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Archäologische Zone Köln

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Ausgrabungsgebiet Februar 2011

Die Archäologische Zone / Jüdisches Museum Köln ist ein ca. 10.000 m² großes archäologisches Ausgrabungsareal am und um den Rathausplatz im Zentrum der Stadt Köln. Das Gelände ist archäologisch relevant für die Römerzeit, die jüdische Geschichte und das Mittelalter in Köln. Auf dem Rathausplatz, der bis zu den Kriegszerstörungen stets bebaut war, soll nach Abschluss der Grabungen ein Museum für die jüdische Geschichte der Stadt entstehen.

Sowohl das Grabungsprojekt als auch das hier geplante Jüdische Museum werden seit 2008 unter verschiedenen Aspekten kontrovers diskutiert. Ein Teil der Diskussion betrifft die unterschiedlichen Ansichten zur Bebauung des Platzes generell, ein Teil die Kosten und Finanzierung des Museums, ein weiterer Teil schließlich betrifft wissenschaftliche Kritik an der Projektleitung.

Geschichte und Hintergründe

Bei den Wiederaufbauarbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg wurden im Kölner Stadtzentrum 1953 die Fundamente eines römischen Praetoriums entdeckt; die Ergebnisse der Ausgrabungen unter Leitung des Archäologen Otto Doppelfeld wurden im Keller des darüber neu erbauten Spanischen Baus des Rathauses als Museum erhalten.[1] In der Folge setzte Doppelfeld sich für den Erhalt und Schutz der Entdeckungen ein.

Bei dem späteren Neuaufbau des Historischen Rathauses kam es zu weiteren archäologischen Funden. Bereits damals hatte Doppelfeld die Idee, die unterirdischen Funde der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit der Regionale 2010 bot sich dafür die Gelegenheit. Für die Durchführung wurde im November 2006 die neue Dienststelle „Archäologische Zone / Jüdisches Museum“ unter Leitung von Sven Schütte innerhalb des Kölner Kulturdezernats verankert.

2007 wurde ein Wissenschaftlicher Beirat einberufen, der seitdem unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters der Stadt Köln das Projekt wissenschaftlich begleitet. Über die wissenschaftliche Leitung des Projektes sowie deren Arbeitsmethoden gab es Kontroversen; so trat im Jahr 2008 der Kunsthistoriker, Archäologe und Historiker Günther Binding aus dem Beirat zurück.[2] Der wissenschaftliche Leiter des Beirates, der Bauforscher Gundolf Precht sowie die Beiratsmitglieder Henner von Hesberg und Werner Eck warfen der Projektleitung u.a. Befundfälschung vor, was die Stadt Köln entschieden zurückwies.[3] In Folge wurden im Auftrag des Dezernats für Kunst und Kultur der Stadt Köln vom April und Juli 2012 zwei externe Gutachten in Auftrag gegeben, die die Qualität der Grabungen begutachten sollten. Ein Gutachten des Schweizer Archäologen Peter Eggenberger kam zum Schluss, dass „den weit verbreitet angewendeten und damit «internationalen» Standards in allen Belangen“ entsprochen werde[4], was bei den „vorbildlichen“ Voraussetzungen, die die Stadt Köln hier schaffe, allerdings auch zu erwarten sei. Ein weiteres Gutachten von Harald Meller und Torsten Schunke kam zum Ergebnis, dass die Fälschungsvorwürfe unbegründet seien; der denkmalpflegerische Umgang mit der historischen Substanz sei „vorbildlich“[5]

Funde und Befunde

Glanz und Größe des römischen Oppidums, der römischen Provinzhauptstadt, des fränkischen Königssitzes und der hoch- und spätmittelalterlichen Stadt spiegeln sich im reichen Fundmaterial der Grabung wider. Während anderen Städten oft nur für bestimmte Epochen archäologische Bedeutung zukommt, ragt Köln durch eine seit der Stadtgründung in der Antike kontinuierliche Besiedlung und eine den Wandel der Zeiten überdauernde Bedeutung als Macht- und administratives Zentrum heraus. Die durchgängige Besiedlung Kölns, die zu der Überlagerung verschiedener Bauschichten aus unterschiedlichen Epochen führte, zeichnet den Rathausplatz in Köln als bedeutenden archäologischen Fundort aus. Die Ausgrabungen und Funde geben sowohl grundlegende Hinweise zur Erforschung der Geschichte Kölns als auch zur Geschichte der Juden in Köln. Zu den zahlreichen Funden gehören beispielsweise über 220 Schriftzeugnisse auf Schiefertäfelchen in Hebräisch, Jiddisch, Latein und Mittelhochdeutsch.

