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Akiva Weingarten

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Akiva Weingarten

Akiva Weingarten (geb. 1984 in Monsey, New York, in eine ultraorthodoxe chassidisch-aschkenasische, jiddischsprachige Familie), liberaler Rabbiner, Gemeinderabbiner in Dresden[1] und in Basel bei Migwan

Leben

Er ist ältestes von 11 Kindern, besuchte eine chassidische Jeschiwa in Monsey und später eine in Williamsburg, einem ultraorthodox geprägten Stadtviertel von New York, um dort jeden Tag Tora und Talmud zu studieren. Mit 17 erhielt er seine erste Smicha, mit 18 ging er nach Israel, erhielt von einem litwischen Beit Din in Bnei Brak eine Ordination zum Rabbiner und lebte dort insgesamt zehn Jahre, tätig u. a. als politischer Berater für Eli Cohen, Bürgermeisterkandidat für Beth Shemesh, aber auch als Assistent für mehrere dortige Oberrabbiner sowie als Rabbiner der Jeschiwa "Tiferet Shmuel" und "Shaar ha-Talmud". 2014 kam er nach Deutschland, wo er mehrere spezifisch-jüdische Ausbildungsgänge durchlief, was einem Ausbruch aus der Ultraorthodoxie gleichkam, dem ein grundlegender Sinneswandel vorausging. Seine Verabschiedung aus der Ultraorthodoxie war für seine Familie ein Schock und führte auch zur Trennung von seiner Frau, für die seine Motive völlig unverständlich blieben.

Privates

Mit 19 Jahren war er in Bnei Brak verlobt mit einer Frau, in die er nie verliebt war. Mit 22 Jahren hatte er nach der Heirat mit ihr bereits zwei Kinder, später ist noch eins hinzugekommen.

Weblinks (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. Als Nachfolger von Alexander Nachama, der im Herbst 2018 als Landesrabbiner nach Thüringen gewechselt ist.

Andere Wikis


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