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722 v. d. Z.

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Ereignisse

  • 722 v. d. Z. Untergang des (Nord-) Reiches Israel. Exil der zehn Stämme (Nordisraels) = assyrisches Exil (seither die zehn Stämme verschollen). Die Assyrer erobern das Nordreich Israel (Samaria). Eine unmittelbare Folge des Falls von Samaria war ein riesiger Strom von Flüchtlingen, der sich nach Juda ergoss. Jerusalem musste vergrössert werden, um die Neuankömmlinge aufnehmen zu können. Überall in Juda entstanden zu dieser Zeit neue Dörfer und befestigte Städte. Die Bergregion im Landesinneren und sogar solch unwirtliche Gegenden wie der nördliche Negev und die Wüste von Judäa waren dicht besiedelt. Die neuen Siedlungen in abgelegenen Regionen waren naturgemäss in besonderem Mass von Überfällen durch Edomiter und Beduinenstämme sowie assyrischen und ägyptischen Angriffen bedroht. Zu ihrem Schutz errichteten die Könige Judas Festungen, vor allem im nördlichen Negev. – (Tobia = "Gott gütig", frommer Israelit im assyrischen Exil; Talmud-Legende: Tobia hat an Toten Barmherzigkeit geübt, ein Engel beschützt seinen Sohn; der blinde Tobia wird durch die Galle eines Fisches geheilt; -- Buch Tobia, Vulgata: "Tobit", Lutherbibel: "Tobias", griechisches Apokryphon, 14 Kapitel, Teil der Septuaginta, verfasst vermutlich um 200 vor)
  • Seit ca. 722 v. d. Z.: Juden in Medien


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