Ubiermonument

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Modell des Ubiermonuments

Das Ubiermonument am Mühlenbach ist der südöstliche Eckturm der Stadtbefestigung. Sein Fundament konnte dendrochronologisch auf das Jahr 4 bzw. 5 n. Chr. datiert werden und ist unterirdisch zugänglich. Eine Befestigungslinie aus Holz wurde im Jahr 9 n. Chr. als Reaktion auf die Varusschlacht angebaut. Es ist der älteste Steinbau Kölns und der älteste römische Quaderbau nördlich der Alpen. Der Popularname verweist auf die Ubier, einen mit den Römern verbündeten Germanenstamm.[6] Derzeit wird es im Rahmen eines EU-Projektes grundlegend restauriert und der Öffentlichkeit museal zugänglich gemacht.

Praetorium

Der römische Statthalterpalast, das Praetorium, galt zur Römerzeit als politisch-, administratives Zentrum der Region, von wo aus der Statthalter die kaiserliche Macht Roms am Rhein in der Provinz Niedergermanien ausübte.[7] Seit März 2012 ergräbt das Team der Archäologischen Zone bisher unberührte Schichten auf dem nördlichen Rathausplatz. Hier fand man neue Erkenntnisse zu den Bauphasen des Praetoriums selbst, zu seiner Zerstörung im Frühmittelalter und der folgenden Neubesiedlung des Areals. Auf der ersten Fläche stieß man auf den erhaltenen Erdgeschossboden des Praetoriums und zahlreiche Bruchstücke eines prunkvollen marmornen Fußboden- und Wandbelages. Die schichtengebundene Grabungsweise ermöglicht nach den Untersuchungen der 50er Jahre erstmals eine genaue chronologische Einordnung der Bauphasen und Funde. Im Museum wird die 94 m lange Fassade vollständig begehbar sein.

Römische Abwasserkanäle

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Der römische Abwasserkanal
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Ansicht der Abwasserkanalöffnung

Einer der römischen Hauptabwasserkanäle, der unter der „Großen Budengasse“ durch die Stadtmauer in den Rhein führte, ist unterirdisch erhalten und auf einer Länge von 150 m begehbar. Der Kanal liegt etwa 8 m unter der Erde und ist durch den Vorraum des Praetoriums über einen neu errichteten Tunnelzugang erreichbar. Die Verlängerung des Kanals konnte im Rahmen des Projektes untersucht werden, wobei die Aufgabe des Abwassersystems durch AMS-Datierungen intakter Schichten der Füllung auf das 3. Viertel des 4. Jahrhunderts eingeengt werden konnte. Zu den Funden aus dem Abwasserkanal gehört auch ein Spielstein, in den das lateinische Wort INVICTUS (‚unbesiegt‘) geritzt ist.[8] Im Süden der Ausgrabungsfläche wurde ein parallel verlaufender, weiterer Abwasserkanal ausgegraben, der teilweise unter den Kellern an der Straße Obenmarspforten verläuft, und nicht so gut erhalten ist; allerdings barg er reiches Fundmaterial.

Porticus

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Die Porticus

Direkt am Historischen Rathaus wurde bereits 1969 eine Bogenstellung, eine Porticus aus dem 1. Jahrhundert, ergraben. Neben dem römischen Portal fanden sich weitere Reste des jüdischen Viertels, darunter die Relikte eines Hospitals. Dieser kleine Bereich war zu Beginn der Ausgrabung noch nicht zugänglich.[9] Erst 2007 wurde die vermauerte Tür zum Rathaus aufgebrochen und der Raum provisorisch neu gestaltet. Der Zugang erfolgt heute durch das Kellergeschoss des Rathauses. Dieser Teil wird in das neue Museum integriert und konnte noch einmal neu archäologisch untersucht werden.

