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Ari Lipinski

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Ari Lipinski (2006)

Elazar Ari Lipinski (geb. 1952 in Petach Tikwa) war mehrfach Delegierter in Deutschland von israelischen Institutionen wie der Kibbuz-Bewegung, Hauptdelegierter der Umweltorganisation KKL und Redakteur von deren Zeitschrift NEULAND, Repräsentant der Universität Bar Ilan und Redakteur von deren Zeitschrift SPEKTRUM; Wirtschaftsberater von NRW in Israel und Berater des israelischen Umweltministeriums für Deutschland und die EU.

Leben

Ari Lipinski wuchs in Israel auf, erwarb sein Abitur in Deutschland, es folgte ein Studium von BWL und Bibel an der Bar Ilan Universität in Israel und ein weiterführendes BWL-Studium in England mit Abschluss MBA (Master in Business Administration). Er war lange Zeit Kibbuzmitglied im Kibbuz Netzer Sereni (Leiter der Möbelfabrik) und Major der Reserve IDF. Er war Gesandter in Deutschland der Kibbuz-Bewegung, des KKLs und der Bar Ilan Universität.

Heute ist er im Marketing von deutsch-israelischen Kooperations-Projekten, als Übersetzer sowie als Repräsentant für Jewiki tätig. Er ist Co-Autor der Bücher Hebräische Perlen der Torah auf Deutsch erklärt (im November 2021 bei Amazon erschienen), Israel, Kibbuz konkret und Kibbuz Moshav, Verfasser zahlreicher Artikel über Israel und über hebräische Bibelkommentare, Referent über Israels internationale politische Lage, deutsch-israelische Beziehungen und Israels Wasserressourcen, hält Vorträge über hebräische Kommentare jüdischer Gelehrter (z. B. Abrabanel), über Thora-Wochenabschnitte und Bibel.

Ari Lipinski war fünf Jahre Geschäftsführer der IRGW und jahrelang ehrenamtliches Mitglied des Vorstands der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Stuttgart & Mittlerer Neckar und ist z.Z. ehrenamtliches Mitglied des israelischen Gedenk-Vereins "Hachsharot HeChalutz in Germany 1933-1947 / Following Generation".

Darüber hinaus ist er ehrenamtliches Mitglied der deutsch-israelischen Initiativgruppe zur Erforschung, Dokumentation und Publikation des geistigen Erbes der Teilnehmer an der Hachschara der HeChalutz Bewegung 1933-1947 in Deutschland, von deren Einwanderungswegen nach Israel sowie der Geschicke ihrer Folgegeneration in Israel unter dem Motto: "Von der Shoa zur Tekuma" (Vom Holocaust zur Wiederaufrichtung bzw. zum Wiederaufstieg). Der im Jahr 2021 zu diesem Zweck in Israel gegründete und eingetragene Verein heißt "HachSharot HeChalutz in Deutschland 1933-1947 / Folgegeneration" https://hachshara-dor-hemshech.com/de/bilder-dokumente-2/" bzw. "הכשרות החלוץ בגרמניה 1933-1947 / דור המשך". Ari Lipinski unterstützt diesen Verein ehrenamtlich. Siehe: https://youtu.be/sLMC4IHK2z8 Ari sprach beim Jahrestreffen im Kibbutz Netzer Sereni am 19.6.2021.

Schriften (Auswahl)

