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2016

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Ereignisse

  • 2016: Nobelpreis für Physik an: John M. Kosterlitz
  • 2016: Nobelpreis für Literatur an: Bob Dylan
  • 2016: Wirtschafts-Nobelpreis an: Oliver Hart
  • 1. Januar 2016: Valence (Frankreich). Ein Moslem rammt absichtlich französische Sicherheitskräfte vor einer Moschee. 2 Verletzte.
  • 1. Januar 2016: Tel Aviv. Terroranschlag auf die Bar «Simta», Ecke Dizengoff- und Gordon-Strasse im Zentrum der Stadt. Der Attentäter, der zwei Menschen in der Bar erschoss (Alon Bakal, 26, Manager der Bar, sowie Shimon Ruime, 30 Jahre alt) und acht weitere teils schwer verletzte, konnte zunächst entkommen, aber seine Identität war bekannt: ein 29-jähriger israelischer Araber aus der Ortschaft Arara in Nord-Israel. Nashat Milhem wurde am Freitag, dem 8. Januar 2016, von israelischen Sicherheitskräften gestellt und getötet. Die Ermittler fanden den Attentäter in einem Versteck in seinem Heimatort Arara. Er versuchte er zu fliehen, als die Einsatzkräfte das Versteck stürmten. Während der Konfrontation soll Milhem das Feuer auf die Sicherheitskräfte eröffnet haben. Beim folgenden Schusswechsel wurde er erschossen. Milhem hatte am 1. Januar im Zentrum von Tel Aviv das Feuer eröffnet und auf Gäste des Pubs „Simta“ geschossen. Dabei wurden Alon Bakal, der 26-jährige Manager der Bar, und der 30-jährige Shimon Ruime getötet. Später erschoss Milhem noch den beduinischen Taxifahrer Ayman Shaaban.
  • Anfang Januar 2016: Angriffe auf Juden auf der deutschen Insel Puttgarden und in der südfranzösischen Stadt Marseille, wobei die Täter jeweils arabischen Ursprungs sind. Im einst ausgesprochen ruhigen Marseille mehren sich antijüdische Zwischenfälle. So verletzten im November 2015 drei Männer einen jüdischen Mann mit dem Messer erheblich, und im Monat davor erhielt ein Mann, der einen Juden ebenfalls mit einem Messer erheblich verletzt und zwei weitere angegriffen hatte, eine Gefängnisstrafe von vier Jahren. In Marseille hatte ein 15-jähriger Türke mit kurdischen Wurzeln einen 35-jährigen jüdischen Lehrer, der eine Kippa trug, laut Behörden auf offener Straße mit einer Machete angegriffen und an der Schulter sowie am Arm verletzt. Die Sefer Tora, die er schützend vor sich hielt, bewahrte den Lehrer vor schlimmeren Verletzungen. Der Jugendliche berief sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Marseille auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Er will »im Namen Allahs« gehandelt haben. Bevor der Jugendliche einem Untersuchungsrichter vorgeführt wurde, soll er französischen Medien zufolge zu Polizisten gesagt haben, er bereue die Tat nicht. Vielmehr sei er stolz darauf. Er bedauere es, dass es ihm nicht gelungen sei, den Lehrer zu töten. -- Noch zu Puttgarden: Sie riefen „Jude“, schubsten ihn zu Boden, traten auf seine Hand und raubten ihm Telefon und Geldbörse. Der 49-jährige Geschäftsmann aus Frankreich, der zu Jahresbeginn am Fähranleger in Puttgarden überfallen wurde, trug Kippa. Er wurde Opfer, weil er Jude ist. Seine Angreifer, das teilte die Polizei mit, waren zwei junge Männer, die erst vor kurzem als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen waren. Sie beschimpften den Geschäftsmann auf Arabisch.
  • Anfang Januar 2016. Frankreich: jüdischer Lokalpolitiker erstochen aufgefunden. Alain Ghozland, 73, ein Berater des Stadtrats des Pariser Vororts Creteil, ist in seiner Wohnung tot aufgefunden worden. Der Tod wurde ihm offensichtlich durch zahlreiche Messerstiche zugefügt. Der Leichnam Ghozlands war am 12. Januar entdeckt worden, nachdem sein Bruder, beunruhigt über das Nichterscheinen Alains in der Synagoge, die Polizei alarmiert hatte. Normalerweise war der Mann jeden Morgen zum Gebet erschienen. Ghozlands Wohnung ist durch die Eindringlinge verwüstet worden, und gerichtliche Stellen ordneten die Durchführung einer Autopsie der Leiche an. In dem rund zehn Kilometer vom Zentrum von Paris gelegenen Creteil war im Dezember 2014 ein jüdisches Paar beraubt worden, wobei die Frau zusätzlich vergewaltigt worden ist. Die Täter hatten den Opfern erklärt, sie seien attackiert worden, weil sie jüdisch waren.
  • 7. Januar 2016: Philadelphia (USA). Ein Mann eröffnet „Im Namen des Islam“ das Feuer auf einen Polizisten und verwundet ihn.
  • 11. Januar 2016: Marseille (Frankreich). „Im Namen Allahs“ wird ein jüdischer Lehrer von einem Jugendlichen mit einer Machete angegriffen und verletzt.
  • 16./17. Januar 2016: Rechtsextremistisch-jüdische Religionsfanatiker verschandeln die in der Jerusalemer Altstadt gelegene Dormitionsabtei mit christenfeindlichen Sprüchen.
  • 17. Januar 2016: israelische Mutter in ihrem Haus von Terrorist ermordet. Ein palästinensischer Terrorist ersticht Dafna Meir, 38, vor den Augen ihrer Tochter in ihrem Haus in Otniel. Anschliessend floh der Angreifer vom Tatort in den South Hebron Hills. Es war das erste Mal, dass palästinensische Terroristen einen tödlichen Anschlag innerhalb einer Siedlung verübten, seit im März 2011 fünf Mitglieder der Familie Fogel in ihrem Haus in Itamar erstochen worden waren. Seit ihrer Hochzeit wohnte Dafna Meir mit ihrem Ehemann Natan in Otniel. Zusätzlich zu ihren vier eigenen Kindern pflegte das Paar noch zwei weitere kleine Jungen im Alter von 4 und 6 Jahren. „Sie war eine glückliche Frau, fröhlich, optimistisch, ehrgeizig, verantwortungsbewusst, liebevoll“, beschrieb sie ein Nachbar. Jeder im Ort wusste, dass er sie bei gesundheitlichen Problemen rund um die Uhr rufen kann. Dafna Meir ist am Montagmorgen, 18. Januar 2016, unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung in Jerusalem beigesetzt worden. Sie hinterlässt ihren Ehemann Natan und die sechs Kinder Renana, 17, Akiva, 15, Noa, 11, Ahava, 10, Yair, 6 und Yaniv, 4.
  • 26. Januar 2016: Am späteren Nachmittag gelingt es in Bet Horon, einer Siedlung nördlich von Jerusalem an der Strasse 443 nach Modiin und Tel Aviv, zwei Terroristen in die durch einen Zaun gesicherte Siedlung einzudringen und zwei Frauen zu attackieren, eine direkt am Eingang zur Ortschaft und eine andere in einem Geschäft. Eine der beiden Frauen (Shlomit Krigman, 24) erlag ihren schweren Verletzungen, die andere kam mit mittelschweren Wunden davon. Offenbar hatten die zwei Terroristen, die von einem Wachmann erschossen wurden, noch weitere Pläne, da in der Nähe des Tatortes zwei Sprengkörper gefunden wurden.
  • 27. Januar 2016: Ein rund 35-jähriger Mann, der mit seiner Frau am Eingang zu Givat Zeev im Norden von Jerusalem spazieren ging, wird von einem Palästinenser durch einen Messerstich in den Rücken schwer verletzt. Passanten, die den Zwischenfall verfolgten, setzten dem fliehenden Terroristen nach und schlugen auf ihn ein. Beim Durchsuchen wurde bei dem Mann ein zweites Messer entdeckt. Er wurde mit leichten Verletzungen zunächst in ein Krankenhaus eingeliefert.
  • 27. Januar 2016: Tanum (Schweden). Ein 60-Jähriger wird von einem Mitarbeiter als „islamophob“ bezeichnet und von ihm mit einem Messer ermordet.
  • Am 30. Januar 2016 attackierte eine Gruppe arabischer Jugendlicher zwei jüdische Männer in Jerusalem, die vom Schabbatgebet an der Klagemauer kamen. Einer der Verletzten war ein 17 Jahre alter amerikanisch-israelischer Jugendlicher, der durch Messerstiche in den Rücken verletzt wurde. Ein 17-jähriger Angreifer aus dem Ostteil Jerusalems stellte sich später der Polizei. Drei weitere Verdächtige wurden verhaftet.
  • Am 31. Januar 2016 wurde an einem Checkpoint nahe Beit El auf drei Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte geschossen. Einer von ihnen wurde durch einen Bauchschuss schwer verletzt. Der Angreifer wurde getötet und sein Leichnam den palästinensischen Behörden überstellt. Am gleichen Tag versuchte ein Terrorist ein Auto auf der Route 443 in eine Gruppe Soldaten zu rammen. Er wurde erschossen.