Synagoge

Die Untersuchung der Kölner Synagoge begann 1956 mit den Grabungen Otto Doppelfelds. Die Ergebnisse wurden bereits 1959 vorgelegt. Die neuen Untersuchungen begannen im Sommer 2007 und haben ein unerwartet reiches Fund- und Befundmaterial zu Tage gebracht. Zahlreiche Phasen über einem antikem Substrat belegen, dass der Bau spätestens seit der Karolingerzeit als Synagoge diente.[10] Neue Funde legen allerdings nahe, dass die Synagogennutzung bis in die Antike zurückreicht (s.u.). Die Kontinuität der architektonischen Erneuerung ist eines von vielen Indizien für eine durchgängige jüdische Gemeinde vom frühen 4. Jahrhundert bis ins Jahr 1424 in Köln. Besonders reich ist das Fundmaterial aus der Zeit des Zweiten Pogroms im August 1349. Fast die gesamte Innenausstattung der Synagoge (Toraschrein, Bima, Wandoberflächen, Fenster, Bodenbeläge, Bänke und Ausstattung) ist fragmentarisch erhalten. Dadurch lässt sich der Innenraum der Synagoge mit großer Zuverlässigkeit rekonstruieren. Monumentalinschriften vom 9. bis zum 13. Jahrhundert belegen die Tradition des Synagogenbaus. Aufschluss über das Leben der jüdischen Familien im Mittelalter geben wichtige Funde aus der Kloake unter der Synagoge, die zur Wohnung des Rabbiners oder Gemeindevorstehers im Obergeschoss gehörte. Nach der Plünderung der Synagoge im Zuge des Pogroms von 1349 wurden Möbel, Buchbeschläge, Reste von verbranntem Pergament, Kinderspielzeug, Medizinfläschchen und viele andere Haushaltsgegenstände in die Fäkaliengrube geworfen. In den tiefen Schächten blieben diese Artefakte erhalten. Man fand hier außerdem Tierknochen und botanische Überreste, welche die strengen jüdischen Speisegesetze widerspiegeln.[11]

Schriftzeugnisse

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Inschriftenfragment aus Kalkstein aus dem Inneren der Synagoge

In einer Grube unterhalb der Frauensynagoge aus der Zeit der Plünderung vom August 1349 wurden rund 107.000 Schieferfragmente entdeckt. Mehr als 220 davon tragen Schrift und bildliche Darstellungen. Die Textfragmente ließen sich in Kategorien einordnen: Grammatikübungen, die Schüler vor 700 Jahren auf Schiefertäfelchen ritzten, erzählen vom Alltag in der Talmud-Schule. Texte aus dem Verwaltungsbereich der jüdischen Gemeinde berichten von der Geschichte Kölns. Herausragend ist ein literarischer Text aus dem Umfeld der Ritterromane: einer der ältesten Texte in deutscher Sprache aus jüdischem Kontext. Dieser Text wird derzeit von der Jiddistin Erika Timm bearbeitet. Es ist das älteste literarische Zeugnis jiddischer Sprache der Welt. Der Text ist in Mittelhochdeutsch verfasst, aber in hebräischer Schrift geschrieben und weist bereits Charakteristika des Jiddischen auf.[12]

Bima

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Das Modell der Bima
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Die Bimah
Die gotische Bima, die Lesekanzel der Synagoge, wurde aus über 3500 Bruchstücken virtuell rekonstruiert. Erhalten sind kunstvoll gestaltete Kapitelle, verziert mit detailliert ausgearbeitetem Blattwerk. Bemerkenswert sind auch zahlreiche Tierdarstellungen und hebräische Graffiti. Sie wurde etwa um 1280 von französischen Handwerkern der Kölner Dombauhütte aus englischem Kalkstein geschaffen und während des Pogroms 1349 zerschlagen.[13]

