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Ajmal Kasab

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Mohammed Ajmal Amir Kasab (Urdu ‏محمد اجمل امیر قصاب‎‎; geb. 13. Juli 1987; gest. 21. November 2012 in Pune, Indien) war ein pakistanischer Terrorist. Er war der einzige überlebende Attentäter bei den Anschlägen am 26. November 2008 in Mumbai.

Gegen Kasab wurden vor einem Sondergericht 86 Anklagepunkte vorgebracht, darunter auch Mord und Kriegsführung gegen Indien. Mit ihm waren zwei Inder angeklagt, die aber laut Bericht freigesprochen wurden. Der Prozess wurde für indische Verhältnisse schnell abgewickelt und im April 2009 eröffnet. Im Laufe des Verfahrens wurden 650 Zeugen vernommen. Kasab wurde am 6. Mai 2010 zum Tode durch den Strang verurteilt.[1] Damit kam das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft nach und ließ keine mildernden Umstände zu. In der indischen Öffentlichkeit wurde das Urteil mit Genugtuung aufgenommen.[2] Das Urteil wurde 2011 vom Bombay High Court bestätigt.[3] Ende August 2012 wurde das Urteil vom Obersten Gerichtshof Indiens bestätigt. [4] Daraufhin richtete er ein Gnadengesuch an Präsident Pranab Mukherjee,[5] welches abgelehnt wurde. Im November 2012 wurde Kasab in einem Gefängnis in Pune hingerichtet.[6]

Einzelnachweise

  1. Anschlagsserie in Indien 2008 - Mumbai-Attentäter zum Tode verurteilt. Spiegel online, 6. Mai 2010
  2. Artikel in der Frankfurter Rundschau
  3. Kasab waged war against India: court in The Hindu vom 22. Februar 2011
  4. Todesurteil auch in letzter Instanz: Attentäter bekommt Todesstrafe. ntv.de. 29. August 2012. Abgerufen am 9. September 2012.
  5. http://www.focus.de/politik/ausland/nach-geiselnahme-in-luxushotels-mit-175-toten-attentaeter-von-mumbai-bittet-um-gnade-_aid_821875.html
  6. http://www.tagesschau.de/ausland/mumbai254.html


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