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Alexander Pflaum

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AlexanderPflaum (geb. 4. Juni 1839 in Pflaumloch; gest. 15. Dezember 1911 in Berlin), ab 1881 Alexander von Pflaum, war ein deutscher Bankier und Mäzen.

Leben

Alexander Pflaum wurde als ältester Sohn des jüdischen Getreidehändlers Elias Pflaum in Pflaumloch geboren. Elias Pflaum gründete 1855 in Stuttgart das Bankhaus Pflaum. Sein Sohn Alexander absolvierte eine Bankausbildung in Frankfurt am Main, Berlin, Brüssel und in Darmstadt. Im Jahr 1865 wurde Alexander Pflaum zusammen mit seinem Bruder Moritz Mitgesellschafter im Bankhaus seines Vaters, das 1881 in Württembergische Bankanstalt umfirmiert und mit der Württembergischen Vereinsbank zusammengeschlossen wurde. Alexander Pflaum, ein Förderer der württembergischen Industrie, wurde 1881 vom König geadelt und zum Geheimen Kommerzienrat ernannt. Im Jahr 1907 wurde Pflaum Ehrenbürger der Gemeinde Pflaumloch. Dort stiftete er eine Synagoge, die später als Gemeindehaus genutzt wurde. In Pflaumloch wurde auch eine Straße nach ihm benannt.

Kommerzienrat Pflaum, der mit Marie Clementine geb. Emden verheiratet war, hinterließ bei seinem Tod im Jahr 1911 einen beträchtlichen Aktienbesitz und eine große Kunstsammlung, die teilweise der Staatsgalerie Stuttgart vermacht wurde. Einen Teil seines Vermögens stiftete er für den Bau eines Altenheimes in Stuttgart und der Zentralleitung für Wohltätigkeit in Württemberg. Seine 1877 erworbene Villa an der Falkert Straße wurde 1914 abgerissen und ein Schulgebäude auf dem Grundstück errichtet.

Auszeichnungen

Trivia

Die Lehrererin Inge Barth-Grözinger verfasste nach der Biographie von Alexander Pflaum einen Roman für Jugendliche mit dem Titel Alexander, der 2009 erschien.

Literatur

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise

  1. Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1894, S. 34
  2. Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1901, S. 32


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