  • 31. Januar 2016: Das israelische Kabinett stimmte in seiner Sitzung am 31.1.2016 für die Einrichtung einer gemischten Gebetszone an der Klagemauer in Jerusalem. Die Minister folgten damit den Empfehlungen eines beratenden Ausschusses zur Gebetssituation an der Klagemauer. Bislang gab es dort nur getrennte Gebetsbereiche für Männer und Frauen, wie es in der Orthodoxie üblich ist.
  • Am 1. Februar 2016 kam es zu einem versuchten Messerangriff in Sal’it in Samaria. Der Angreifer wurde erschossen. Seit Beginn der palästinensischen Gewaltwelle im September 2015 wurden 30 Menschen getötet und 297 verletzt.
  • 3. Februar 2016: Drei Terroristen, 20-21jährige junge Leute aus dem für seine Israelfeindlichkeit berüchtigten Dorf Kabatia bei Jenin in der Westbank, verüben vor dem Jerusalemer Damaskustor einen professionell geplanten Anschlag. Bewaffnet mit drei Carl-Gustav-Maschinengewehren, drei improvisierten Sprengsätzen und mit Messern lieferten sie israelischen Sicherheitskräften ein minutenlanges Gefecht. Die 19jährige Grenzpolizistin Hadar Cohen aus Or Yehuda erlag Stunden später im Krankenhaus ihren Verletzungen (Cohen war gemeinsam mit zwei weiteren Grenzpolizistinnen eine Gruppe von drei Palästinensern aufgefallen, die sich am Damaskus-Tor verdächtig verhielten. Als einer der drei sich auswies, eröffneten die beiden anderen das Feuer und attackierten die Polizistinnen mit Messern. Cohen gelang es, das Feuer zu erwidern, bevor sie tödlich verwundet wurde. Sie erlitt einen Kopfschuss und zahlreiche Stichwunden am Hals), eine zweite wurde schwer verletzt. Die drei Terroristen starben im Feuer der Polizei. Das Trio hatte den Verdacht der Uniformierten erweckt, die die Palästinenser schliesslich aufforderten, sich auszuweisen. Dadurch wurden die Terroristen wahrscheinlich gehindert, ein noch schlimmeres Blutvergiessen zu veranstalten. An ihren Körpern wurden Rohrbomben gefunden. Sie waren illegal aus dem Westjordanland nach Israel gelangt. Hadar Cohen hatte erst vor zwei Monaten ihren Dienst bei der Grenzpolizei begonnen. Sie befand sich noch in der Grundausbildung. Bei einem weiteren Terrorangriff wurde am 4.2.2016 ein Sicherheitsmann von zwei 13-jährigen arabischen Mädchen am Busbahnhof von Ramla mit Messern an Hand und Arm verletzt. Die Mädchen konnten festgenommen werden.
  • Anfang Februar 2016: Zwei jüdische Jugendliche sind in Israel zu langen Haftstrafen verurteilt worden, weil sie einen 16-jährigen Palästinenser geschlagen, stranguliert und angezündet haben. Einer der beiden jungen Männer wurde zu lebenslanger Haft und ein weiterer zu 21 Jahren Gefängnis verurteilt. Der 16-jährige Mohammed Abu Chidair aus dem Ost-Jerusalemer Stadtteil Schuafat war am 2. Juli 2014 im Morgengrauen auf dem Weg zur Moschee verschleppt worden. Seine Ermordung löste in den Palästinensergebieten gewaltsame Proteste aus. Die geständigen Angeklagten, drei nationalreligiöse Juden, hatten angegeben, die Tat als Racheakt für die Verschleppung und Ermordung der drei israelischen Jugendlichen durch Extremisten der Hamas-Bewegung drei Wochen zuvor (siehe 12.6.2014) verübt zu haben. Die Angeklagten waren bereits im November 2015 schuldig gesprochen worden. Die Verurteilten müssen den Angehörigen des Opfers auch eine Entschädigung in Höhe von jeweils umgerechnet etwa 7000 Euro bezahlen. Der mutmaßliche Drahtzieher dieses Verbrechens ist der 31-jährige Siedler Josef Haim Ben-David, der sich selbst als "Messias" bezeichnet, wahrscheinlich aber geisteskrank ist.
  • 8.2.2016: Am Nachmittag hat ein 17jähriger Araber aus der gemischten Stadt Ramle in Zentral-Israel einen elfjährigen jüdischen Jungen mit einer Schere angegriffen und mittelschwer verletzt. Nach eigener Auskunft des Opfers hat der Angreifer sich dem Kind genähert und in arabischem Akzent nach einem Feuerzeug gefragt. Als der Junge antwortete, keines zu besitzen, ging der Teenager zum Angriff über und flüchtete dann, nachdem er zuvor dem Elfjährigen zwei Mal in den Rücken gestochen hatte. Der Tatverdächtigte konnte verhaftet werden. Tage zuvor war ein Wächter an der Busstation von Ramle von zwei 13jährigen arabischen Mädchen (mit israelischer Staatsangehörigkeit) mit Messern attackiert und verletzt worden.
  • 9. Februar 2016: israelischer Jogger im Gusch Ezion-Gebiet von arabischem Terroristen mit einem Messer angegriffen; dem mittelschwer verletzten Opfer gelang es nach dem Angriff, zum Wachposten am Eingang der Siedlung Newe Daniel zu gelangen und den Angriff zu melden
  • 10. Februar 2016: Crown Heights. Ein Lubawitscher Chassid wird von einem Mann am hellichten Tag in der Mittagszeit mit einem Messer angegriffen und mittelschwer verletzt. Das Opfer, der 25-jährige Leibi Brikman, hatte wenige Wochen zuvor geheiratet. Der Täter lief zunächst harmlos an dem Mann vorbei und griff ihn plötzlich von hinten an. Es wurden zuvor keine Worte gewechselt. Ein Motiv für das Verbrechen ist nicht bekannt.
  • 10. Februar 2016: Zwischenbilanz aktueller Terror/Israel. Seit dem 13. September 2015 wurden 30 Personen von Terroristen getötet und 346 Menschen verletzt. Es wurden 174 Messeranschläge und entsprechende Angriffsversuche verzeichnet, 70 Angriffe mit Schusswaffen und 38 Fahrzeugattacken. Auch aktuell kommt es unvermindert zu Terrorangriffen auf israelische Sicherheitskräfte und Zivilisten. Der Terror ist Teil der Strategie des "Volkswiderstands", der von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und der Fatah auf der 6. Fatah-Konferenz im August 2009 verabschiedet wurde. Sprecher der Fatah, der Hamas und des PIJ beschreiben die Angriffe auf Juden als "Heldentaten" und als "die natürliche Reaktion auf Israels Verbrechen". Die Täter werden von den palästinensischen Medien zum überwiegenden Teil durch die Lüge motiviert, dass Israel angeblich die Al-Aksa-Moschee bedroht, sowie durch die Frustration, Verzweiflung und Wut der jungen Generation. Generell sind die Terroristen keine Mitglieder von Terrororganisationen. Die derzeitige Terrorwelle wird von keiner Organisation geleitet, sondern durch intensive Anstiftung und Aufhetzung angefacht.
  • 11. Februar 2016: Columbus (USA). Moslem greift unter „Allahu Akbar“-Rufen Gäste in einem christlich geführten Restaurant mit Machete an. 4 Verletzte.
  • 13.2.2016: am Grab der Patriarchen in Hebron Messerangriffe durch eine Frau auf einen israelischen Soldaten sowie einen palästinensischen Mann, der sie von diesem Angriff abhalten wollte. Die Terroristin wurde durch Schüsse von Sicherheitskräften getötet. Ebenfalls an diesem Tag rannte ein Mann mit einem Messer auf eine Gruppe Polizisten am Mazmoriya-Checkpoint in der Nähe von Har Homa/Jerusalem zu. Ein weiterer Polizist, der das Gebiet über Sicherheitskameras überwachte, sah dies und alarmierte die Polizeibeamten, die den Angreifer erschossen, bevor er jemanden verletzen konnte.
  • 14.2.2016: Zwei Terroristen eröffnen mit selbstgemachten M-16 Gewehren das Feuer auf israelische Polizisten in der Nähe des Damaskus-Tors in der Altstadt von Jerusalem. Die Polizisten erwiderten das Feuer und töteten die Angreifer. Einer der Angreifer war ein palästinensischer Polizist.
  • 15.2.2016: Israels ehemaliger Ministerpräsident Ehud Olmert hat seine 19-monatige Haftstrafe im Ma’asiyahu-Gefängnis in Ramle angetreten. Er war 2014 wegen Bestechung in zwei Fällen im Zusammenhang mit dem Holyland-Bauprojekt in seiner Zeit als Bürgermeister von Jerusalem zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Oberste Gerichtshof ließ einen der Anklagepunkte fallen und reduzierte die Strafe im Dezember 2015 auf 18 Monate. Dann jedoch verfügte das Jerusalemer Amtsgericht im Februar 2016 eine Verlängerung der Haftdauer um einen weiteren Monat, nachdem Olmert sich der Rechtsbehinderung in verschiedenen Fällen für schuldig erklärt hatte.
