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701 v. d. Z.

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Ereignisse

  • 701 v. d. Z.: Dem kleinen, unscheinbaren Juda war nach der Reichsteilung unter seinen Königen aus dem Geschlecht Davids eine vergleichsweise friedvolle Periode beschieden. Das änderte sich abrupt mit der Zerstörung des Nordreichs Israel im späten 8. Jhdt. v. d. Z.: Nun stand Juda direkt dem assyrischen Aggressor gegenüber. Viele Städte und Dörfer wurden im Verlauf des assyrischen Feldzugs im Jahr 701 v. d. Z. zerstört. In den folgenden Jahrzehnten scheint das Land wieder aufgeblüht zu sein, aber schon am Ende des 7. Jhdts. v. d. Z. brach dann mit dem Einfall der Babylonier die Katastrophe über Juda herein, die das Königreich auslöschen sollte.
  • 701 v. d. Z.: Fall von Lachisch: Als sich Hiskia und seine Alliierten im Jahr 701 v. d. Z. erhoben, schickte Sancherib seine Armee im Eilmarsch nach Westen und bekriegte nicht nur die Königreiche an der Küste, sondern auch die Städte Judas. Dort belagerte er als erstes Lachisch, das den Zugang zur Hauptstadt von Süden her durch die Berge von Shephela kontrollierte. Jerusalem, das später ebenfalls belagert wurde, schaffte es irgendwie, dem assyrischen Angriff standzuhalten, doch Lachisch hatte weniger Glück: Die Stadt einzuschliessen und zu erobern, scheint den Assyrern ausgesprochen leichtgefallen zu sein. – Die Belagerung von Lachisch ist so gut dokumentiert wie kein zweites Ereignis der biblischen Geschichte (assyrische Dokumente, mehrere biblische Berichte, archäologische Befunde, Reliefdarstellungen aus Sancheribs Palast in Ninive).