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André Wynen

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André Wynen (geb. 8. Dezember 1923 in Uccle bei Brüssel; gest. 10. Juni 2007 in Mont-Gondinne bei Namur) war ein belgischer Chirurg und Präsident des Weltärztebundes.

Leben und Wirken

André Wynen studierte Medizin an der Freien Universität Brüssel (ULB). Während des Zweiten Weltkrieges wurde er 1944 durch die Deutschen verhaftet und als politischer Gefangener in den Konzentrationslagern Breendonk und Buchenwald inhaftiert. Nach seiner Befreiung im im April 1945 nahm er sein Medizinstudium wieder auf wurde im Jahr 1950 zum Dr. med. graduiert und schloss seine Weiterbildung zum Chirurgen 1954 ab. Im selben Jahr gründete er eine medizinisch-chirurgische Klinik in Braine l’Alleud/Belgien, die im Jahr 1977 zu einem allgemeinen Krankenhaus in Braine l’Alleud-Waterloo umgewandelt wurde. Danach wurde André Wynen zum Chefarzt und Hauptgeschäftsführer des medizinischen Institutes Edith Cavell in Uccle, einem 320 Betten umfassenden allgemeinen Krankenhaus berufen.

Von 1964 bis 1992 war André Wynen Vorsitzender des Vorstandes der Belgischen Ärztevereinigung in Brüssel. Über viele Jahre war er Vorsitzender der Belgischen Tuberkulose-Gesellschaft und Vorsitzender der Vereinigung der belgischen Privatkliniken.

André Wynen hat als Vorsitzender des Ständigen Ausschusses der Europäischen Ärzte (1968 bis 1970) die Richtlinien mitformuliert, die für die Migrationsfreiheit der Ärztinnen und Ärzte und die gegenseitige Anerkennung ihrer Diplome in den europäischen Staaten die Grundlage bilden. Von 1973 bis 1975 war er Präsident, von 1976 bis 1994 Generalsekretär des Weltärztebundes.

Veröffentlichungen

Auszeichnungen

Weblinks


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