  • Februar 2016: Toleranzpreis für Israel-Hasser. Im Juni 2015 entschied die Stadt Bayreuth auf Vorschlag der Universität Bayreuth, den Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis, eine mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung, an die antiisraelische Organisation "Code Pink" aus den USA zu verleihen (eine Organisation von Israelhassern, die die Auslöschung des Staates Israel und eine Befeuerung der "Intifada" propagiert). Diese Entscheidung wurde dem Stadtrat von Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zur Prüfung vorgelegt, nachdem sie Hintergründe über die Organisation erfahren hatte. Dennoch entschied der Stadtrat im Februar 2016, den Preis wie geplant zu vergeben.
  • Februar 2016: Anstiftung zum Terror. Der Iran kündigt an, jedem palästinensischen Terroristen, der Israelis angreift, 7000 US-Dollar zu überweisen. Dies gab der iranische Botschafter im Libanon, Mohammed Fateh Ali, bei einer Pressekonferenz bekannt.
  • 18. Februar 2016: Rochdale (England). Ein Imam wird von muslimischen Terroristen zu Tode geprügelt.
  • 18. Februar 2016: 21-jähriger Vater vor den Augen von Ehefrau und Baby bei Terrorangriff durch zwei 14-jährige Palästinenser in einem israelischen Supermarkt im Bezirk Binyamin erstochen. Der getötete Yanai Weissman, der zur jüdischen Gemeinde Michmash gehörte und tödliche Stichverletzungen am Hals erlitt, wurde am folgenden Tag auf dem Mount Herzl begraben, eintausend Menschen nahmen an der Beerdigung teil. Ein zweiter 36-jähriger Mann wurde am Rücken mittelschwer verletzt. Bei den Terroristen handelte es sich um Bewohner der nahe gelegenen Stadt Betunia. Es gelang ihnen, mit Küchenmessern an den Sicherheitskontrollen vorbeizukommen. Überwachungskameras zeigen, wie die beiden Terroristen vor dem Angriff eine halbe Stunde lang im Supermarkt herumwanderten und mögliche Opfer beobachteten. Als die Kunden bemerkten, dass sich ein Angriff ereignete, versuchten sie, die Terroristen mit ihrem Einkaufswagen anzugreifen und von weiteren Gewalttaten abzuhalten. Es gelang dann zwei bewaffneten Kunden, die Terroristen mit ihren Gewehren unschädlich zu machen.
  • 19.2.2016: Bei einem Angriff am Damaskus-Tor in Jerusalem wurden zwei Grenzpolizisten von einem Terroristen von hinten mit einem Messer attackiert und verwundet. Der Angreifer wurde erschossen.
  • 24.02.2016: Eliav Gelman (30), ein Reservist der Luftwaffe, wird während eines palästinensischen Messerangriffs durch den Querschläger eines weiteren Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte getötet. Eine oder mehrere Kugeln, die dem Terroristen galten, trafen fälschlicherweise Gelman und verletzten ihn schwer. Er erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der Angreifer wurde mittelschwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Eliav Gelman hinterlässt zwei Söhne im Alter von 2 und 5 Jahren sowie seine schwangere Frau.
  • 26. Februar 2016: Hannover (Deutschland). 15-jähriges Mädchen mit marokkanischen Wurzeln aus dem Umfeld des Salafisten Pierre Vogel sticht auf einen Bundespolizisten ein und verletzt ihn schwer.
  • Ende Februar 2016: Ein 48-jähriger Wachmann wird vor einem Einkaufszentrum in Ma'ale Adumim von einem arabischen Terroristen mit einer Axt schwer verletzt. Die Polizei fand den Terroristen zwei Tage später mithilfe eines anonymen Informanten. Es handelte sich um einen 21-jährigen Bewohner der Stadt Asarija, die sich ausserhalb von Jeruscholajim befindet.
  • 29. Februar 2016: Moskau. Muslimische Kinderfrau köpft das Kind unter ihrer Obhut und präsentiert den Kopf aus „Rache für das vergossene muslimische Blut in Syrien“.
  • 3.3.2016: Westbanksiedlung Eli. Familienvater wehrt zwei Terroristen ab. Armee erschiesst die fliehenden Eindringlinge. Roi Harel, ein Vater von fünf Kindern, der zu seinem Reservedienst in die Armee einrücken wollte, wurde in seinem Haus in der Westbanksiedlung Eli durch zwei mit Messern und Äxten bewaffnete palästinensische Terroristen überrascht. Es gelang Harel aber, die Zwei aus seinem Haus zu drängen und die Eingangstüre zu schliessen, bevor sie seiner Familie etwas anhaben konnten. Die 17jährigen Eindringlinge, die dem Soldaten Kopfverletzungen zufügten, waren bereits bis vor das Kinderzimmer vorgedrungen, wo Harel, der später in einem Jerusalemer Krankenhaus wegen seiner Kopfverletzungen behandelt wurde, sie abzudrängen vermochte. Laut palästinensischen Kreisen stammten die zwei Terroristen aus einem benachbarten Dorf. Auf der Flucht wurden sie von IDF-Soldaten erschossen. Die Siedlung Eli liegt in der Westbank rund 30 Kilometer nördlich von Jerusalem unweit der Palästinenserstadt Ramallah.
  • 8. März 2016: Israel. 4 Anschläge: zweimal in Jerusalem, ein Anschlag in Jaffo, einer in Petach Tikwa. 1 Toter, 15 Verletzte. Jerusalem: Ein Palästinenser schießt auf 2 Polizisten und verletzt sie schwer. Jerusalem: in Jerusalems Altstadt am Vormittag ein Messerangriff. Am Strand von Tel Aviv nahe Jaffo, ein Palästinenser läuft Amok und ersticht einen Mann (den 29-jährigen amerikanischen Studenten Taylor Force aus Nashville/Tennessee, der Israel besuchte, um die florierende Start-up-Szene kennenzulernen) und verletzt weitere 10 Personen mit dem Messer z. T. schwer. Die meisten Opfer waren in ihren Autos mit offenem Fenster auf dem Weg nach Hause nach der Arbeit auf der Strandstrasse von Tel Aviv nach Jaffo. Petach Tikwa: Dort sticht ein Palästinenser auf einen Juden im Gemüseladen ein. Das Opfer holt das Messer aus seinem Hals, und mit diesem Messer und gemeinsam mit dem Ladenbesitzer überwältigen sie den Terroristen, bevor die Verletzten ins Krankenhaus gebracht werden. -- Die Hamas begrüsste alle Anschläge: Der Sprecher der Hamas, Sami Abu Zuhri, äusserte sich wie folgt: „Die Hamas gratuliert zu den drei heroischen Einsätzen heute Abend in Tel Aviv, Jerusalem und Jaffa und sieht dies als Beweis für das Versagen all dieser Theorien, die Intifada abzubrechen, die weitergehen wird bis zum Erreichen ihrer Ziele. Die Hamas feiert die Märtyrer, die bei diesen Einsätzen ins Paradies aufgestiegen sind, und bestätigt, dass ihr reines Blut, mit Gottes Hilfe, der Zünder für die Ausweitung der Intifada sein wird.“
  • 8. März 2016: Israelische Sicherheitskräfte nahe der Grenze zum Gazastreifen schiessen versehentlich auf einen Shin-Bet-Sicherheitsagenten, der sich dort im Einsatz befand. Der 29-jährige Amir Maimoni erlitt dabei so gravierende Verletzungen, dass er später im Krankenhaus daran verstarb. Amir Maimoni lebte in Zohar, einer Stadt südöstlich von Ashkelon. Er wurde am Nachmittag des 9. März 2016 in Noga, das nördlich von Zohar liegt, beigesetzt.
  • 9. März 2016: Eine Anwohnerin von Beit Hanina wird an der Stadtbahnhaltestelle am Damaskus-Tor in Jerusalem schwer verletzt, als zwei Terroristen versuchten, Polizisten und Zivilisten zu überfahren und das Feuer auf sie eröffneten. Die Terroristen wurden getötet.
  • 14. März 2016: Terroranschläge per Auto in Kirjat Arba. Am frühen Morgen lenkte ein Terrorist sein Fahrzeug in eine Menschenmenge, die an der Elias-Kreuzung am Eingang von Kirjat Arba auf Busse wartete. Im Auto befand sich ein zweiter Terrorist. Einer war mit einer Pistole, der andere mit einer automatischen Waffe unterwegs. Soldaten, die am Ort Dienst leisteten, gelang es, beide Terroristen rechtzeitig zu töten. Weniger als eine halbe Stunde später versuchte ein weiterer Terrorist, sein Auto in Menschen zu lenken, die an der Haltestelle warteten. Es gelang den Soldaten ebenfalls, den Terrorist rechtzeitig zu töten.
  • 14. März 2016: Toronto (Kanada). Ein Moslem sticht auf zwei Soldaten an einem Rekrutierungsbüro ein und gibt an, Allahs Anweisungen zu folgen. 2 Verletzte.
