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Abraham Grünbaum

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Abraham Grünbaum

Abraham Grünbaum (auch Greenbaum; geb. 1930 in Polen; gest. 7. Juni 2001 in Zürich) war ein israelischer orthodoxer Rabbiner und Leiter einer Jeschiwa in Israel.

Bei einem Besuch in der Schweiz wurde Grünbaum am 7. Juni 2001 im Stadtteil Aussersihl in Zürich auf der Weberstraße am Hallwylplatz gegen 22 Uhr auf dem Weg zum Abendgebet in der Synagoge der Gemeinde „Agudas Achim“ in Wiedikon mit zwei Schüssen niedergestreckt; er verstarb trotz ärztlicher Hilfe 30 Minuten später.[1] Ein vom Opfer mitgeführter größerer Geldbetrag von über 1000 Franken und ein Flugticket nach Belgien wurde nicht entwendet.[2] Die Täter sind bis heute nicht ermittelt. Der Mord wird in den Schweizer Medien immer wieder thematisiert[3], so auch in der Serie Ungelöste Kriminalfälle des Schweizer Fernsehens von 2006[4]. Seit Dezember 2011 wird ein Zusammenhang mit den Taten des Zwickauer Trios überprüft.[5][6]

Die Süddeutsche Zeitung bewertete das Attentat als den „schwerwiegendsten antisemitischen Vorfall in der Schweiz der Nachkriegszeit“.[7]

Einzelnachweise

  1. http://www.judentum.net/europa/zuerich.htm
  2. http://www.antifa.ch/index.php/2011/dezember2011/15371-rabbi-mord-wird-wegen-deutscher-neonazi-taten-neu-aufgerollt-.html
  3. Einträge in Swissdox zu den Suchbegriffen "Abraham Grünbaum" (64) und "Abraham Greenbaum" (23), abgerufen am 17. Dezember 2011.
  4. Ungelöste Kriminalfälle, Website des Schweizer Fernsehens, abgerufen am 17. Dezember 2011.
  5. http://www.kipa-apic.ch/index.php?na=0,0,0,0,d&ki=226703
  6. http://www.thelocal.ch/2001/20111212/
  7. Feuer zerstört Genfer Synagoge, sueddeutsche.de, 24. Mai 2007, abgerufen am 17. Dezember 2011.


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Abraham Grünbaum aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.