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Alte Synagoge (Bielefeld)

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Datei:Bielefeld.jpg
Alte Synagoge in Bielefeld
Datei:Bielefeld Mahnmal alte Synagoge.jpg
Gedenktafel zur Erinnerung an die alte Synagoge

Die Alte Synagoge in Bielefeld, einer kreisfreien Großstadt im Regierungsbezirk Detmold im Nordosten Nordrhein-Westfalens, wurde 1904/05 errichtet und 1938 von den Nationalsozialisten zerstört.

Geschichte

Nachdem die 1847 erbaute Synagoge am Klosterplatz zu klein geworden war, errichtete die Jüdische Gemeinde Bielefeld an der Turnerstraße 5 die neue Synagoge nach Plänen des aus Marburg stammenden Architekten Eduard Fürstenau (1862–1938). Die Synagoge im Stil des Historismus bot 450 Männern und 350 Frauen Platz. Der zentrale Kuppelbau auf quadratischem Grundriss besaß hohe geschwungene Giebel und riesige Rundbogenfenster mit Bleiverglasung. Die Kuppel über der Vierung wurde von einer Laterne bekrönt. Im Inneren ruhte die Kuppel auf vier Sandsteinpfeilern. Unter der Kuppel stand der Thoraschrein, der wiederum von einer verkleinerten Nachbildung der Hauptkuppel bekrönt wurde. Vor dem Thoraschrein stand der Almemor in Form eines Ambos. An den Seitenwänden befanden sich die Frauenemporen. Hinter dem Thoraschrein befand sich die Empore für den Chor und die große Orgel.

Während der Novemberpogrome wurde die Synagoge in der Nacht zum 10. November 1938 von Nationalsozialisten ausgeräumt und in Brand gesteckt. Die Brandruine wurde in den folgenden Jahren abgetragen.

Seit 1978 erinnert eine Gedenktafel an die zerstörte Synagoge.

Literatur

52.0226288.53714


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