  • Mitte März 2016: Die Ermordung des jüdischen Geschäftsmannes David Fremd, 55, in Uruguay wirft die Frage auf, ob der islamistische Terrorismus, aus dem Nahen Osten kommend, in Lateinamerika Fuss gefasst hat. «Der Allah-hu-Akbar»-Schrei des Mörders deutet auf eine Transplantation des islamistischen Terrorismus vom Nahen Osten nach Lateinamerika hin», sagte Shimon Samuels, Direktor für internationale Beziehungen des Simon-Wiesenthal-Zentrums, in einem Brief an den urguayischen Präsidenten Tabare Vazquez. Samuels fügte hinzu: «Vom Messer zur Gewehrkugel und zur Bombe ist die Route der Terroristen vom ermordeten argentinischen Sonderstaatsanwalt Alberto Nisman entblösst worden. Gaza hat keinen Platz in Uruguay.» - David Fremd wurde in der Kleinstadt Paysandu mit zehn Messerstichen in den Rücken ermordet. Der mutmassliche Täter, ein Urugyaer namens Carlos Omar Peralta Lopez, 35, wurde verhaftet. Sein angenommener islamischer Name lautet Abdullah Omar. Er habe auf Befehl von Allah einen Juden getötet, erklärte er den ihn verhörenden Beamten.
  • 18.3.2016: Ein 17-jähriger Terrorist greift einen Grenzpolizisten in der Nähe der Mearat Hamachpela in Chewron an. Der Polizist hatte den Araber gebeten, sich zu identifizieren. Als der Polizist den Ausweis prüfte, zog dieser ein Messer heraus und verletzte den Polizisten. Während der Terrorist versuchte, den Polizisten nochmals anzugreifen, gelang es diesem, den Terroristen zu töten.
  • 19. März 2016: Bombenanschlag in Istanbul
  • 21.3.2016: Ein 15-jähriger arabischer Jugendlicher wird von der israelischen Polizei verhaftet, weil er Steine und Flaschen mit Farbe auf die Jerusalemer Strassenbahn geworfen hatte. Solche Angriffe kommen sehr häufig vor. Arabische Jugendliche werfen nicht nur grosse Steine auf die Strassenbahn, sondern greifen den Fahrer auch mit Flaschen mit Lackfarbe an, um seine Sicht zu behindern.
  • 22. März 2016: Terroranschläge in Brüssel
  • 22. März 2016: Paysandu, Uruguay. Carlos Peralta, ein muslimischer Konvertit, ersticht David Fremd, ein 55-jähriges Mitglied der kleinen jüdischen Gemeinde. Fremd war nicht weniger als zehn Mal von dem «Allah hu akbar» schreienden Mörder in den Rücken gestochen worden.
  • 24. März 2016: Glasgow (Schottland). Aus religiösen Motiven ersticht ein Moslem einen Angehörigen der Ahmadiyya-Minderheit
  • 24. März 2016: Hebron. Der Zahal-Soldat Elor Azaria tötet einen verletzten, am Boden liegenden palästinensischen Terroristen mit einem gezielten Kopfschuss. Um diese Tat, die von der Armee scharf verurteilt wurde, entbrannte in Politik und Bevölkerung eine heftige Debatte um Moral und richtiges Handeln. Der Vorfall war auf Video aufgezeichnet worden und so bereits kurze Zeit nach dem Geschehen an die Öffentlichkeit gelangt. Man hatte erwogen, den Soldaten wegen Mordes anzuklagen. Daraufhin war ein Sturm der Entrüstung in vielen Teilen der israelischen Bevölkerung ausgebrochen. Viele bezichtigten die Medien, den jungen Mann lynchen zu wollen, und bezeichneten ihn als Helden. Seine Tat sei ein richtiger Akt im Kriegszustand, hieß es von einigen Seiten. Mitte April 2016 befand ein israelisches Militärgericht den Soldaten des Totschlags für schuldig.
  • März/April 2016: Mehrere Tonnen illegales, treifenes Fleisch von Inspektoren des Landwirtschaftsministeriums in Israel gefunden. Das Fleisch kam aus Gebieten der palästinensischen Behörde, darunter ein grosser Teil Fleisch von Kamelen und Eseln. Das überwiegend aus Ramallah stammende Fleisch sollte (mit gefälschten Gesundheits- und Kaschrutgenehmigungen) an Restaurants und Institutionen gesandt werden, darunter Schulen und Krankenhäuser. Die Ermittlungsbeamten hatten ein geheim gehaltenes Netzwerk aufgedeckt, das Fleisch nach Israel weiterhin einschmuggeln wollte. Laut den Beamten war es einer Bande von palästinensischen Lastwagenfahrern gelungen, in den Monaten zuvor Hunderte von Tonnen von treifenem Fleisch nach Israel zu schmuggeln. Das Fleisch wurde im Allgemeinen an Restaurants verkauft, unter ihnen erstklassige Restaurants im Land. Unklar blieb, ob das Fleisch selbst nur reines Rindfleisch war oder ob es andere Sorten von Fleisch einschloss, die im Allgemeinen in den palästinensischen Gebieten zubereitet werden, u. a. Esel-, Pferde- und Kamelfleisch. Die Schmuggler benutzten gefälschte Platten in ihren Lastwagen. Das Fleisch wurde von einem palästinensischen Importeur aus Südamerika importiert und an den Hafen von Haifa gebracht, von wo aus es an die PA geliefert werden sollte. Das Fleisch wurde zu Kontrollpunkten in die Nähe Jerusalems gebracht und wurde dort auf Lastwagen, die für Israel bestimmt waren, mit gefälschten Platten umgeladen. Der Import von Fleisch und anderer biologischer Produkte aus den palästinensischen Gebieten nach Israel ist generell verboten. Immer wieder werden Produkte, die man einzuführen versucht, im grossen Umfang beschlagnahmt. In den drei Jahren zuvor fast 1000 Tonnen, die bei annähernd 400 separaten Schmuggelversuchen entdeckt wurden.
  • 8. April 2016: 55-jähriger israelischer Tourist in chassidischer Kleidung an einer U-Bahn-Station in Manhattan von einem obdachlosen Mann mit einem Messer angegriffen, der Täter stach dem Opfer mehrmals in den Hals, das Gesicht und die Hände
  • 14. April 2016. In Israel können zwei jihadistische Mordanschläge erfolgreich vereitelt werden - dabei wurden auch Kinderterroristen von den Islamisten eingesetzt. Ein 54-jähriger palästinensischer Terrorist versuchte mit einer Axt auf Soldaten der Kfir-Brigade in der Nähe des Al-Arroub-Flüchtlingslagers im südlichen Teil des Westjordanlandes loszugehen. Er wurde von den Soldaten in Notwehr erschossen. In Jerusalem fielen den Grenzsoldaten zwei Kinder verdächtig auf. Sie wurden kontrolliert und man fand drei Messer in ihrem Besitz sowie einen Abschiedsbrief an die Eltern. Sie kamen aus zwei verschiedenen Dörfern nördlich von Jerusalem gelegen.
  • April 2016: Ein jüdisches Orchester namens "Ambelim" wird bei einem Auftritt im King-David-Hotel in Jerusalem von der Leitung des Hotels dazu aufgefordert, dass die Orchestermitglieder ihre Kippot ausziehen und ihre Zizit verstecken sollen, um die Araber im Publikum und die arabischen Angestellten nicht in ihren Gefühlen zu verletzen.
  • 16. April 2016: Essen (Deutschland). ISIS-inspirierter Täter verübt Bombenanschlag auf Sikh-Hochtszeitsgemeinde. 3 Verletzte.
  • 18.4.2016: Eine Bombenexplosion in einem Bus im südöstlichen Talpiot-Stadtteil von Jerusalem fordert über 20 Verletzte. Der Anschlag war der erste seiner Art seit mehreren Jahren und geschah genau in dem Augenblick, als die aktuelle Terrorwelle abzuebben schien. Polizei und Rettungskräfte bestätigten, dass bei dem Anschlag 21 Personen verletzt wurden, zwei davon ernsthaft, als ein Bus der Route 12 am frühen Montagabend in der Moshe Baram-Strasse in der Gegend von Talpiot explodierte und der Bus sowie zwei weitere Fahrzeuge in Brand gerieten. Während zunächst unklar war, ob es sich bei der Explosion um eine technische Fehlfunktion oder einen Anschlag handelte, erklärte Jerusalems Polizeikommandant Yoram Halevi am späteren Abend, die Ursache sei ein Sprengkörper gewesen, der im Bus platziert worden sei. Halevi sagte, „wenn eine Bombe in einem Bus explodiert, ist dies ein Terroranschlag.“ Der Anschlag beendete die wochenlange Ruhe in der Stadt, der eine sechsmonatige Terrorwelle mit beinahe täglichen Messer-, Schuss- und Rammattacken vorausging. Gemäss Times of Israel liess er zudem Befürchtungen über eine allfällige Rückkehr von Gewalt aufkommen, die Jerusalem seit der Zweiten Intifada nicht mehr gesehen hat. Zwischen 2000 und 2005 war die Stadt das Ziel von zahlreichen Selbstmordanschlägen in Bussen und Cafés. Während der israelische Ministerpräsident Netanyahu schwor, dass Israel die Verantwortlichen für den Anschlag aufspüren und bestrafen würde, priesen Hamas, die PFLP und andere palästinensische Terrororganisationen wie der Palästinische Islamische Jihad (PIJ) den Anschlag an, ohne jedoch Verantwortung dafür zu übernehmen. Die Hamas verteilte im Gazastreifen Süssigkeiten an jubelnde Kinder, um den Anschlag zu feiern. Der PIJ begrüsste die „Operation“ als „qualitative Weiterentwicklung in Form und Substanz der gesegneten Intifada“ und deutete an, dass diese noch lange nicht vorüber sei. Der Anschlag erfolgte wenige Stunden, nachdem Israel die Aufspürung und Zerstörung eines Tunnels der Hamas bekannt gab, der israelisches Gebiet nahe der Grenze zu Gaza penetrierte. - Ende Mai 2016 konnte Israel eine für den Anschlag verantwortliche Hamas-Zelle aufdecken.
