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Aaron Spelling

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Aaron Spelling (geb. 22. April 1923 in Dallas, Texas; gest. 23. Juni 2006 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehproduzent und Schauspieler.

Er produzierte in seinem Leben über 200 Serien und Filme, z. B. Starsky und Hutch, Eine amerikanische Familie, Drei Engel für Charlie (Charlie's Angels), Love Boat, Vegas, Hart aber herzlich (Hart to Hart), Der Denver-Clan (Dynasty), T.J. Hooker, Beverly Hills, 90210, Melrose Place, Eine himmlische Familie (7th Heaven) und Charmed – Zauberhafte Hexen (Charmed). Das machte ihn zum weltweit produktivsten und erfolgreichsten Fernsehproduzenten überhaupt.

Leben und Werk

Lehrjahre

Der Sohn jüdischer Einwanderer aus Polen und Russland besuchte die Forest Avenue High School in Dallas, Texas. Die Sticheleien und Schläge seiner Mitschüler setzten ihm dort so zu, dass er mit acht Jahren einen Nervenzusammenbruch erlitt, infolgedessen er für die Dauer eines Jahres von der Schule befreit wurde. In dieser Zeit las er viel, unter anderem die Erzählungen von O. Henry. [1] Nach dem Dienst bei der Air Force machte er seinen Abschluss 1945 an der Southern Methodist University (ebenfalls in Dallas). Er zog nach New York und arbeitete als Schauspieler.

Drehbuchautor und Produzent

1953 heiratete er die Schauspielerin Carolyn Jones und die beiden zogen nach Kalifornien um. Sein Durchbruch als Autor hatte er 1954, als er sein erstes Skript an das Jane Wyman Theater verkaufte. Er begann für Dick Powell zu schreiben, Playhouse 90, Last Man, und Weiteres. Er beteiligte sich bei Powells Four Star Productions. Nach Powells Tod gründete er zusammen mit Danny Thomas die Thomas-Spelling Productions. Ihr erster Erfolg war The Mod Squad. 1972 gründete er die Aaron Spelling Productions und eine weitere Co-Productionsfirma mit Leonard Goldberg. Seine Firma wurde 1986 zu Spelling Entertainment.

In den 1970er und 1980er Jahren machte er mit seinen beliebten Serien den Sender ABC so erfolgreich, dass man auch von "The Aaron Broadcasting Company" sprach. So sehr er beim Fernsehpublikum damit auch Anklang fand, bei den Kritikern erntete er dagegen regelmäßig Verrisse. Diese innige Feindschaft tat seinen Erfolgen jedoch keinen Abbruch, in den 1980er Jahren schätzte das Wirtschaftsmagazin Forbes das Vermögen des Produzenten auf $ 300 Mio. Bis heute gilt er als der erfolgreichste Fernsehproduzent Hollywoods.

Neben seinen Unterhaltungsserien konnte Spelling dennoch mit Spielfilmen auch die Kritiker überzeugen. So etwa gewann der AIDS-Film And the Band Played On (1993) über die Anfänge der Epidemie unter anderem mehrere Emmy-Awards 1994. „Day One“ (1989) handelte vom Bau der Atombombe.

Familie

Er ließ sich von Jones 1965 scheiden und heiratete 1968 Carole Jean "Candy" Marer. Spelling war der Vater von Randall Gene "Randy" Spelling und der Schauspielerin Victoria Davey "Tori" Spelling, der er in seinen Serien im Sinne von Nepotismus Rollen gab. Er lebte in Los Angeles. Am 18. Juni 2006 erlitt Spelling einen Schlaganfall, an dessen Folgen er fünf Tage später verstarb.

Zitate

  • „Die Schläge der Kritiker stören einen schon. Aber hat man die Wahl, sich entweder 300 Kritikern zu beweisen oder 30 Millionen Fans.“ [2]

Literatur

  • Aaron Spelling, Jefferson Graham: Aaron Spelling: A prime-time life. St. Martin's Press, New York 1996, ISBN 0-312-14268-4, S. 228.

Weblinks

Quellen

  1. „TV-Mogul Aaron Spelling gestorben“, Berliner Morgenpost, 25. Juni 2006
  2. „US-Produzent Aaron Spelling gestorben“, Tiroler Tageszeitung, 25. Juni 2006


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Aaron Spelling aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.