  • Hebräische Perlen der Torah auf Deutsch erklärt - von Ari Lipinski [1] 2021, erhältlich bei Amazon oder beim Feigenbaum e.V. [2] Korntal, Gebundene Farbausgabe ISBN 979-8767126750, Taschenbuch Umschlag Farbe Inhalt Schwarz-Weiß ISBN 979-8484673483 Bis heute sind viele hebräische Kommentar-Perlen der Gelehrten Israels aus 2500 Jahren noch nicht ins Deutsche übersetzt worden. Ari Lipinski bietet hier auf Deutsch einen erstmaligen Einblick in die singulären Torah-Kommentare des berühmten Don Isaak Abarbanel, der zu jedem Kapitel der Torah eine Vielzahl origineller Fragen stellte und diese mit einem enormen Wissen beantwortete. Abarbanel (15. Jhd., Portugal, Spanien, Italien) hat in seinen umfangreichen Erklärungen jeweils Stellung bezogen zu den Schriften seiner großen Vorgänger wie z.B. Raschi (11. Jhd. Worms), Ibn Esra (11. Jhd., Spanien), Maimonides (Rambam, 12. Jhd. Ägypten) oder Nachmanides (13. Jhd. Spanien, Palästina). Ari präsentiert eine umfangreiche Serie besonderer Erläuterungen illustriert mit wunderschönen Bildern: Eine Übersetzung der hebräischen Namen der 54 Wochenabschnitte, die 70 biblischen Namen des Ewigen, eine Übersetzung der hebräischen Namen der Bücher der Bibel, eine übersichtliche Erklärung der Torah-Quellen jüdischer Feiertage sowie eine Liste der hebräischen Namen der Bäume und Pflanzen der Bibel und vieles mehr...
  • Kibbuz konkret 87/88, Interconnections-Verlag,Freibung, ISBN 3-924586-25-X
  • Kibbuz konkret 88, Interconnections-Verlag, Freiburg, ISBN 3-924586-25-X
  • Kibbuz Moshav, 1997, 1998, 1999, 2000, Interconnections-Verlag, Freiburg, ISBN 3-86040-010-X
  • Elazar Ari Lipinski: Abrabanel Haggada. Pessach das Fest der Fragen. Pessach Zeitschrift 109/2009 des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Bayern. Chefredakteur Prof. Daniel Krochmalnik. Abrabanel Haggada. Pessach das Fest der Fragen. Pessach-Ausgabe 109/2009 der Zeitschrift des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Bayern (pdf; 271 kB). Auch unter [3] auffindbar.
  • Kibbuz 2000 Auslandskurier Diplomatischer Kurier 6/1988, Eppinger Verlag, Schwäbisch Hall, E 6842 ([4][5])
  • KKL NEULAND - Die sieben Wasserquellen Israels – Not macht erfinderisch, KKL-JNF e.V., Frankfurt, 4/2001 (deutsch, englisch Vorträge)
  • Kultureller Dialog durch Architektur, SPEKTRUM, Frühjahr 2003

Videos

Galerie

Weblinks, Dokumente etc. (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. Am 18.6.2022 fand die Präsentation des ersten Teils der erstmaligen hebräisch-englischen Ausstellung über die zionistischen Ausbildungseinrichtungen der Hachshara der HeChalutz Bewegung in Deutschland statt, die in den Jahren 1933-1947 aktiv waren. Die Ausstellung wurde eröffnet in Anwesenheit der SHOA-Überlebenden Frau Hilde Simcha, 98 Jahre, und Eli Heimann, 95 Jahre alt, die beide mit Kindern und Enkelkindern dabei waren. Die Veranstaltung im Kibbuz Netzer Sereni zwischen Jerusalem und Tel Aviv gelegen, wurde von Yoav Gad, dem Gründer und Vorsitzenden des Vereins Hachsharot Hechalutz 1933-1947 / Folgegenerationen, organisiert und durch Spenden finanziert. Der Kibbuz wurde unter dem Namen "Kibbuz Buchenwald" in der Hachshara Ausbildungseinrichtung in Geringshof bei Fulda 1945 direkt nach Ende des Zweiten Weltkrieges durch Überlebende der KZs Buchenwald, Auschwitz und Bergen Belsen gegründet. Am 18.6.1948 wurde Kibbuz Buchenwald in Israel durch eine Gruppe von 18 Personen aus Geringshof gegründet. 1952 hat das israelische Parlament, die Knesset, den Namen des Ortes auf Kibbuz Netzer Sereni im Andenken an den zionistischen Helden Enzo Sereni umgeändert. Heute (2022) leben im Kibbuz ca. 600 Menschen, darunter nur noch wenige der Gründer aus 1948. Die Initiatoren, Redakteure, Designer und Produzenten der Ausstellung sind Yoav Gad und Ari Lipinski.
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