  • 26. April 2016: Drei fünfzehnjährige französische Jugendliche werden von der Polizei festgenommen. Sie hatten einen Mann verprügelt, den sie für jüdisch hielten. Sie hatten den Mann, einen Schlosser, herbeigerufen, weil sein Name in ihren Ohren jüdisch klang. Als er bei Bussy Saint Georges, einem Vorort von Paris, eintraf, griffen sie ihn mit einem Pfefferspray an, schlugen ihn und bedrohten ihn mit einem Messer. Das Opfer war nicht jüdisch und konnte später einen der drei Täter identifizieren.
  • 28. April 2016: Zwei palästinensische Terroristinnen versuchen, eine Gruppe israelischer Soldaten anzugreifen, die an einem Kontrollpunkt auf der Route 443 in der Nähe zur Ausfahrt nach Beit Horon im Dienst waren. Die beiden Frauen waren mit Messern bewaffnet und baten die Soldaten um ein Glas Wasser. Als diese versuchten, ihnen zu helfen, stachen die Terroristinnen auf sie ein. Die Soldaten konnten sich wehren und blieben unverletzt. Eine der Angreiferinnen wurde von den Soldaten leicht verletzt und konnte sofort festgenommen werden. Die zweite floh und wurde kurz danach hinter einem Gebüsch gefunden. Es wurden später bei einer der Frauen eine Spritze mit Flüssigkeit und ein Abschiedsbrief gefunden.
  • 1. Mai 2016: Zwei junge Männer im Alter von 21 und 19 Jahren werden bezüglich des Mordfalls Ofer Gross (auch: Ofir Gross) verhaftet, eines 40-jährigen Israeli, der seit über einer Woche in Ungarn vermisst worden war. Gross, ein Bewohner Jerusalems, war nach Ungarn gereist, nachdem er seine Studien in Medizintechnik beendet hatte. Er wurde tot in einem Waldstück gefunden und die Ermittler gingen davon aus, dass er ermordet wurde. Mehr zu diesem mysteriösen Fall wurde nicht bekannt.
  • 8. Mai 2016: Am Abend wird ein Schulbus in Crown Heights vor der Beis-Rivka-Schule von 4 oder 5 schwarzen Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren vorsätzlich in Brand gesetzt. In kürzester Zeit war der Bus von Flammen umgeben. Die Schomrim-Organisation rückte sofort aus, folgte den fliehenden Verdächtigen und hielt sie fest, bis die Polizei eintraf. Währenddessen konnte die örtliche Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen.
  • 10. Mai 2016: Grafing (Deutschland). Ein deutscher Moslem sticht auf Passanten unter Rufen von „Allahu Akbar“ und „Ihr Ungläubigen!“ ein. Ein Toter, drei Verletzte.
  • 10.5.2016: Am Westbank-Checkpoint Hizme nördlich von Jerusalem wird ein IDF-Offizier beträchtlich verletzt, als er zur Untersuchung eines ihm verdächtig erscheinenden Objekts sein Fahrzeug verliess. Nach der Explosion wurden verschiedene andere Gegenstände am Ort des Geschehens kontrolliert gesprengt, und Sicherheitskräfte durchsuchten die Gegend nach Verantwortlichen und möglichen weiteren Sprengsätzen. Es wurden fünf andere Rohrbomben entdeckt und zur Detonation gebracht. Am selben Tag wurden zwei 80-jährige Frauen, die im «Friedenswald» im Jerusalemer Viertel Armon Hanatziv spazierten, von einem flüchtigen Messerstecher niedergestochen und erheblich verletzt. Wie jedes Jahr verhängte Israel auch dieses Mal eine Abriegelung über den Gazastreifen und die Westbank, die nach Beendigung des Unabhängigkeitstages zwei Tage später um Mitternacht aufgehoben wurde.
  • Sonntag, 15. Mai 2016: Am Nachmittag wirft eine Gruppe von Arabern Steine auf einen israelischen Bus in der Nähe des Har Hasetim. Es gab keine Verletzten. Mehrere Kinder, die im Bus unterwegs waren, hatten Angst und wurden hysterisch. Bereits am Morgen desselben Tages wurde ein Israeli nördlich von Ofra bei einem Angriff mit Steinen verletzt. Ausserdem wurde auf der Strasse neben dem arabischen Dorf Dir Jarir ein Autofahrer bei einem Steinwurf durch einen Splitter der Fensterscheibe verletzt.
  • Mitte Mai 2016: Hitzewelle in Israel. Eilat 46 Grad im Schatten, ein neuer Rekord seit den 45,2 Grad im Jahr 1980. Für Jerusalem und Haifa waren die am 16. Mai gemessenen 38 Grad bereits ein Ausnahmezustand, ebenso die 39 Grad von Tel Aviv und die 42 Grad der Stadt Beerschewa im Süden. Feuerwehren mussten Feld- und Waldbrände im ganzen Land bekämpfen, und die Aussenquartiere verschiedener Ortschaften mussten vorübergehend evakuiert werden, während die Strasse 443 ausserhalb von Jerusalem und die Strasse 90 im Jordantal wegen Hitze und Feuer zeitweise gesperrt wurden. Nach Angaben des Magen David Adom mussten sich über 370 Menschen in Israel wegen von der extremen Witterung verursachten Gesundheitsproblemen in ärztliche Behandlung begeben.
  • Mitte Mai 2016: Die Polizei verhaftet in Jerusalem einen zehnjährigen Knaben, der im Stadtteil Schuafat mehrmals Steine auf die Strassenbahn geschleudert hatte.
  • Mitte Mai 2016: Bei einer Patrouille der israelischen Armee in der arabischen Stadt Sa'ir in der Nähe von Chewron wird ein israelischer Soldat von arabischen Steinewerfern verletzt.
  • Mitte Mai 2016: An der Ras Bidu-Kontrollstelle im Norden Jerusalems wird eine Terroristin erschossen, nachdem sie versucht hatte, israelische Grenzpolizisten mit einem Messer anzugreifen. Vermutlich kam die Terroristin der Polizei verdächtig vor. Die Polizisten forderten sie auf, stehenzubleiben, und feuerten Warnschüsse in die Luft. Die Frau lief trotz ihrer Aufforderung weiter und begann, ein Messer aus ihrer Tasche zu ziehen. Daraufhin wurde sie von der Polizei erschossen.
  • Mai 2016: Seit Monaten werden auf die Bewohner von Jerusalems Pisgat Zeev Brandbomben geworfen, Nacht für Nacht, und niemand unternimmt etwas. "Das Werfen von Brandbomben auf jüdische Häuser durch Palästinenser ist zur Routine geworden", sagte Yael Antebi, Jerusalems Vize-Bürgermeisterin und Vertreterin von Pisgat Zeev in der Stadtverwaltung. Die Brandbomben verursachen im Gebiet zwischen Pisgat Zeev und Schuafat zum Teil grosse Buschfeuer. Diese Vorfälle werden von den Medien komplett ignoriert. Die Gewalt ist symptomatisch für ein grösseres Problem: den Zuzug von 50 000 neuen arabischen Bewohnern aus Ramallah und anderen Orten. Bewohner von Schuafat im Nordosten von Jerusalem, die die finanziellen Mittel haben, ziehen in den westlichen Teil der Stadt, während ihre Häuser in Schuafat an Araber übergeben werden, die illegal aus Schechem und anderen Teilen des Schomron in israelisches Gebiet eindringen. Antebi sagte weiter: "Pisgat Zeev und Schuafat mögen Gegenden sein, die Jerusalem genannt werden, aber in Wirklichkeit sind sie getrennt von Jerusalem."
  • 17. Mai 2016: Bei einem tragischen Badeunfall am Strand von Miami Beach, als sie plötzlich von einer starken Flut überrascht wurden, kommen Reb Chajim Parnes (langjähriger, hoch angesehener Bewohner von Kirjat Joel und direkter Nachkomme der Rebbes von Sanz, Schinev und Stropkov) und Reb Jizchak Rosenberg (bekannter Philanthrop, Satmar-Sponsor und Rosch HaKahal) ums Leben. Beide waren prominente Mitglieder der Satmar-Kehila in Williamsburg
  • Am Mittwoch, dem 18. Mai 2016, werden auf dem jüdischen Friedhof Charlestown in Manchester 14 jüdische Gräber entweiht/zerstört. Der Schaden lag bei etwa 40 000 englischen Pfund.
  • 19. Mai 2016: Bad Friedrichshall (Deutschland). Ein Pakistaner ermordet eine 70-jährige Rentnerin in ihrer Wohnung und hinterlässt einen Zettel mit islamischen Inhalten.
  • 20. Mai 2016: London. Ein türkischer Moslem sticht auf vier Frauen an einem Parkplatz ein – „zu Ehren“ des dreijährigen Jubiläums des Mordes an dem britischen Soldaten Lee Rigby. 4 Verletzte.
