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Abraham Mendelssohn Bartholdy

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Abraham Mendelssohn Bartholdy

Abraham Mendelssohn Bartholdy (geb. 10. Dezember 1776 in Berlin; gest. 19. November 1835 ebenda) entstammt der deutsch-jüdischen Familie Mendelssohn. Er leitete zwischen 1804 und 1822 zusammen mit seinem Bruder Joseph das von diesem gegründete Bankhaus Mendelssohn und gehörte ebenso wie dieser zu den Gründungsmitgliedern der Gesellschaft der Freunde.

Seine Eltern waren der Philosoph Moses Mendelssohn und Fromet Gugenheim. Als Abraham Mendelssohn wurde er Anfang des 19. Jahrhunderts im Bankhaus Fould & Co in Paris ausgebildet. Dort lernte er auch seine spätere Frau Lea Salomon kennen, die ihm vier Kinder gebar. 1812 zog er mit seiner Familie nach Berlin. Seine Kinder erzog er christlich und konvertierte gemeinsam mit seiner Frau schließlich selbst zum Protestantismus (1822). Dabei nahm er den christlichen Namen Bartholdy an.

Zwei der vier Kinder Mendelssohn Bartholdys wurden als Musiker berühmt: Seine erste Tochter Fanny, die den Kunstmaler Wilhelm Hensel heiratete, war ebenso eine berühmte Komponistin wie ihr weltbekannter, 1809 geborener Bruder Felix Mendelssohn Bartholdy. Sein Sohn Paul, der ebenfalls musikalisch begabt war, trat dagegen in die Familienbank ein, die er ab 1871 als Seniorchef leitete.

Literatur

  • Mendelssohn-Studien, herausgegeben für die Mendelssohn-Gesellschaft von Cécile Lowenthal-Hensel, Rudolf Elvers, Hans-Günter Klein und Christoph Schulte, Berlin 1972 bis Hannover 2007
  • Thomas Lackmann: Der Sohn meines Vaters: Biographische Studie über Abraham Mendelssohn, Göttingen, Wallstein 2007. ISBN 978-3-8353-0111-5

Weblinks


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