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Anna Staroselski

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Anna Staroselski

Anna Staroselski (geb. 1996) ist seit April 2020 mehrfach gewählte Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) (als Nachfolgerin von Mischa Ushakov). Seit Anfang 2018 engagiert sich die Wahl-Berlinerin, die derzeit an der Humboldt-Universität im Bachelor-Studiengang Geschichte und Russisch mit Lehramtsoption studiert, in der JSUD. Für sie sei es immer wichtig gewesen, sich in einem dezidiert jüdischen Hochschulverband zu engagieren.

Leben

Anna Staroselski wurde 1996 in Stuttgart geboren. Aufgewachsen ist sie in einer jüdischen Familie aus der ehemaligen Sowjetunion, die die jüdische Religion bewusst gelebt und tradiert hat. Ihre Eltern waren Anfang der 90er-Jahre als Kontingentflüchtlinge nach Deutschland gekommen. Nach dem Abitur verbrachte Anna Staroselski ein halbes Jahr in Israel. Im März 2019 wurde sie in den Vorstand und zur Vizepräsidentin der JSUD gewählt. Im April 2020 zu deren Präsidentin.

Als überzeugte Liberale und um sich politisch in Deutschland zu engagieren, arbeitet Staroselski seit 2018 als Unterstützung im Bundestagsbüro des FDP-Abgeordneten Till Mansmann mit. Sie sei "überzeugtes Mitglied der FDP", sagt sie. Sie sei bewusst nach der Regierungskrise in Thüringen rund um die Wahl von Kemmerich in die FDP eingetreten, um diese Partei, die nicht für das Fehlverhalten eines einzelen, also Kemmerichs, zur Rechenschaft gezogen werden darf, zu stärken.

Wörtlich führte sie dazu u. a. aus:

„"Thüringen war natürlich ein Schock. Ich schätze die FDP als eine Partei, die versucht, Zusammenhänge analytisch zu betrachten, um adäquat zu reagieren. Kemmerich hat aber schnell reagiert – und die Wahl zum Ministerpräsidenten angenommen. Das war ein großer Fehler. Aber von der Fehlentscheidung eines Einzelnen auf die gesamte Partei zu schließen, fand ich daneben. Ich arbeite für einen FDP-Bundestagsabgeordneten als Werkstudentin und engagiere mich bei den Jungen Liberalen. Ich nehme die Freien Demokraten als weltoffen, tolerant und progressiv wahr – als Gegenpol zur AfD!"“[1]

Als ihre generellen Ziele formuliert sie u. a. "Jüdische Werte wahren, Antisemitismus und Israelhass bekämpfen sowie Frauenpower zu pushen".

Weblinks (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. Wie junge FDPler nach Thüringen mit ihrer politischen Identität hadern, bento, 23. Februar 2020
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