  • 23. Mai 2016: Eine holländische jüdische Frau wird in einem koscheren Restaurant im jüdischen Viertel von Amsterdam mit einem Messer angegriffen und erleidet mittelschwere Verletzungen. Antisemitische Vorfälle generell sind in den Niederlanden gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um über 70 Prozent gestiegen.
  • 27. Mai 2016: Saint Julien du Puy (Frankreich). ISIS-Terroristen stechen auf einen joggenden Soldaten im Urlaub ein. Ein Verletzter.
  • Ende Mai 2016: Erst kürzlich errichtete Holocaust-Denkmäler in Polen und Italien werden Opfer von Vandalenakten. In Raigrod, knapp 200 Kilometer nordöstlich von Warschau, haben die Vandalen bereits zum zweiten Mal seit der Einweihung des Denkmals im September 2014 zugeschlagen. Sie haben Teile der Oberfläche abgebrochen und mit Spray Beleidigungen und ein Nazi-Symbol auf den verbleibenden Teil geschmiert. Die Stelle, an welcher sich ein Davidstern befunden hatte, wurde zertrümmert. In Raigrod lebten vor dem Krieg 750 Juden, ein Drittel der Bevölkerung der Ortschaft. Im italienischen Bologna wurden Slogans auf das im Februar auf einem zentralen Platz eingeweihte Denkmal geschrieben. Auch wurde ein anarchistisches Symbol entdeckt.
  • 8.6.2016: Palästinensische Terroristen aus der Gegend um Hebron verüben einen Anschlag im Tel Aviver Vergnügungszentrum Sarona, einem ehemaligen Templerdorf im Herzen der Stadt, bei dem vier Personen getötet und weitere zum Teil schwer verletzt werden. Das Attentat hatte sich am Abend am äusseren Rand des bei Touristen und israelischen Streitkräften beliebten Sarona-Marktes ereignet, der von Cafés und Restaurants umgeben ist. Die unauffällig in elegante Anzüge gekleideten Terroristen eröffneten mit Pistolen das Feuer und schossen wahllos auf Passanten und Café-Besucher. Beide Terroristen wurden gefasst. Wie üblich brach Jubel unter den Palästinensern aus, am Damaskustor und anderen Orten wurden Süssigkeiten und Geschenke verteilt. Der unmittelbar aus Moskau zurückgekehrte Premierminister Netanjahu beschloss gemeinsam mit Verteidigungsminister Libermann sowie Spitzen von Geheimdienst und Militär in einer nächtlichen Dringlichkeitssitzung eine ganze Palette von unmittelbar einsetzenden Massnahmen, darunter die Rücknahme von Einreisegenehmigungen, das Einfrieren von Erleichterungen für Palästinenser aus den umstrittenen Gebieten usw. Bei den vier Opfern handelt es sich um Dr. Michael Feige (58) aus Midreshet Beer Sheva, der als Professor für Israel-Studien an der Ben-Gurion-Universität des Negev in Beer Sheva lehrte. Er hinterlässt drei Kinder. Ido Ben Ari (39) aus Ramat Gan arbeitete in leitender Position in der israelischen Zweigstelle von Coca-Cola. Er war Vater von zwei Kindern. Seine Frau wurde bei dem Angriff schwer verletzt. Ilana Naveh (39) aus Tel Aviv war im Sarona Market, um den Geburtstag eines Freundes im Café zu feiern. Sie hinterlässt vier Kinder. Mila Mishaev (32) aus Rishon Lezion wartete gerade auf ihren Verlobten, als die Terroristen das Feuer eröffneten. Es gelang ihr noch, ihn direkt nach dem Angriff schwerverletzt anzurufen. Später erlag sie im Krankenhaus ihren Verletzungen.
  • 12. Juni 2016: Anschlag von Orlando.Islamist massakriert 49 Menschen in einem Nachtclub für Homosexuelle. 49 Tote, 53 Verletzte.
  • 13. Juni 2016: Terroranschlag in Magnanville. Terroristen erstechen ein Pärchen unter „Allahu-Akbar“-Rufen. 2 Tote, 1 Verletzter.
  • 14. Juni 2016: Etterbeek (Belgien). Moslems stechen auf Transgender ein. Ein Verletzter.
  • 20./21. Juni 2016: Truppen der israelischen Armee erschiessen in der Nacht vom 20. auf den 21. Juni einen Araber, der bei einer Steinwurfattacke gegen israelische Fahrzeuge entdeckt wird. Drei Personen, ein Israeli und zwei ausländische Touristen, wurden leicht verletzt. Ihre Fahrzeuge wurden vollkommen demoliert. Elf weitere Fahrzeuge wurden von den Steinen beschädigt. Der Angriff ereignete sich auf der Autobahn 443. Zwei weitere Verdächtige wurden während des Vorfalls verhaftet.
  • 28. Juni 2016: Terroranschlag in Istanbul
  • 30.06.2016: Das 13-jährige israelische Mädchen Hallel Yafa Ariel (Hallel Yaffe Ariel) stirbt, nachdem ein palästinensischer Attentäter sie in ihrem eigenen Bett im Kinderzimmer in Kiryat Arba bei Hebron erstochen hatte. Ein weiterer Mann wurde bei dem Anschlag schwer verletzt. Das Opfer wurde noch in ein Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert, verstarb dort jedoch, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben. Auf den verletzten Mann sei ebenfalls mehrfach eingestochen sowie geschossen worden, so die Sprecher des Krankenhauses. Bei dem verletzten Mann handelt es sich um einen dreissigjährigen Wachmann, der von anderen Wachleuten versehentlich angeschossen worden war, als diese den Angreifer unschädlich machen wollten. Der Angreifer selbst wurde erschossen. Er wurde vom palästinensischen Gesundheitsministerium als 18-jähriger Einwohner eines Ortes bei Kiryat Arba identifiziert. Der Attentäter hatte beim Überqueren des Sicherheitszauns um die Siedlung Alarm ausgelöst. Als der Wachschutz diesen überprüfen wollte, hörten sie bereits Schreie aus dem Haus, wo das Mädchen lebte, und fanden sie blutüberströmt in ihrem Bett. Einer der Wachleute wollte ihr helfen und wurde dabei selbst von dem Terroristen angegriffen. Der Vater des Mädchens und weitere Wachmänner eröffneten schließlich das Feuer auf den Angreifer und töteten ihn. Bereits zu Beginn des Jahres 2016 kam es im Gebiet um Kiryat Arba zu einer Welle von Messerstechereien, Schiessereien und Auto-Rammangriffen. Erst wenige Tage zuvor hat ein Berater von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas im palästinensischen Fernsehen dazu aufgerufen, Israelis anzugreifen: "Wo immer ihr einen Israeli trefft, schneidet ihm die Kehle durch."
  • Ende Juni 2016: Denkmal zur Erinnerung an das Lemberger Ghetto von antisemitischen Vandalen beschädigt. Ein Denkmal in Erinnerung an die Opfer des Lemberger Ghettos in der Westukraine wurde zerstört. Die unbekannten Vandalen leerten mehrere Liter grüne Farbe auf das Denkmal. Dieses wurde im Jahr 1992 in Erinnerung an Zehntausende Juden errichtet, die im Jahr 1941 kurz nach dem Einmarsch der Nazis in das Ghetto eingesperrt wurden. Im Jahr 1939 lebten etwa 110 000 Juden in Lemberg. Sie machten gemäss Jad Waschem ein Drittel der Gesamtbevölkerung aus. Fast alle wurden von den deutschen Soldaten und lokalen Kollaborateuren ermordet. Im Sommer 1942 wurden 50 000 Juden nach Belzec und Janowska deportiert. Im September 1942 wurden die verbliebenen Juden in ein kleineres Ghetto verlegt und im November wurden "unproduktive" Juden entweder nach Janowska oder in andere Lager deportiert und ermordet.
  • Juni/Juli 2016: Holocaust-Denkmäler geschändet. Drei Denkmäler an den Zweiten Weltkrieg in Deutschland und ein weiteres Mahnmal in Weissrussland sind geschändet worden. In Weissrussland meldete ein Reiseführer, gelbe Farbe auf einer Statue gesehen zu haben, die an den Massenmord an Juden im Ghetto von Minsk erinnert, in dem die deutschen Besatzungskräfte rund 100 000 Juden inhaftiert hatten. Das Denkmal erinnert an die Erschiessung von rund 5 000 Juden aus dem Ghetto am 2. März 1942. Insgesamt dürften in dem Ghetto rund 50 000 Juden gestorben sein. Im ehemaligen DDR-Staat Thüringen benutzten Vandalen rosa Farbe, um ein Denkmal bei einem Unterlager des KZ Mittelbau Dora mit den Zahlen 9201 zu verschandeln. Mittelbau Dora war ein Satellitenlager von Buchenwald, wo vor und während des Holocausts zehntausende von Juden gefangen gehalten worden sind. Im Staate Brandenburg, ebenfalls in der ehemaligen DDR gelegen, zerstörten Feuerkracher eine Informationswand an der open-air-Ausstellung in Jamitz, die an die Opfer des KZ erinnert, das sich dort vor 1945 befunden hatte, sowie an das sowjetische Sondergefängnis für niedrigrangige Nazi-Parteifunktionäre, das nach Kriegsende an der Stelle eingerichtet worden ist. Zum dritten Mal in drei Monaten haben Vandalen Informationswände an der Stelle zerstört. In Köln schliesslich wurde eine Plakette zur Erinnerung an den Grossvater des lokalen jüdischen Schriftstellers Peter Finkelgruen mit weisser Farbe geschändet. Er starb 1942 im KZ Theresienstadt bei Prag. Informierte Kreise vermuten die Täter unter lokalen Rechtsextremen aus der benachbarten Stadt Zollstock. Es handelte sich um den ersten Vandalenakt seit der Einweihung des Denkmals vor vier Jahren und vier Monaten.
