Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Amy Schumer

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Amy Beth Schumer (* 1. Juni 1981 in New York City) ist eine US-amerikanische Stand-Up-Comedienne, Schauspielerin und Drehbuchautorin. Bekannt wurde sie insbesondere durch ihre Comedyserie Inside Amy Schumer.

Leben

Amy Beth Schumer wurde in Manhattan als Tochter von Sandra und Gordon Schumer geboren. Ihre Mutter arbeitete als Gehör- und Sprachtherapeutin[1] und ihr Vater, der Cousin von Charles Schumer,[2] war Eigentümer eines Geschäfts für Kindermöbel.[3] Amy Schumer hat einen älteren Bruder, Jason, der Musiker ist[4], und eine jüngere Schwester, Kimberly, die Schulpsychologin in Chicago war, bevor sie nach New York zog, um als Autorin und Produzentin an Schumers Fernsehprojekten mitzuwirken.[1] Schumer wurde im jüdischen Glauben erzogen, ihr Vater ist Jude.[5]

Als Schumer neun Jahre alt war, erkrankte ihr Vater an Multipler Sklerose und sein Möbelgeschäft ging Bankrott.[6] Drei Jahre später ließen sich ihre Eltern scheiden[6] und Schumer zog mit ihrer Mutter nach Long Island.[7] Dort besuchte sie die im Nassau County gelegene South Side High School.[8] Nach ihrem Schulabschluss im Jahr 1999 zog Schumer nach Baltimore in Maryland, wo sie bis 2003 an der Towson University Theaterwissenschaften studierte.[9] Bereits während des Studiums trat sie in verschiedenen Theaterinszenierungen auf. Danach ging sie nach New York City, wo sie zwei Jahre Schauspielunterricht am William Esper Studio nahm und nebenbei als Kellnerin arbeitete.[9]

Karriere

Schumer begann ihre Karriere als Stand-up-Comedian mit einem Auftritt im New Yorker Gotham Comedy Club am 1. Juni 2004.[10] 2007 trat sie in der fünften Staffel der NBC-Talentshow Last Comic Standing auf, in der sie den vierten Platz erreichte.[9] Im Jahr darauf war sie in der Comedyshow Reality Bites Back zu sehen. Sie trat in verschiedenen Fernsehsendungen, Comedyshows und Comedy Central Roasts auf. Ab dem Jahr 2013 wurde sie durch ihre eigene Comedyserie Inside Amy Schumer auf Comedy Central bekannt. Die Show wurde im Mai 2015 mit einem Peabody Award ausgezeichnet[11] und Schumer wurde der Critics’ Choice Television Award als Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie verliehen.[12] Im April 2015 moderierte sie die MTV Movie Awards.

Das Magazin Time zählte Schumer zu den 100 einflussreichsten Menschen des Jahres 2015, Schumer wurde dabei von der Schauspielerin Tilda Swinton vorgestellt.[13]

Filmografie (Auswahl)

Schauspielerin

  • 2006: Sense Memory (Kurzfilm)
  • 2009: 30 Rock (Fernsehserie, 1 Episode)
  • 2011: Lass es, Larry! (Curb Your Enthusiasm, Fernsehserie, 1 Episode)
  • 2012: Sleepwalk with Me
  • 2012: Price Check
  • 2012: John Mulaney: New in Town (Fernsehfilm)
  • 2012: Delocated (Fernsehserie, 8 Episoden)
  • 2012: Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt (Seeking a Friend for the End of the World)
  • 2013–2014: Girls (Fernsehserie, 2 Episoden)
  • Seit 2013: Inside Amy Schumer (Fernsehserie)
  • 2015: Dating Queen (Trainwreck)

Drehbuchautorin

  • 2010: Hoppus on Music (Fernsehserie, 13 Episoden)
  • 2011: A Day in the Life of a Female Comedian (Kurzfilm)
  • 2013: Women Who Kill (Fernsehfilm)
  • Seit 2013: Inside Amy Schumer (Fernsehserie)
  • 2015: Dating Queen (Trainwreck)

Weblinks

 Commons: Amy Schumer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Amy Kaufman: The Kim and Amy Schumer show — just rub it in. In: Los Angeles Times, 8. Juli 2015.
  2. Helena Andrews: Chuck Schumer and his ‘Fam!,’ comedian Amy Schumer, bump into one another in New York. In: Washington Post, 29. Juli 2014.
  3. 'Inside Amy Schumer': It's Not Just Sex Stuff. In: NPR, 25. Juni 2013.
  4. Luis Gomez: Interview: Amy Schumer calls Comedy Central show a dream come true. In: Chicago Tribune, 6. März 2013.
  5. Elizabeth Friedly: Jews Making News: Amy Schumer Pens New Movie. In: Antlanta Jewish Times, 27. März 2014.
  6. 6,0 6,1 Jason Zinoman: Amy Schumer, Funny Girl. In: New York Times, 18. April 2013.
  7. Kevin O'Keeffe: The Story of How Amy Schumer Got Famous Will Make You Love Her Even More. Auf: Mic.com, 2. Juni 2015.
  8. Amy Schumer crashes her old high school. In: CBS News, 5. Juli 2015.
  9. 9,0 9,1 9,2 Tiffany Razzano: Last Comic’ Comedienne Settles In Astoria. In: Queens Chronicle, 15. Mai 2008.
  10. Exclusive Interview: Amy Schumer from 'Last Comic Standing'. Auf: BuddyTV, 12. September 2007.
  11. Brian Steinberg: Peabody Awards Celebrate Amy Schumer, John Oliver and Serious Newsgathering. In: Variety, 31. Mai 2015. Vgl. auch: Inside Amy Schumer (Comedy Central) auf Peabodyawards.com.
  12. Sean O'Neal: Critics choose The Americans and Amy Schumer for Critics’ Choice Awards. In: A.V. Club, 1. Juni 2015.
  13. The 100 Most Influential People. In: Time, 16. April 2015.


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Amy Schumer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.