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Alfred Durra

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Alfred Durra (geb. 28. Dezember 1884 in Breslau; gest. 1951 in Halle an der Saale) war ein deutscher Schauspieler und Theaterregisseur.

Leben und Wirken

Durra war bereits vor dem Ersten Weltkrieg auf der Bühne aufgetreten. In Berlin spielte er u.a. am Prater-Theater und der Volksbühne. An letztgenannter Spielstätte sah man ihn beispielsweise 1932 in einer Inszenierung Heinz Hilperts von Gerhart Hauptmanns Die Ratten an der Seite berühmter Kollegen wie Eugen Klöpfer, Käthe Dorsch, Otto Wernicke, Paul Verhoeven und der jungen Brigitte Horney.[1]Zeitweilig, etwa während des Krieges in Düsseldorf, ließ man Durra auch Regie führen. Später wirkte er am Schauspielhaus Saarbrücken auch als Oberspielleiter.

Erst gegen Ende der Weimarer Republik erhielt Alfred Durra einige kleine Filmrollen angeboten. Im April 1933 floh der jüdische Künstler mit seiner Ehefrau Helene, ebenfalls eine Schauspielerin, aus dem nationalsozialistischen Deutschland. Nach einem Aufenthalt in Frankreich gelang Anfang 1938 die Ausreise in die USA.[2] In New York City angekommen, engagierte sich Durra im Rahmen von Emigrantenvorstellung und trat auch in einem Exilfilm auf. Nach dem Krieg kehrte das Ehepaar nach Deutschland zurück.

Filme

  • 1932: Marschall Vorwärts
  • 1932: Wenn die Liebe Mode macht
  • 1933: Der Läufer von Marathon
  • 1933: Rund um eine Million
  • 1940: Overture to Glory

Einzelnachweise

  1. Durra in Volksbühne - Theater am Bülowplatz
  2. Durra in Stadtarchiv Mannheim -- Nachlässe

Literatur

  • Kay Weniger: 'Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …'. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht. S. 569, ACABUS-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8

Weblinks


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