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Ari Shavit

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Ari Shavit

Ari Shavit (geboren 1957 in Rehovot) ist ein israelischer Journalist.

Leben

Ari Shavit ist der Sohn eines Wissenschaftlers und einer Künstlerin. Seine Vorfahren waren zionistische Einwanderer aus England, unter ihnen der Jurist Herbert Bentwich.[1] Shavit leistete Wehrdienst bei den Fallschirmjägern und studierte Philosophie an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Er arbeitete für die Wochenzeitung Koteret Rashit und engagierte sich in den 1990er Jahren in der israelischen Bürgerrechtsvereinigung. Er wohnt mit Frau und zwei Kindern in Kfar Schmarjahu. Seit 1995 arbeitete er als Reporter und Kolumnist bei der Tageszeitung Haaretz und dem Fernsehsender Kanal 10. Nach dem Bekanntwerden massiver sexueller Mißbrauchsvorwürfe, die die Journalistin Danielle Berrin vorbrachte[2], beendete Shavit am 31. Oktober 2016 seine Tätigkeit für die beiden Medien.[3]

Shavit veröffentlichte Ende 2013 in englischer Übersetzung My Promised Land: The Triumph and Tragedy of Israel, von dem Teile zuvor in Haaretz und im New York Review of Books erschienen waren. Das Buch erregte in den USA große Aufmerksamkeit und wurde ein New York Times-Bestseller, 2015 kam es in deutscher Übersetzung heraus. Shavit erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter im September 2014 den Anisfield-Wolf Book Award.

Schriften (Auswahl)

  • My Promised Land: The Triumph and Tragedy of Israel. Spiegel & Grau, New York, 2013
    • Mein gelobtes Land. Übersetzung aus dem Amerikanischen von Michael Müller und Susanne Kuhlmann-Krieg. Bertelsmann, München 2015, ISBN 978-3-570-10226-8.
  • Ḥaluḳat ha-arets : Yiśreʼelim ḥoshvim ʻal ha-hitnatḳut. Jerusalem : Keter 2005 (he)

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Kevin Zdiara: Den Ausweg suchen, Rezension, in: TAZ, 4. Juli 2015, S. 15
  2. Danielle Berrin: My response to Ari Shavit’s ‘apology’, in: Jewish Journal, 28. Oktober 2016
  3. Peter Münch: "Schlimme Fehler", in: Süddeutsche Zeitung, 2. November 2016, S. 31


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