  • 1. Juli 2016: Israeli bei Autobeschuss nahe Hebron getötet. Unbekannte haben nahe der Stadt Hebron eine israelische Familie in ihrem Auto beschossen. Bei dem Angriff kam der Ehemann ums Leben, die Frau erlitt schwere Kopfverletzungen. Auch die beiden Kinder wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die Täter eröffneten das Feuer aus einem vorbeifahrenden Auto; der betroffene Wagen überschlug sich daraufhin. Bei dem Getöteten handelte es sich um den Rabbiner Michael "Miki" Mark, einen 48-jährigen Leiter einer Religionsschule in Otniel und zehnfachen Vater. Bei der Einlieferung im Krankenhaus sei die Frau nicht bei Bewusstsein gewesen und musste beatmet werden. Die Täter flüchteten. Verkehrsminister Israel Katz forderte, den nationalen Notstand auszurufen. „Wir müssen verstehen, dass wir uns in einem regelrechten Krieg befinden und entsprechend handeln müssen.“ Die radikal-islamische Hamas lobte den Angriff in ihrem Fernsehsender. Es sei eine Antwort auf die „Verbrechen am palästinensischen Volk“, hieß es dort. Die Organisation übernahm jedoch nicht die Verantwortung für den Angriff.
  • 1. Juli 2016: Geiselnahme in Dhaka
  • 2. Juli 2016: Ein 17-jähriger Terrorist greift einen Grenzpolizisten in der Nähe der Mearat HaMachpela in Chewron mit einem Messer an. Der Polizist hatte den jungen Mann gebeten, sich auszuweisen. Daraufhin gab der Terrorist ihm seinen Personalausweis. Während der Polizist sich den Ausweis anschaute, zog der Terrorist ein Messer hervor und griff den Polizisten damit an. Es gelang Polizisten, den Terroristen zu töten, bevor dieser ein zweites Mal zustechen konnte.
  • 3. Juli 2016: Bombenattentat in Bagdad
  • 7. Juli 2016: Attentat auf Polizisten in Dallas
  • 14. Juli 2016: Amokfahrt von Nizza. Muslimischer Einwanderer fährt unter „Allahu Akbar“-Rufen mit einem Schwerlaster zig Feiernde des französischen Unabhängigkeitstages (einschließlich 10 Kinder) zu Tode. 84 Tote, 202 Verletzte.
  • Mitte Juli 2016: Algerien sagt ein für September geplantes Freundschaftsspiel seiner Nationalmannschaft gegen Ghana ab, weil der Trainer von Ghana ein Israeli ist: Avram Grant, 61 Jahre alt; er wurde 2007 weltberühmt, als er das britische Team Chelsea trainierte
  • Juli 2016: Putschversuch in der Türkei
  • 18. Juli 2016: Anschlag in einer Regionalbahn bei Würzburg. Axtangriff in einer Regionalbahn unter „Allahu Akbar“-Schreien. 5 Verletzte.
  • 19. Juli 2016: Garda-Colombe (Frankreich). Ein Moslem sticht auf eine Mutter und die drei kleinen Töchter ein, da sie "unislamisch gekleidet" sind. 4 Verletzte.
  • 22. Juli 2016: Amoklauf in München
  • 24. Juli 2016: Ansbach (Deutschland). Selbstmordanschlag mit Rucksackbombe. 15 Verletzte.
  • 26. Juli 2016: Anschlag in Saint-Étienne-du-Rouvray. ISIS-Geiselnahme in Kirche. Vor Kamera Priester die Kehle durchgeschnitten. Ein Toter, ein Verletzter.
  • 26. Juli 2016: Messerangriff von Sagamihara
  • 5.8.2016: Zu Szenen, die mit dem Olympischen Geist unvereinbar sind, kam es im Vorfeld der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Brasilien. Mitglieder der libanesischen Delegation weigerten sich, in einem Bus gemeinsam mit der israelischen Delegation zur Eröffnungsfeier zu fahren. Der Leiter der libanesischen Delegation, Salim al-Haj Nicolas, die sich bereits im Bus befand, blockierte nach eigenen Angaben den Eingang zum Bus, um die Israelis nicht hineinzulassen. Nach Diskussionen mit den Organisatoren mussten die israelischen Teilnehmer auf einen anderen Bus ausweichen. Al-Haj Nicolas wurde für sein Verhalten in den libanesischen Medien gefeiert. Das IOC verwarnte ihn daraufhin. Sie sei «empört und schockiert», meinte die israelische Sport- und Kulturministerin Miri Regev, nachdem Mitglieder der libanesischen Delegation die Israeli am Besteigen des Autobusses gehindert hatten, der beide Teams an die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro hätte fahren sollen. Wie Udi Gal, der Coach der israelischen Segler, gegenüber Israels Medien ausführte, wiesen die Libanesen den Fahrer an, die Türe zu schliessen, als ihnen klar wurde, dass sie zusammen mit den Israeli an die Zeremonie hätten fahren sollen. Als die Organiatoren daraufhin versuchten, die zwei zerstrittenen Delegationen in getrennte Busse zu platzieren, meinte Gal, das sei «aus Gründen der Sicherheit und der Repräsentation inakzeptabel». Die israelische Delegation bestehe darauf, den ihnen zugewiesenen Bus zu besteigen, und wenn dies den Libanesen nicht passe, sollten sie aussteigen und ein anderes Gefährt benutzen. Als der Buschauffeur in der Folge die Türe öffnete, blockierte der libanesische Delegationsleiter mit physischer Gewalt den Eingang zum Shuttle-Bus. Darauf wurde ein anderer Bus für die Israelis organisiert, doch «der diplomatische Zwischenfall hat bereits stattgefunden. Eine Schande!», schrieb Gal auf Facebook. Diese «Panne» liess die vor der Eröffnungszeremonie von Uno-Generalsekretär Ban-Ki-moon auf Video verbreiteten Worte zur Bedeutungslosigkeit verkümmern: «Alle zerstrittenen Parteien sollen während der zwei Wochen der sportlichen Ereignisse ihre Waffen niederlegen!»
  • 8.8.2016: Entdeckung bzw. Öffentlichmachung eines handfesten Skandals rund um World Vision. Ungefähr 45 Millionen Euro Hilfszahlungen der Wohltätigkeitsorganisation World Vision im Gazastreifen wurden an den militärischen Arm der Hamas weitergeleitet - jährlich 60 Prozent der Spenden. Der Leiter von World Vision im Gazastreifen, Mohammed El-Halabi, ist ein hochrangiges Mitglied der Hamas, wie er nach seiner Festnahme am 15. Juni 2016 am Grenzübergang Erez einräumte. Detailliert schilderte er das ausgeklügelte System, mit dem er jahrelang die internationalen Geld- und Sachspenden an die Hamas umleitete, die, statt den Bedürftigen zu helfen, in den Bau von Terrortunneln und Militärbasen flossen. Jährlich wurden ungefähr 6,4 Millionen Euro zweckentfremdet und an die Terrororganisation Hamas weitergeleitet. Hilfsgelder, die vor allem aus westlichen Ländern, unter ihnen auch Deutschland, stammten. Zum Teil wurden bei der Abrechnung von Projektgeldern fiktive Geldempfänger angegeben, zum Teil wurden die Projektkosten künstlich aufgebläht, um Gelder an die Hamas zu transferieren. Die positiven Absichten der Hilfsorganisation World Vision wurden von der Hamas missbraucht und hilfsbedürftige Menschen wurden um ihre Unterstützung gebracht.
  • 9. Oktober 2016: Ein Anschlag in Jerusalem kostet zwei Israelis das Leben. Ein palästinensischer Terrorist schiesst aus einem fahrendem Auto an einer Bushaltestelle wahllos auf mehrere Personen. Für die islamistische Terrororganisation Hamas ist das Attentat „eine verständliche Antwort auf die Verbrechen der Besatzung“. Auch der palästinensische „Islamische Jihad“ lobte den Mord und nannte die Tat „heldenhaft“. Der Attentäter hat beim Stadtbahnhof Ammunition Hill in Jerusalem zwei Menschen mit mehreren Schüssen aus einem fahrenden Auto heraus getötet. Laut Aussagen der Polizei und des Rettungsdienstes wurden mindestens sechs weitere Personen verletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um eine rund 60-Jährige Frau, die am Oberkörper getroffen wurde, und einen 30-jährigen Polizisten.
