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Abraham Neumann

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Abraham Neumann (geb. 6. Februar 1873 in Sierpc, Russisches Zarenreich; gest. 4. Juni 1942 im Ghetto Krakau) war ein polnischer Maler.[1]

Leben

Neumann ging mit siebzehn Jahren nach Warschau und arbeitete bei einem Fotografen. Er studierte von 1897 bis 1902 Malerei an der Akademie der Schönen Künste im seinerzeit zu Österreich-Ungarn gehörenden Krakau und hielt sich 1903 an der Académie Julian in Paris auf. Er bereiste Großbritannien, Belgien, die Niederlande und Deutschland, machte eine Reise in die USA und zwei Reisen nach Palästina. Neumann hatte sein Atelier in Zakopane. Er malte vor allem Landschaften, nur wenige Stillleben und Porträts.

Neumann wurde nach der deutschen Besetzung Polens im Ghetto Krakau inhaftiert und wurde 1942 bei einer Aussiedlungsaktion wie sein Künstlerkollege Mordechaj Gebirtig von den Deutschen erschossen.

Literatur

  • Andrea Löw, Markus Roth: Juden in Krakau unter deutscher Besatzung 1939–1945. Wallstein, Göttingen 2011
  • Tadeusz Pankiewicz: Die Apotheke im Krakauer Ghetto. Übersetzung Manuela Freudenfeld. Herbig, 1997 ISBN 3-7766-7038-X, S. 57f
  • Adolf Grabowsky: Abraham Neumann, in: Ost und West, Heft 1, Januar 1903, Sp. 17–14
  • Schalom Asch: Der Zaddik vom Dorfe. Abraham Neumann gewidmet, in: Ost und West, Heft 1, Januar 1903, Sp. 23–30

Weblinks

 Commons: Abraham Neumann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Andrea Löw, Markus Roth: Juden in Krakau unter deutscher Besatzung 1939–1945. Wallstein, Göttingen 2011, S. 72


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Abraham Neumann aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.