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Abba Naor

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Abba Naor (* 21. März 1928 in Kaunas, Litauen) ist ein jüdischer Holocaust-Überlebender und lebt in Israel und München.

Leben

Als Dreizehnjähriger wurde Naor in das Ghetto in Kaunas deportiert, es folgte das Konzentrationslager Stutthof und die Außenlager des Konzentrationslager Dachau. Nach seiner Befreiung zog er nach Israel. Seit 2001 ist Abba Naor Vertreter der ehemaligen Landsberg-Häftlinge im Vorstand des internationalen Dachau-Komitees und tritt vor allem in Schulen als Zeitzeuge auf.

Er spricht als Zeitzeuge im Umkreis Münchens mit Schülern über seine Verfolgungsgeschichte während des Nationalsozialismus, außerdem ist er Mitglied in der internationalen Lagergemeinschaft für ehemalige Häftlinge des Konzentrationslager Dachau. Im Jahr 2014 wurde seine Autobiografie veröffentlicht.[1]

Veröffentlichungen

  • Abba Naor: Ich sang für die SS. Mein Weg vom Ghetto zum israelischen Geheimdienst. Bearbeitet von Helmut Zeller. C. H. Beck Verlag, München 2014, ISBN 978-3-406-65983-6

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Abba Naor mit Helmut Zeller: Ich sang für die SS: Mein Weg vom Ghetto zum israelischen Geheimdienst. München, 2014.


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Abba Naor aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.