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Anton Maria Keim

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Datei:AntonMariaKeim.jpg
Anton Maria Keim (2010)

Anton Maria Keim (* 16. August 1928 in Mainz-Hechtsheim) ist ein deutscher Historiker und Autor.

Leben

Datei:Bundesarchiv Bild 183-Z1122-302, Berlin, Anna Seghers, Ehrenbürgerschaft Mainz.jpg
Bild und Text aus dem Bundesarchiv: Anna Seghers wurde die Ehrenbürgerschaft der Stadt Mainz verliehen. Aus diesem Anlass waren in ihrer Berliner Wohnung (v.r.n.l.) Klaus Höpcke, Stellvertreter des Ministers für Kultur der DDR; Manfred Harder, Präsident der Gutenberg-Universität Mainz; Bürgermeister Keim, Klaus Bölling, Leiter der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR, Herman-Hartmut Weyel (SPD-Fraktionsleiter in Mainz); Oberbürgermeister Jockel Fuchs (stehend), Günter Storch (FDP-Fraktionsleiter in Mainz), Frau Fuchs und andere Persönlichkeiten anwesend. (1981)

Anton Maria Keim war von 1972 bis 1996 Bürgermeister und Kultur- und Schuldezernent der Stadt Mainz. Mit seiner umfassenden kulturpolitischen Arbeit erlangte er bundesweit und international Ansehen; so gelang es ihm 1978 für das städtische Gutenberg-Museum erstmals eine vollständige Gutenberg-Bibel zu erwerben. Daneben engagiert er sich für die deutsch-israelischen Beziehungen und für die christlich-jüdische Zusammenarbeit. Er ist Mitglied des Theaterbeirats des Staatstheater Mainz.[1]

Ehrungen und Auszeichnungen

Für seine Leistungen wurde er vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem

Werke

Zahlreiche Publikationen zur regionalen und zur deutsch-jüdischen Geschichte, sowie Dokumentationen über Ludwig Schwamb hat er veröffentlicht.

  • 11 mal politischer Karneval – Weltgeschichte aus der Bütt, Geschichte der demokratischen Narrentradition vom Rhein, Fischer, Frankfurt 1969, 188 S.
  • Leben in den Trümmern. Krach, Mainz 1985.
  • Exil und Rückkehr. Schmidt, Mainz 1986.
  • Als die letzten Hoffnungen verbrannten. Schmidt, Mainz 1988.
  • Von Süssel Hechtsheim bis David Kapp. Verein Hechtsheimer Ortsgeschichte, Mainz 1994 (=Hechtsheimer Ortsgeschichte, Heft 4).
  • Ludwig Kalisch. Leinpfad, Ingelheim 2003.
  • Meine Hechtsheimer Jahre. Leinpfad, Ingelheim 2008.
  • Lebendiges Rheinland-Pfalz, Dr. Hanns Krach, Mainz 1970.
  • Peter Gleber: „Civilisation Française“ und „Überlebensmittel“ Nachkriegskino in der Pfalz; Zeitzeugenbefragung von 26. April 1994. In: Franz-Josef Heyen, Anton Maria Keim (Hrsg.): Auf der Suche nach neuer Identität. Kultur in Rheinland-Pfalz im Nachkriegsjahrzehnt. Mainz 1996, S. 451–520. (Online, PDF).

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Theaterbeirat der Staatstheater Mainz GmbH auf der webseite mainz.de
  2. Portrait Webseiten des Leinpfad Verlags
  3. Anton Keim erhält Jakob-Steffan-Preis vom 2. Dezember 2013


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