Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Albert Bogen

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Albert Bogen, ungarisch Albert Bógathy (geb. 8. April 1882 in Kikinda; gest. 14. Juli 1961 in Budapest) war ein Fechter, der sowohl für Österreich als auch für Ungarn bei Olympischen Spielen antrat.

Leben

Albert Bogen nahm 1912 an den Olympischen Spielen in Stockholm teil, mit der österreichischen Mannschaft der Säbelfechter erreichte er das Finale gegen die Ungarn, das die Österreicher mit 11-5 verloren. Albert Bogen, Rudolf Cvetko, Friedrich Golling, Otto Herschmann, Andreas Suttner, Reinhold Trampler und Richard Verderber gewannen die Silbermedaille. Im Einzelwettbewerb schied Bogen in der zweiten Runde aus.

Albert Bogen war Offizier der k. u . k.-Armee. Nach dem Ersten Weltkrieg nahm Bogen die ungarische Staatsangehörigkeit an und wechselte seinen Namen später in Bógathy. Bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam war er Mitglied der ungarischen Degenfechtermannschaft, die in der Vorrunde gegen die Vereinigten Staaten und Ägypten ausschied.

Albert Bogen gehört mit dem norwegischen Segler Eugen Lunde und dem deutschen Hockeyspieler Erwin Keller zu den wenigen olympischen Medaillengewinnern, deren Kind und Enkel ebenfalls Medaillengewinner wurden.[1] Die 1906 geborene Tochter Erna Bogen gewann 1932 Bronze mit dem Florett. Sie heiratete 1938 Aladár Gerevich, den mit sieben olympischen Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen von 1932 bis 1960 erfolgreichsten olympischen Fechter überhaupt. Beider Sohn Pál Gerevich gewann 1972 und 1980 Bronze mit dem Säbel.

Literatur

Weblinks

  • Albert Bogen in der Datenbank von Sports-Reference.com (englisch)

Einzelnachweise

  1. Erich Kamper, Herbert Soucek: Olympische Heroen. Portraits und Anekdoten von 1896 bis heute. Spiridon-Verlag, Erkrath 1991, ISBN 3-922011-20-9, S. 39.
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Albert Bogen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.