Saut de cheval.svg Sprung
Verein: BTV Luzern
Trainer: Zoltan Jordanov
Geburtstag: 11. Oktober 1987 (34 Jahre)
Geburtsort: Luzern, Schweiz
Größe: 167 cm

Ariella Kaeslin (* 11. Oktober 1987 in Luzern) ist eine ehemalige Schweizer Kunstturnerin.

Werdegang

Kaeslin wuchs in Meggen auf und wurde 2001 in den Nationalkader aufgenommen. Sie startete für den BTV Luzern und trainierte an der Sportschule in Magglingen unter der Leitung von Zoltan Jordanov. Sie war Teil des Schweizer Sportförderprogramms und Schülerin am Gymnasium Alpenstrasse.[1]

Sportliche Karriere

Kaeslin ist mehrfache Schweizer Meisterin im Einzelmehrkampf, Mannschaftswettkampf und in den Einzeldisziplinen. Darüber hinaus nahm sie seit 2002 an vier Europameisterschaften und drei Weltmeisterschaften teil. 2007 gewann sie den Mehrkampf beim Eidgenössischen Turnfest in Frauenfeld. Bei den Olympischen Sommerspielen in Peking erreichte sie den fünften Platz im Sprung und Rang 18 im Mehrkampffinale.

Bei den Europameisterschaften 2009 in Mailand gewann Kaeslin mit Bronze im Mehrkampf als erste Schweizer Turnerin eine Medaille bei einem internationalen Wettbewerb.[2] Am darauf folgenden Tag holte sie in den Gerätefinals die Goldmedaille am Sprungpferd und wurde somit erste Schweizer Turneuropameisterin.[3] Bei den Weltmeisterschaften 2009 in London gewann sie nach Platz acht im Mehrkampf Silber am Sprungpferd und wurde erste Schweizer Medaillengewinnerin bei einer WM.[4] Bei den Europameisterschaften 2011 in Berlin errang sie nochmals eine Bronze-Medaille beim Sprungpferd, ihrer Paradedisziplin. Eher überraschend erreichte sie am Schwebebalken den Final und belegte den 5. Platz. Im Mehrkampf erreichte sie Rang 8.

Am 11. Juli 2011 im Alter von 23 Jahren, ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London, gab sie ihren Rücktritt vom Spitzensport bekannt. Als Gründe nannte sie die grossen Mühen und Entbehrungen, die der Sport mit sich bringe.[5][6]

Kaeslin ist seit März 2012 Mitglied im Ruderclub See-Club Luzern. Bei den Schweizer Meisterschaften auf dem Rotsee belegte sie am 7. Juli 2013 im Doppelzweier an der Seite von Claudia Sutter Platz sechs.[7]

Erfolge

Auszeichnungen

Literatur

  • Christof Gertsch, Benjamin Steffen: Ariella Kaeslin – Leiden im Licht: Die wahre Geschichte einer Turnerin. 1. Auflage. NZZ Libro, 2015, ISBN 978-3-03810-027-0.

Weblinks

 Commons: Ariella Kaeslin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Christof Gertsch: Frau sein, Mädchen bleiben. In: NZZ Online. 12. März 2008, abgerufen am 1. November 2009.
  2. Mehrkampf-Bronze an Ariella Kaeslin. In: NZZ Online. 4. April 2009, abgerufen am 11. Oktober 2009.
  3. Auch noch EM-Gold im Pferdsprung für Kaeslin. In: NZZ Online. 5. April 2009, abgerufen am 11. Oktober 2009.
  4. Anja Knabenhans: Mit zwei Sprüngen zu Silber. In: NZZ Online. 18. Oktober 2009, abgerufen am 19. Oktober 2009.
  5. Ariella Kaeslin beendet überraschend Karriere. In: NZZ Online. 11. Juli 2011, abgerufen am 11. Juli 2011.
  6. Das sind die Gründe für den Rücktritt. Interview in: Blick.ch vom 11. Juli 2011
  7. «Bin zufrieden»: Ariella Kaeslin rudert neben das Podest. In: Blick Online, 7. Juli 2013, abgerufen am 7. Juli 2013.
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Ariella Kaeslin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.