Mikwen

Bereits im 8. Jahrhundert war das Tauchbad - die Mikwe - als Ort kultischer Reinigung fester Bestandteil der jüdischen Gemeinde in Köln. Das rituelle jüdische Bad ist ein 16 m tiefer Schacht. Den rituellen Vorschriften des Judentums zufolge sollte eine Mikwe „lebendiges“ Wasser enthalten, das heißt strömendes Grundwasser. Der wechselnde Pegel des Rheins ist noch heute im unteren Bereich der Mikwe durch verschiedene Wasserstände ablesbar. Ende 2009 war die Mikwe wegen des niedrigen Wasserstands komplett trocken gefallen. Dies ermöglichte die Ausgrabung und die Entnahme von Proben für naturwissenschaftliche Untersuchungen und eine detaillierte Bauaufnahme, die die einzelnen Bauphasen der Mikwe genauer erklärt. 2012 wurde eine weitere Regenwassermikwe im Bereich des antiken Vorgängerbaus entdeckt. Ihre Erforschung und Bearbeitung hält noch an.[14][15]

Kölner Ohrring

Ein prunkvoller Ohrring mit deutlicher Verwandtschaft zu Goldschmiedearbeiten aus imperialem Umkreis wurde in einer Kloake an der Judengasse zutage gefördert. Vermutlich handelt es sich um den Rest eines Schatzfundes, der während des Pogroms 1096 von einer jüdischen Familie verborgen wurde. Der Ohrring ist aus Gold gefertigt und reich mit Edelsteinen, Perlen und einer antiken Gemme besetzt. Er hat die Form einer Lunula, eines Dreiviertelmondes.[16]

Infrastruktur des jüdischen Viertels: Bäckerei, Hospital, Warmbad und Privatbauten

An der Westseite der Synagoge entdeckte man ein jüdisches Haus, das urkundlich erstmals 1135 erwähnt wurde. Zu den weiteren herausragenden Bauten des jüdischen Viertels gehört das etwa 1100 erbaute Hospital[17], eine gemeinschaftliche karitative Sozialeinrichtung für Kranke, Alte und Reisende, dessen Reste noch in der Porticus zu sehen sind. Auch Teile des Hauses Lyvermann, der Bäckerei[18] aus dem 13. Jahrhundert und eines Warmbades[19] über römischem Substrat einer Therme, die vermutlich zum Statthalterpalast gehörte, sind erhalten. Die Privatbauten entlang der Judengasse wurden fast vollständig auf der Westseite der Gasse ergraben und erbrachten reiches Fundmaterial.

Goldschmiedeviertel

Seit dem ausgehenden 12. Jahrhundert befand sich an den Straßen Unter Goldschmied und Obenmarspforten das Zentrum des berühmten Kölner Goldschmiedehandwerks.[20] Das gesamte Areal trug im Mittelalter den Namen „Unter Goldschmieden“ (Inter aurifices). Zu den Zunftmitgliedern zählten auch Frauen. So ist im Haus zum Golde um 1300 eine Blattgoldwerkstatt belegt, die von maria gultslegerssa (‚Goldschlägerin‘) geführt wurde. Es fanden sich zahlreiche Trachyt-Schmelzöfchen, Gussformreste, kleine Schamottetiegel, Goldprüfsteine und Metall- sowie Schlackenreste. Besonders bemerkenswert sind Gussformen aus Tintenfischschulp, seltene Zeugnisse der aus mittelalterlichen Schriftquellen bekannten Ossa-sepia-Gusstechnik.

Museum

Datei:Bauplanung Archäologische Zone Jüdisches Museum Köln 1.jpg
Bauplanung der Archäologischen Zone / Jüdisches Museum Köln

Parallel zu den Grabungen entsteht in Köln, auf und unter dem Rathausplatz, eine komplexe Museumslandschaft, die ein etwa 10.000 m² großes Areal mit insgesamt 7500 m² Ausstellungsfläche umfasst. Für diese Museumslandschaft wurde ein Konzept entwickelt und 2012 von Marianne Gechter und Sven Schütte veröffentlicht. Auf 7500 m² soll für die Besucherinnen und Besucher der Archäologischen Zone / Jüdisches Museum über- und unterirdisch Geschichte erlebbar gemacht und Brüche veranschaulicht werden. Die jüdische Geschichte wird dabei als integraler Bestandteil der Kölner Stadtgeschichte von der Antike bis zu den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs dargestellt. Weite Teile des neuen Museums erstrecken sich unterirdisch unter dem Rathaus, dem Spanischen Bau und dem Rathausplatz. Auf dem Rathausplatz setzt das Jüdische Museum einen markanten architektonischen und städtebaulichen Akzent. Hier werden zahlreiche Zeugnisse jüdischer Kultur präsentiert. Zusätzlich vorgesehen sind ein Sonderausstellungsbereich und ein Veranstaltungssaal.

