Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Alexander Levitzki

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Datei:Alex-Levitzki.jpg
Alexander Levitzki (2008)

Alexander Levitzki (* 1940 in Palästina) ist ein israelischer Biochemiker, bekannt für die Entwicklung neuer Krebstherapien.

Levitzki, Sohn des Mathematikers Jacob Levitzki, studierte Biochemie an der Hebräischen Universität (Master-Abschluss 1963), wo er 1968 summa cum laude promoviert wurde (an der Hebräische Universität und am Weizmann Institut). Danach war er bis 1971 Postdoktorand bei Daniel E. Koshland an der University of California, Berkeley. Er wurde 1970 Senior Scientist und 1974 Associate Professor am Weizmann-Institut für Wissenschaften. 1974 wurde er Associate Professor und 1976 Professor an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er war Gastprofessor an verschiedenen kalifornischen Universitäten (Berkeley, Stanford, San Francisco) und Gastwissenschaftler am NIH in Bethesda.

Levitzki ist für die Entwicklung von Inhibitoren verschiedener Proteinkinasen bekannt, die bei bestimmten Krebserkrankungen erzeugt werden. Daraus entstand das Medikament Gleevec von Novartis (1996) gegen die Leukämie-Variante CML.

2005 erhielt er den Wolf-Preis in Medizin. 1990 erhielt er den Israel-Preis und den Rothschild-Preis. Er ist Mitglied der Israelischen Akademie der Wissenschaften.

Weblinks


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Alexander Levitzki aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.