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Aimé Pallière

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Aimé Pallière (1868-1949), französischer Katholik, der mit dem Gedanken spielte, zum Judentum überzutreten. Er wandte sich an Elia Benamozegh, der allerdings den "Noachismus" als die wahre, einzige, ewige Religion der Völker betrachtete. Benamozegh legte Pallière nahe, er solle doch ein Noachide bleiben. Der Rabbiner argumentierte: "Sie haben die Freiheit, die ein Jude nicht hat, aus dem jüdischen Gesetz all das zu nehmen, was Ihrer Persönlichkeit entspricht. Dies alles als freiwillige Religionsübung und nicht als Verpflichtung, während der Jude keine Wahlfreiheit hat: Er ist dem ganzen Gesetz untertänig."

Für den Übertritt zum Judentum spricht gemäss Chananja ben Akaschja hingegen gerade die wesentlich grössere Zahl der zu erfüllenden Mitzwot. Er sagte: "Der Heilige, gepriesen sei Er, wollte Israel verdienstlich machen, daher verlieh Er ihnen die Tora und viele Mitzwot, wie es heisst: "Dem Herrn gefiel es um seiner Gerechtigkeit willen, seine Tora gross und ausgedehnt zu machen."" Die vielen Mitzwot zeigen, wie ein gottgefälliges Leben auszusehen hat, und sie geben den Juden die Möglichkeit, in allen Lebensbereichen Verdienste zu erwerben.

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