Das Museum gründet sich auf folgende vier Hauptthemen und ihre räumliche und zeitliche Wechselbeziehung:

  • römischer Statthalterpalast und Fränkischer Königssitz
  • mittelalterliches Rathaus
  • jüdisches Quartier und spätere jüdische Geschichte
  • mittelalterliches und neuzeitliches Stadtquartier und Goldschmiedeviertel bis zum Zweiten Weltkrieg.

Der Fokus auf das regionale Erbe ist für die Bereiche Tourismus und Identitätsfindung von kultureller und wirtschaftlicher Bedeutung. Im Rahmen der Kölner Stadtentwicklung stellt das Projekt einen Schwerpunkt zur Verbesserung der Infrastruktur der Stadt dar.

Das entstehende Museumsgebäude am Kölner Rathausplatz wurde vom Saarbrücker Architekturbüro Wandel Hoefer Lorch + Hirsch entworfen und soll die Archäologische Zone und das Jüdische Museum zu einer Einheit verbinden. Der Museumsbau war von Anfang an umstritten, wie auch das Projekt als solches. Zunächst wurde eine geringe Funderwartung prognostiziert, Pressekampagnen wurden gegen das Projekt geführt und schließlich beschloss der Rat der Stadt Köln in insgesamt sechs Entscheidungen, dass der Standort nur an dieser Stelle sein könne. Der Baubeschluss wurde von Kölner Rat im Juli 2011 gefasst, der Zuwendungsbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen wurde am 7. Dezember 2011 erteilt. Der Kölner Rat hat auch über die Finanzierung und den Betrieb der Anlage 2011 trotz der angespannten Haushaltslage entschieden.

Literatur

  • Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone/Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Stadt Köln, Archäologische Zone, Köln 2012. ISBN 978-3-9812541-1-2.

Weblinks

 Commons: Archäologische Zone Köln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Einzelnachweise

  1. Peter Fuchs: Das Rathaus zu Köln. Geschichte, Gebäude, Gestalten. Greven Verlag, Köln 1994; ISBN 3-7743-0283-9, S. 10
  2. Ein Abgang mit Paukenschlag ksta.de, 5. März 2008
  3. Pressemitteilung der Stadt Köln: Archäologische Zone: Zum „offenen Brief“ der drei Beiratsmitglieder Dr. Gundolf Precht, Professor Werner Eck und Professor Henner von Hesberg, 3. November 2012
  4. Peter Eggenberger: Gutachten zu den Grabungen am Rathaus-Platz in der Archäologischen Zone Köln, Fazit S. 7
  5. Harald Meller, Torsten Schunke: Gutachten zu den Grabungen am Rathaus­platz in der Archäologischen Zone Köln.
  6. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 53ff.
  7. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 59ff.
  8. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 85ff.
  9. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 69ff.
  10. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 93ff.
  11. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 152ff.
  12. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 39.
  13. 'Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 137.
  14. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 163ff.
  15. Urs Willmann: Kölns jüdische Wurzeln. in: Die Zeit, Nr. 47, 15. November 2012, S. 39.
  16. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 191–194.
  17. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 163.
  18. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 172.
  19. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 172f.
  20. Sven Schütte, Marianne Gechter (Hrsg.): Köln: Archäologische Zone / Jüdisches Museum. Von der Ausgrabung zum Museum – Kölner Archäologie zwischen Rathaus und Praetorium. Ergebnisse und Materialien 2006–2012. Rasch Druckerei Verlag, Bramsche 22012, ISBN 978-3-9812541-1-2, S. 191ff.
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