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Alexander Zakin

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Alexander Zakin (* 22. Januarjul./ 4. Februar 1903greg. in Tobolsk; † 16. Oktober 1990 in New York City) war ein russisch-US-amerikanischer Pianist.[1]

Leben

Zakin, Sohn eines Violinisten, begann seine Ausbildung als Achtjähriger am Sankt Petersburger Konservatorium[1] bei Aleksander Michałowski und studierte dort ab 1914 bei Leonid Nikolajew.[2]

Nach der Oktoberrevolution emigrierte Zakin 1921 und setzte sein Studium in Berlin fort. 1926 gab er sein Debüt als Pianist. Adam Gelbtrunk, Leopold Mittmann und Lewitsch (dann ersetzt durch J. Pomerane und später Rio Gebhardt) und Zakin bildeten das Klavier-Quartett ERKLA (Erstes Klavier-Quartett), das auch unter den Namen Die Klavier-Kiddies und Jazz auf vier Flügeln auftrat.[3] Sie veranstalteten Konzerte und spielten für den Rundfunk und Grammophonaufnahmen.[4]

Nach Hitlers Machtergreifung floh Zakin nach Luxemburg. Er arbeitete bei Radio Luxemburg und wurde Klavierlehrer der großherzoglichen Familie.[1]

1940 wurde Zakin Klavierbegleiter Isaac Sterns, und ihre Zusammenarbeit dauerte bis 1977.[1] Besonders bekannt wurden sie mit ihren Brahms-Sonaten. Zakin begleitete auch die Violinisten Paul Godwin, Dawid und Igor Oistrach, Leonid Kogan und den Cellisten Gregor Piatigorsky. Mit dem Impresario Sol Hurok stand er in häufigem Kontakt.[5] Während der Präsidentschaften Dwight D. Eisenhowers, John F. Kennedys und Lyndon B. Johnsons spielte Zakin wiederholt im Weißen Haus.[5] Zu seinem umfangreichen Repertoire gehörten Werke von Bach, Beethoven, Bartok, Ernest Bloch, Brahms, Debussy, Händel, Haydn, Hindemith, Darius Milhaud, Prokofjew, Robert Schumann, Grigoraș Dinicu, George Enescu, César Franck, Fritz Kreisler, Ottokar Nováček, Gaetano Pugnani, Pablo de Sarasate und Tschaikowski.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Alexander Zakin, 87, A Piano Accompanist. In: The New York Times. 1990 (http://www.nytimes.com/1990/10/16/obituaries/alexander-zakin-87-a-piano-accompanist.html).
  2. Gramophone: Isaac Stern - Recital (abgerufen am 18. Juni 2017).
  3. ERKLA (Erstes Klavier-Quartett) mit Adam Gelbtrunk, Alexander Zakin und Leopold Mittmann (abgerufen am 18. Juni 2017).
  4. Ross Laird: Tantalizing Tingles: A Discography of Early Ragtime, Jazz, and Novelty Syncopated Piano Recordings, 1889–1934. Greenwood Press, Westport, Connecticut, London 1995, ISBN 0-313-29240-X, S. 59.
  5. 5,0 5,1 Alexander Zakin; Pianist Collaborated With Violinist Stern. In: Los Angeles Times. 1990 (http://articles.latimes.com/1990-10-16/news/mn-2556_1_alexander-zakin).
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Alexander Zakin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.