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Amélie Niermeyer

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Amélie Niermeyer (* 14. Oktober 1965 in Bonn) ist eine deutsche Theaterregisseurin und Theaterintendantin.*[1]

Werdegang

Niermeyer, geboren 1965, erwarb 1983 ihr High School-Diplom in St. Louis, USA, und ihr Abitur 1984 in Bonn. 1984 bis 1986 hospitierte sie am Schauspiel Bonn, wo sie mit der Pädagogium-Theatergruppe Bonn ihre ersten Regiearbeiten durchführte.

Bei einer Reise durch Australien besuchte sie eine Drama-School und absolvierte einen Regiekurs mit Regieassistenz im New Theatre in Sydney. 1986 bis 1989 studierte sie Germanistik an den Universitäten Bonn und München.

Von 1988 bis 1990 war sie Regieassistentin am Bayerischen Staatsschauspiel. 1990 bis 1992 führte sie dort Regie und feierte mit der Inszenierung von Bettina Fless' Memmingen 1991 einen ersten Erfolg. Neben diesem zeitbezogenen Stück standen Klassiker wie Frühlings Erwachen (1992) und Iphigenie auf Tauris (1993). 1992 erhielt sie den Förderpreis für Frauenforschung und Frauenkultur der Stadt München.

1992 bis 1993 war sie Oberspielleiterin am Theater Dortmund, 1993 bis 1995 arbeitete sie erneut am Münchner Staatsschauspiel. 1995 wechselte sie an das Schauspiel Frankfurt, wo sie zum Beispiel 1996 Miss Sara Sampson inszenierte. Sie gastierte unter anderem in München, Weimar, Jakarta, Los Angeles, am Thalia Theater in Hamburg und am Deutschen Theater Berlin.

Von 2002 bis 2005 war sie Intendantin am Theater in Freiburg im Breisgau. Dort inszenierte sie 2002 Ein Sommernachtstraum und Wie es euch gefällt. 2006 wurde sie Generalintendantin am Düsseldorfer Schauspielhaus. Ihre letzte Inszenierung dort im Mai 2011 war die Düsseldorfer Fassung mit Szenen von LutzHühner/Sarah Nemitz und Martin Heckmanns auf der Grundlage von Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss von Horace McCoy aus dem Jahre 1935.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Biographische Daten von Amélie Niermeyer in Who is Who in Deutschland


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Amélie Niermeyer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.