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Ami Maayani

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Ami Maayani (* 1936 in Tel Aviv) ist ein israelischer Komponist und Dirigent.

Vita

  • Nach dem Armee-Dienst arbeitete er als Architekt.
  • Später studierte er Philosophie.
    • Seine Abschlussarbeit mit dem Titel "Philosophy of Music - studies in the Aesthetic Writings of Hegel, Schopenhauer, Wagner and Nietzsche" war angesichts seiner jüdischen Identität und des Holocaust mutig und gewagt.
  • Danach wandte er sich endgültig der Musik zu.
  • Er hat an der Academy of Music in Jerusalem ein Studium im Fach Violine und Viola abgeschlossen.
  • Bei Paul Ben-Haim studierte er Komposition und Dirigieren.
  • Er war Gründer und langjähriger Leiter des Israel National Youth Orchestra und weiterer Jugendorchester aus Tel Aviv und Haifa.
  • Er lehrte im Hochschulbereich im Fach Musik in Israel und als Gastprofessor in den USA.
  • Sein Stil als Komponist wird als "Post-Eastern-Mediterranean" beschrieben. Das heißt, dass u.a. arabische Modalleitern, sephardische Folklore, nahöstliche Rhythmik und die arabische und jüdische Vorliebe zur Improvisation und Ornamentik in seinem Werk spürbar sind.
  • Beeinflusst wurde sein Kompositionsstil auch von seinem Lehrer Paul Ben-Haim.
  • Nach eigenen Worten wurde er auch vom französischen Impressionismus beeinflusst.
  • Laya Harbater Silber schrieb über seine Musik u.a.:
"He makes use of Near Eastern elements such as the formal, modal, and rhythmic aspects of Arabic music, coupled with classical European forms and French impressionistic orchestration. His use of variation, ornamentation, and short passages of fragments of melody, claerly associates a recurring rhythmic unit, employing occasional alterations according to the Arab folk tradition."
  • Sein Werk umfasst eine Oper, vier Sinfonien, Ballettmusik, zwei Liederzyklen, 11 Konzerte für Soloinstrument und Orchester, Kammermusik und Werke für diverse Soloinstrumente. Besonders die von den meisten Komponisten eher stiefmütterlich bedachte Harfe hat er mit solistischer Literatur versorgt.
  • Er hat für seine Werke diverse Preise (u.a. den Engel-Preis im Jahr 1963 und den Casino de Divonne-Preis im Jahr 1967) erhalten.

Weblinks

Videos seiner Werke

Literatur

Robert Jay Fleisher: Twenty Israeli Composers - Voices of a Culture, Wayne State University Press, 1997, Seite 151 bis 162

Andere Wikis


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