  • Ab dem 21. November: Waldbrände und "Feuer-Intifada" in Israel
  • 19. Dezember 2016: Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche
  • 19. Dezember 2016: Attentat auf Andrei Gennadjewitsch Karlow

Bücher

  • Christian Seebauer, Israel Trail mit Herz, 2016
  • Michael Brenner, Israel. Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates, München 2016
  • Marione Ingram, Kriegskind - Eine jüdische Kindheit in Hamburg, Hamburg 2016
  • Doron Rabinovici, Natan Sznaider, Herzl reloaded - Kein Märchen, Berlin 2016
  • Marcel Gyr, Schweizer Terrorjahre. Das geheime Abkommen mit der PLO, Zürich 2016
  • Hans Bürger, Wir werden nie genug haben. 96 Fragen an Kurt W. Rothschild zu den Themen Kapitalismus und Zufriedenheit, Wien 2016
  • Alfred Bodenheimer, Der Messias kommt nicht, Zürich 2016
  • Bettina Spoerri, Herzvirus, Wien 2016
  • Eshkol Nevo, Die einsamen Liebenden, München 2016
  • Nir Baram, Im Land der Verzweiflung. Ein Israeli reist in die besetzten Gebiete, München 2016
  • Nir Baram, Weltschatten, München 2016
  • Klaartje de Zwarte-Walvisch, Mein geheimes Tagebuch. März-Juli 1943, München 2016
  • Sarit Yishai-Levi, Die Schönheitskönigin von Jerusalem, Berlin 2016
  • Tilman Tarach, Der ewige Sündenbock. Israel, Heiliger Krieg und die Protokolle der Weisen von Zion, Freiburg und Berlin 2016 (überarbeitete und mit neuem Quellenmaterial angereicherte Neuauflage)
  • Ivan Lefkovits (Hrsg.), Mit meiner Vergangenheit lebe ich. Memoiren von Holocaust-Überlebenden, Berlin 2016
  • Charles Lewinsky, Andersen, Zürich 2016
  • David Grossman, Kommt ein Pferd in die Bar, München 2016
  • Emanuel Bergmann, Der Trick, Zürich 2016
  • Jim Shepard, Aron und der König der Kinder, München 2016
  • Deborah Feldman, Unorthodox, Zürich 2016 (das englische Original erschien 2012)
  • Etgar Keret, Die sieben guten Jahre: Mein Leben als Vater und Sohn, Frankfurt am Main 2016
  • Moscheh Ya’akov Ben-Gavriêl, Jerusalem wird verkauft oder Gold auf der Strasse, Wuppertal 2016 (Tagebuchroman von 1940, erstmals auf deutsch veröffentlicht)
  • Clarice Lispector, Der grosse Augenblick, München 2016
  • Harvey Pekar und JT Waldman, Ein anderes Israel, Bielefeld 2016 (biografische Graphic Novel)
  • George Steiner, Ein langer Samstag. Ein Gespräch mit Laure Adler, Hamburg 2016
  • Carlos Fraenkel, Mit Platon in Palästina. Vom Nutzen der Philosophie in einer zerrissenen Welt, München 2016
  • Anne Overlack, In der Heimat eine Fremde. Das Leben einer deutschen jüdischen Familie im 20. Jahrhundert, Tübingen 2016
  • Marko Martin, Tel Aviv. Schatzkästchen und Nussschale, darin die ganze Welt, Wiesbaden 2016
  • Shlomo Avineri, Theodor Herzl und die Gründung des jüdischen Staates, Frankfurt am Main 2016
  • Martin Schäuble, Gebrauchsanweisung für Israel und Palästina, München 2016
  • Nikolaus Wachsmann, KL: Die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, München 2016 (monumentale Geschichte der Konzentrationslager von den improvisierten Anfängen 1933 bis zu ihrer Auflösung 1945)
  • Sarah Helm, Ohne Haar und ohne Namen. Im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück, Darmstadt 2016
  • Julius H. Schoeps, Begegnungen. Menschen, die meinen Lebensweg kreuzten, Berlin 2016
  • Noah Goldberg, Die Geschichte des Kreuzes. Am Anfang war das Geheimnis - Neue Erkenntnisse zu Jesu Leben und Wirken, Kaufering 2016
  • Tracy Newman, Passover is coming, Minneapolis 2016
  • Markus Mohr, Bernhard Schmid, Gerhard Hanloser, Legenden um Entebbe: Ein Akt der Luftpiraterie und seine Dimensionen in der politischen Diskussion, Münster 2016
  • Invar-Torre Hollhaus, Frank Auerbach, Bern/Wien 2016
  • Itzik Manger, Dunkelgold. Gedichte, Berlin 2016
  • Efrat Gal-Ed, Niemandssprache. Itzik Manger - ein europäischer Dichter, Frankfurt am Main 2016
  • Chaim Noll, Schlaflos in Tel Aviv, Berlin 2016
  • Thorsten Fehlberg, Jost Rebentisch, Anke Wolf (Hrsg.), Nachkommen von Verfolgten des Nationalsozialismus. Herausforderungen und Perspektiven, Frankfurt am Main 2016
  • Michaela Rychlá, Der Glaube Israels. Emunat Jissra'el, Berlin 2016
  • Erica Jong, Angst vorm Sterben, Frankfurt am Main 2016
  • Howard Jacobson, Shylock, München 2016
  • Yael Molchadsky, Orit Bergman, Wie das Chamäleon Noahs Arche rettete, Berlin 2016
  • Ingke Brodersen, Carola Stern (Hrsg.), Eine Erdbeere für Hitler - Deutschland unterm Hakenkreuz, Frankfurt am Main 2016
  • Jona Oberski, Kinderjahre, Zürich 2016
  • Jon D. Levenson, The Love of God, Princeton 2016
  • Alexandra Senfft, Der lange Schatten der Täter. Nachkommen stellen sich ihrer NS-Familiengeschichte, München 2016
  • Julya Rabinowich, Krötenliebe, Wien 2016
  • Esther Eppstein, Message Salon, Zürich 2016
  • Martin S. Bergmann, Milton E. Jucovy, Judith S. Kestenberg (Hrsg.), Kinder der Opfer. Kinder der Täter. Psychoanalyse und Holocaust, Giessen 2016
  • André Heller, Das Buch vom Süden, Wien 2016
  • Shalom Eilati, Ans andere Ufer der Memel. Flucht aus dem Kownoer Ghetto, Berlin 2016
  • Jeffrey Herf, Undeclared Wars with Israel: East Germany and the West German Far Left, 1967–1989, 2016
  • Judith Levi, Reise der Versöhnung. Eine Jüdin entdeckt ein verändertes Deutschland, Berlin 2016
  • Pénélope Bagieu, California Dreamin'. Cass Elliot und The Mamas & the Papas, Hamburg 2016 (Graphic Novel)
  • Cécile Wajsbrot, Eclipse, Berlin 2016
  • Irène Némirovsky, Pariser Symphonie, Zürich 2016 (erstmals auf Deutsch erschienene Erzählungen)
  • Volker Wagner, Geschichte der Berliner Juden, Berlin 2016
  • Edith Petschnigg, Irmtraud Fischer (Hrsg.), Der "jüdisch-christliche" Dialog veränderte die Theologie. Ein Paradigmenwechsel aus ExpertInnensicht, Wien 2016
  • Leon Sachs (Pseudonym von Marc Merten, Enkel von Leo Sachs, Mitgründer der Kölner Synagogengemeinde nach dem 2. Weltkrieg), Falsche Haut, Köln 2016 (Thriller über einen fiktiven französischen Geheimbund)
  • Roger Schawinski, Ich bin der Allergrösste, Zürich 2016
  • Raphael Ben Nescher, "Götzen". Die Autobiografie von Adolf Eichmann, Berlin 2016 (erste wissenschaftlich betreute und kommentierte Ausgabe)
  • Leon de Winter, Geronimo, Zürich 2016
  • Natalia Ginzburg, Die kleinen Tugenden, Berlin 2016
  • Carmen Matussek, Israel, mein Freund. Stimmen der Versöhnung aus der islamischen Welt, Witten 2016
  • Abigail Ulman, Jetzt - alles - sofort, Zürich 2016
  • Jonas Engelmann, Wurzellose Kosmopoliten. Von Luftmenschen, Golems und jüdischer Popkultur, Mainz 2016
  • Niall Ferguson, Kissinger. Ein grosser Staatsmann. Ein grosses Werk, Berlin 2016
  • Lea Goldberg, Verluste - Antonia gewidmet, Wuppertal 2016 (Roman)
  • Bernt Ture von zur Mühlen, Gustav Freytag. Biografie, Göttingen 2016
  • Diemuth Königs, Juden im Fricktal. Geschichte einer Minderheit vom 13. bis zum 20. Jahrhundert, Basel 2016
  • Gustav Mahler: "In Eile - wie immer!", Wien 2016
  • Louis Begley, Ein Leben für ein Leben, Berlin 2016
  • Anna-Dorothea Ludewig, Steffen Höhne, Julius H. Schoeps (Hrsg.), Max Brod. Die Erfindung des Prager Kreises, Wien 2016
  • Nina Schulz, Elisabeth Mena Urbitsch, Spiel auf Zeit. NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung, Hamburg 2016
  • Gabriel Berger, Umgeben von Hass und Mitgefühl. Jüdische Autonomie in Polen nach der Schoah 1945-1949 und die Hintergründe ihres Scheiterns, Berlin 2016 (über die kurzlebige "jüdische Republik" in Dzierżoniów)

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